Landesprogramm „Wehrhafte Demokratie“ einführen
Die SPD will politische Bildung und Extremismusprävention ausbauen und zivilgesellschaftliche Projekte dauerhaft finanzieren. Dafür soll ein Landesprogramm „Wehrhafte Demokratie“ entstehen. Das Programm begründet dies damit, dass Prävention und Bildung die beste Vorsorge gegen extremistische Straftaten seien.
Die SPD will mehr politische Bildung. Vereine und Gruppen, die sich für Demokratie einsetzen, sollen dauerhaft Geld bekommen. Dafür soll es ein neues Programm des Landes geben. Auch Menschen in der Kommunal-Politik sollen besser geschützt werden.
Die Landeszentrale für politische Bildung und die Demokratiezentren sollen gestärkt werden. Die Landesmittel sollen über die bisherige Kofinanzierung hinaus steigen, und Träger sollen Förderzusagen über mehrere Jahre erhalten. Ein weiteres Landesprogramm soll bedrohte Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker mit Prävention, Beratung und Rechtsbeistand unterstützen. Vorgesehen sind außerdem ein Konzept für Medienkompetenz gegen Desinformation, der Ausbau der Ausstiegsprogramme beim Kompetenzzentrum konex und mehr Aufmerksamkeit für Gedenkstätten. Journalistinnen und Journalisten sollen vor Angriffen geschützt werden.
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„Hierzu ist die Einführung eines Landesprogramms „Wehrhafte Demokratie“ vorgesehen, das Projekte zivilgesellschaftlicher Akteur:innen im Bereich Demokratieförderung und Extremismusprävention nachhaltig finanziell absichert.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Das Land soll mehr Geld für Demokratieprojekte bereitstellen und diese dauerhaft fördern, was öffentliche Ausgaben ausweitet.