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AfD zu Finanzen und Steuern

Aus dem Programm „Programm der Alternative für Deutschland für die Landtagswahl 2023“

Landtagswahl Bayern 2023, 8. Oktober 2023Original-PDF, 148 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Finanzen und Steuern

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt (+1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 1 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst (+1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 1 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Steuern drastisch senken und mehrere abschaffen

Die AfD will Steuerzahler stark entlasten und dafür mehrere Steuern ganz streichen, darunter Grundsteuer, Erbschaft- und Schenkungsteuer sowie den Solidaritätszuschlag. Auch die CO2-Abgabe und der CO2-Emissionshandel sollen wegfallen. Aus Sicht des Programms erstickt die heutige Steuerlast den Arbeitswillen.

Die AfD will die Steuern stark senken. Die Steuer auf Grundstücke soll wegfallen. Auch die Steuer auf Erbschaften soll wegfallen. Die Abgabe auf CO2 soll es nicht mehr geben. Die AfD sagt: Die Steuern sind heute zu hoch.

Abgeschafft werden sollen Grundsteuer, Erbschaft- und Schenkungsteuer, alle Substanzsteuern, der Solidaritätszuschlag, die kalte Progression, die CO2-Abgabe und der CO2-Emissionshandel. Die Grunderwerbsteuer soll beim ersten selbst bewohnten Eigentum entfallen. Der Freibetrag bei der Einkommensteuer und der Sparerpauschbetrag sollen steigen, ein Familiensplitting soll kommen. Strom- und Energiesteuern sowie die Unternehmensteuern sollen sinken; bei Einzelunternehmern und kleinen und mittleren Unternehmen sollen nur entnommene Gewinne besteuert werden. Eine globale Mindeststeuer lehnt die AfD ab, große Digitalkonzerne sollen nach dem Marktlandprinzip besteuert werden, also dort, wo sie ihre Umsätze erzielen. Der Steuerwettbewerb zwischen den Gemeinden soll gestärkt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 134)
„Dafür fordern wir die Abschaffung der Grundsteuer, die Aufhebung der Grunderwerbssteuer für die erste selbstgenutzte Immobilie und die Abschaffung der Erbschaftssteuer und Schenkungssteuer.“
Seite 134 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt

    Mehrere Steuern sollen ganz entfallen und weitere gesenkt werden, was die Abgabenlast grundlegend verringert.

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst

    CO2-Abgabe und CO2-Emissionshandel sollen abgeschafft werden, womit zentrale Instrumente des Klimaschutzes entfielen.

Schlanken Staat ohne neue Schulden schaffen

Die AfD will einen schuldenfreien bayerischen Haushalt, weniger Subventionen und Strafen für Steuerverschwendung. Zahlungen an die EU sollen so weit wie möglich sinken, und die EU-weite Ausschreibungspflicht soll entfallen. Klimageld, Klimaschutzverträge und EEG-Subventionen lehnt sie ab.

Die AfD will, dass Bayern keine neuen Schulden macht. Der Staat soll weniger Geld als Förderung verteilen. Wer Steuergeld verschwendet, soll bestraft werden. Bayern soll weniger Geld an die EU geben. Geld für Klimaschutz-Programme lehnt die AfD ab.

Der Freistaat soll auf neue Kredite verzichten und seine Finanzen mit doppelter Buchführung darstellen. Gemeinden sollen verpflichtet werden, von der Kameralistik auf die Doppik umzustellen, damit Verschuldung und Wirtschaftlichkeit besser sichtbar werden. Bayerische Einnahmen sollen vor allem in Bayern bleiben, der EU-Finanzausgleich soll so weit wie möglich sinken. Die Pflicht zu EU-weiten Ausschreibungen soll wegfallen oder erst ab deutlich höheren Beträgen gelten; Rüstungsaufträge sollen bevorzugt an heimische Firmen gehen. Die AfD lehnt Klimageld, staatliche Klimaschutzverträge und EEG-Subventionen ebenso ab wie „Öko-Tokens“ oder ein Sozialpunktesystem.

Originalzitat anzeigen (Seite 135)
„Wir fordern die Senkung von Subventionen, die Bestrafung von Steuerverschwendung, den Verzicht auf Neuverschuldung des Staatshaushalts und die doppelte Buchführung der Staatsfinanzen.“
Seite 135 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Weniger Subventionen und ein Haushalt ohne neue Schulden verschieben die Finanzpolitik in Richtung Haushaltsdisziplin.

  • Europaeher weniger EU

    Zahlungen an die EU sollen sinken und die EU-weite Ausschreibungspflicht entfallen oder gelockert werden, was EU-Vorgaben zurückdrängt.

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Die Ablehnung von Klimaschutzverträgen und EEG-Förderung nimmt bestehender Klimapolitik finanzielle Instrumente.

Bargeld in der Bayerischen Verfassung garantieren

Die AfD will das Bargeld ohne Einschränkungen erhalten und dies in der Bayerischen Verfassung verankern. Sie begründet das mit der erwarteten Digitalisierung der Zahlungsmittel und sieht Bargeld als Ausdruck von Freiheit.

Die AfD will, dass es weiter Bargeld gibt. Alle sollen ohne Grenzen mit Bargeld zahlen können. Das soll in der Verfassung von Bayern stehen. Die AfD sagt: Bargeld bedeutet Freiheit.

Bargeld soll allen Bürgern ohne Beschränkungen zur Verfügung stehen. Weil die AfD eine Digitalisierung der Zahlungsmittel erwartet, will sie den Schutz auf der höchsten rechtlichen Ebene festschreiben. Dazu soll ein Bekenntnis zum Bargeld in die Landesverfassung aufgenommen werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 137)
„Daher gehört ein Bekenntnis zum Bargeld in die Bayerische Verfassung.“
Seite 137 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Was sagen die anderen Parteien zu Finanzen und Steuern?

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