Gendern und „Wokeness“ ablehnen, Lebensart bewahren
Die CSU will die bayerische Kultur und Lebensart erhalten und lehnt Identitätspolitik, „Wokeness“, „Cancel-Culture“ und erzwungenes Gendern ab. Zugleich hält sie am begonnenen Aktionsplan Queer fest.
Die CSU will die bayerische Lebens-Art bewahren. Niemand soll zum Gendern gezwungen werden. Gendern heißt: Man spricht so, dass alle Geschlechter vorkommen. Jeder soll leben und lieben, wie er will. Die CSU arbeitet weiter am Aktions-Plan für queere Menschen.
Das Programm fasst die Haltung unter dem Motto „Leben und leben lassen“ zusammen. Gemeint ist, dass jeder frei entscheidet, wie er spricht, isst, liebt und lebt. Die CSU sieht sich als Partei der Freiheit und beruft sich dabei auf die „Liberalitas Bavariae“. Den Freistaat will sie nach eigener Darstellung ohne Verbotspolitik gestalten.
Originalzitat anzeigen (Seite 23)
„Leben und leben lassen heißt für uns in Bayern: Sprechen wie man will, essen was man mag, lieben wen man liebt, leben und glücklich werden nach seiner Façon.“Einordnung
- Gesellschafteher konservativ
Die Ablehnung von Identitätspolitik und Gendern betont gewachsene Kultur, während der Aktionsplan Queer fortgeführt wird.