Inklusion voranbringen, Gehörlosengeld einführen
Die SPD will die UN-Behindertenrechtskonvention weiter umsetzen und Menschen mit Behinderungen bessere Chancen in Bildung, Wohnen und Arbeit verschaffen. Taubblinde und gehörlose Menschen sollen eine regelmäßig angepasste Geldleistung als Nachteilsausgleich erhalten. Die Eingliederungshilfe soll verbessert werden.
Menschen mit Behinderung sollen selbst über ihr Leben bestimmen können. Die SPD will mehr Wohnungen ohne Barrieren schaffen. Mehr Menschen mit Behinderung sollen normale Arbeitsplätze bekommen. Taubblinde und gehörlose Menschen sollen Geld vom Land bekommen. Das Geld soll mit den Preisen steigen.
Die Pauschale für taubblinde und gehörlose Menschen soll sich an Berlin und Brandenburg orientieren. Die Eingliederungshilfe soll besser zum Bedarf der Einzelnen passen; Mehr- und Verwaltungskosten sollen nicht mehr bei den Kommunen landen. Werkstätten und Ausbildungsangebote sollen reformiert und das Budget für Arbeit und Ausbildung stärker für reguläre Beschäftigung außerhalb von Werkstätten genutzt werden. Die Landesverwaltung soll die gesetzliche Beschäftigungsquote für schwerbehinderte Menschen so schnell wie möglich wieder erfüllen. Familien mit behinderten Kindern sollen entlastende Angebote und genug Kurzzeitbetreuung bekommen.
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„Deshalb fordern wir ein Taubblinden- und Gehörlosengeld, das dynamisiert und regelmäßig an die realen Lebenshaltungskosten angepasst wird.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Eine neue Landesleistung für eine begrenzte Gruppe und höhere Landesanteile an der Eingliederungshilfe erweitern staatliche Sozialleistungen.
- Gesellschafteher progressiv
Inklusives Wohnen und Arbeiten außerhalb von Werkstätten soll gestärkt werden, was Teilhabe und Selbstbestimmung ausbaut.