Landwirtschaft entlasten und gegen Extremwetter absichern
Die SPD will die vielfältige, kleinteilige Landwirtschaft im Land erhalten, Bürokratie abbauen und Betriebe mit einem Fonds gegen Extremwetter absichern. Landwirtinnen und Landwirte sollen von ihrer Arbeit gut leben können.
Die SPD will den Bauern-Höfen helfen. Sie sollen weniger Formulare ausfüllen müssen. Ein Fonds soll helfen, wenn Unwetter die Ernte zerstört. Ein Fonds ist ein Geld-Topf. Junge Leute sollen ein freiwilliges Jahr auf einem Hof machen können.
Ein neues Landesgesetz mit dem Arbeitstitel Vorwärts-Landwirtschaft-Gesetz soll Vorschriften und Berichtspflichten stark verringern; das FIONA-Portal soll zentrale Stelle für alle Anträge werden. Die Betriebe sollen gegenüber Lebensmittelhandel und -industrie gestärkt werden, Sonderkulturen und Weinbau bessere Bedingungen bekommen. Das Agrarumweltprogramm FAKT soll stark wachsen, hinzu kommen Vertragsnaturschutz und eine Initiative für Agroforstsysteme. Die SPD will sich für ein Freiwilliges Agrar-Jahr (FAJ) auf ausgewählten Höfen einsetzen. Außerdem soll Lebensmittelverschwendung in der Außer-Haus-Verpflegung bekämpft werden.
Originalzitat anzeigen (Seite 39)
„schlagen wir vor, einen Extremwetterfonds einzurichten, der die Betriebe bei massiven Wetterereignissen auffängt“Einordnung
- Wirtschaftausgewogen
Der Punkt verbindet Bürokratieabbau und weniger Vorschriften mit mehr staatlicher Förderung und einem neuen öffentlichen Fonds.