Landeseigene Wohnungsbaugesellschaft BWohnen gründen
Die SPD will eine Wohnungsbaugesellschaft des Landes namens BWohnen gründen, die zusammen mit Kommunen bezahlbare Mietwohnungen baut und dauerhaft in Landesbesitz hält. Die Wohnbauförderung soll neu ausgerichtet werden, sodass das Land Bundesmittel in gleicher Höhe ergänzt. Die Partei betrachtet Wohnen als Teil der Daseinsvorsorge.
Das Land soll wieder selbst Wohnungen bauen. Dafür will die SPD eine neue Firma gründen. Sie heißt BWohnen und gehört dem Land. Die Wohnungen sollen bezahlbar sein und dem Land gehören. Auch Wohnheime für Azubis und Studierende sollen Geld bekommen.
BWohnen soll Flächen erschließen, Bauprojekte umsetzen und mit kommunalen Gesellschaften, Genossenschaften, Baugemeinschaften und privaten Akteuren zusammenarbeiten, außerdem beraten und Quartiere entwickeln. Besonders Kommunen ohne eigene Wohnbaugesellschaft sollen profitieren. Gefördert werden soll vor allem bezahlbarer Mietwohnungsbau in Mehrgeschossbauten, mit kommunalen und gemeinwohlorientierten Bauträgern im Zentrum. Eine neue Wohngemeinnützigkeit soll Wohnungen dauerhaft günstig halten. Wohnheime für Auszubildende und Studierende sowie Werks- und Betriebswohnungen will die SPD mit Zuschüssen und einfacheren Verfahren fördern.
Originalzitat anzeigen (Seite 17)
„Dafür gründen wir eine starke landeseigene Wohnungsbaugesellschaft: BWohnen.“Einordnung
- Wirtschaftdeutlich mehr Staat
Mit einer neuen landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft würde das Land selbst als Bauherr und Vermieter auftreten, was es heute nicht gibt.