Gleichstellung und Familienfreundlichkeit in der Wissenschaft
Die Grünen wollen mehr Frauen auf Professuren bringen und dafür Berufungsquoten nach einem Kaskadenmodell festlegen. Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsstellen sollen gestärkt, Wissenschaft und Familie besser vereinbar werden.
Es gibt zu wenige Professorinnen. Die Grünen wollen deshalb Quoten für neue Professuren. Die Quote richtet sich nach dem Frauen-Anteil auf der Stufe darunter. Stellen gegen Benachteiligung sollen mehr Geld und Rechte bekommen. Studium und Forschung sollen besser zur Familie passen.
Besonders auf W3-Professuren mit eigenem Lehrstuhl sieht das Programm zu wenige Frauen. Gleichstellungsbüros und Antidiskriminierungsbeauftragte sollen genügend Befugnisse und Mittel erhalten. Die Geburt eines Kindes oder die Pflege kranker Eltern soll keine wissenschaftliche Laufbahn mehr beenden. Teilzeitstudium und Studieren mit Familie sollen deutlich leichter werden. Die Partei begründet das damit, dass kein Talent wegen Diskriminierung verloren gehen dürfe.
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„Wir setzen uns daher für ein Kaskadenmodell ein, das die Berufungsquoten von Professor*innen an der Anzahl der Frauen in der nächstniedrigeren Qualifikationsstufe bemisst.“Einordnung
- Gesellschafteher progressiv
Berufungsquoten nach dem Kaskadenmodell und gestärkte Gleichstellungsstellen bauen die Gleichstellungspolitik an Hochschulen aus.