Zum Inhalt springen
parteiprogramm

CDU zur Landwirtschaft

Aus dem Programm „Agenda der Zuversicht. Unser Land in guten Händen.“

Landtagswahl Baden-Württemberg 2026, 8. März 2026Original-PDF, 57 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Landwirtschaft

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Agrarflächen sichern und Hofnachfolge fördern

Die CDU will landwirtschaftliche Flächen per Gesetzesnovelle für die Erzeugung von Nahrungsmitteln sichern. Wer einen Hof übernimmt, soll eine pauschale Prämie erhalten, und Agrarinvestitionen sollen stärker gefördert werden.

Äcker und Wiesen sollen für den Anbau von Lebensmitteln erhalten bleiben. Junge Leute sollen Geld bekommen, wenn sie einen Hof übernehmen. Das Land soll Bauern mehr Geld für Investitionen geben. Moderne Technik soll auf den Feldern helfen.

Geändert werden soll dafür das Landwirtschafts- und Landeskulturgesetz. Für Investitionen sind höhere Förderobergrenzen und mehr Geld im Landeshaushalt vorgesehen. Betriebe, deren Leitung unter 40 Jahre alt ist, sollen gezielt mehr Förderung erhalten. Landwirte in Grenzregionen sollen keine Wettbewerbsnachteile mehr haben. Digitalisierung, Sensorik, KI und Robotik sollen Ertrag und Effizienz erhöhen und Bürokratie verringern.

Originalzitat anzeigen (Seite 28)
„Wir führen eine pauschalisierte Hofübernahmeprämie ein und stärken gezielt die Förderung für Betriebe, deren Leitung jünger als 40 Jahre ist.“
Seite 28 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Eine neue Prämie, höhere Förderobergrenzen und mehr Haushaltsmittel weiten die staatliche Unterstützung für die Landwirtschaft aus.

Naturschutz mit Landwirten kooperativ gestalten

Die CDU will Naturschutz und Landwirtschaft enger verzahnen und dabei Auflagen lockern, etwa durch eine Reform des Verbots, Grünland umzubrechen. Statt neuer starrer Schutzgebiete setzt sie auf regionale Lösungen, Förderung und Zusammenarbeit.

Die CDU will Naturschutz und Landwirtschaft zusammenbringen. Bauern sollen mehr selbst entscheiden dürfen. Das Verbot, Wiesen in Äcker umzuwandeln, soll geändert werden. Neue strenge Schutzgebiete will die CDU nicht. Sie will lieber Geld für Naturschutz-Leistungen zahlen.

Das Programm vertraut auf die gute fachliche Praxis der Betriebe und will neue Kooperationsmodelle schaffen. Auch in der Verwaltung sollen beide Bereiche wieder zusammenarbeiten. Die Kulturlandschaft soll durch Pflege und Nutzung erhalten bleiben, das Eigentum wird ausdrücklich respektiert. Das Förderprogramm FAKT, die Landschaftspflegerichtlinie und die Streuobstkonzeption werden fortgeführt, letztere mit mehr Geld. Die Ziele des Biodiversitätsstärkungsgesetzes und der landesweite Biotopverbund sollen umgesetzt werden, mit einfacheren Verfahren und geprüften Gutachtenkosten. Ausgleichsmaßnahmen nach der Ökokonto-Verordnung sollen flexibler werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 29)
„zum Beispiel durch die Reform des Grünlandumbruchverbots. Landwirtschaftliche Betriebe erhalten mehr Handlungsspielraum für nachhaltige Bewirtschaftung.“
Seite 29 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Bestehende Auflagen für Betriebe sollen gelockert und neue Schutzgebiete vermieden werden, was Regulierung schrittweise abbaut.

Regionale Erzeugung und Ernährungssicherheit stärken

Die CDU setzt auf regionale Lebensmittelproduktion, unabhängig davon, ob bio oder konventionell. Die Ernährungssicherheit des Landes soll als Staatsziel in die Landesverfassung kommen, und die Tierhaltung im Land soll gefördert werden.

Die CDU will mehr Lebensmittel aus der Region. Das gilt für Bio-Essen und für anderes Essen. Kantinen und Schulen sollen mehr davon nutzen. Die sichere Ernährung soll in der Landes-Verfassung stehen. Bauern sollen weniger Papierkram haben.

Die Bio-Muster-Regionen sollen zu „VON DAHEIM“-Regionen werden, und „VON DAHEIM“ soll eine einheitliche Marke des Landes werden. Öffentliche Kantinen und die Ganztagsverpflegung sollen mehr regionale Produkte verwenden. Die Vorsorge für Ernährungsnotfälle wird ausgebaut, Bürokratie in der Landwirtschaft abgebaut und ein praktikables System der EU-Agrarpolitik ab 2027 angestrebt. Die CDU bekennt sich zur Tierhaltung und will sie mit Investitionen, raschen Genehmigungen und Bestandsschutz für vorhandene Ställe unterstützen. Hinzu kommen Ernährungsbildung in Kitas und Schulen sowie die Förderung des Weinbaus, besonders der Steillagen.

Originalzitat anzeigen (Seite 29)
„Wir setzen auf regionale Produktion – ob bio oder konventionell. Unser Ziel ist Ernährungssicherheit durch Wertschöpfung vor Ort.“
Seite 29 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Was sagen die anderen Parteien zur Landwirtschaft?

Alle Programme in Baden-Württemberg im Vergleich