Pestizide halbieren und Ökolandbau ausweiten
Bis 2030 soll der Pestizideinsatz im Land um 40 bis 50 Prozent sinken. Gleichzeitig soll der Ökolandbau auf 30 bis 40 Prozent wachsen.
Die Grünen wollen weniger Pestizide. Pestizide sind Gifte gegen Schädlinge und Unkraut. Bis 2030 soll fast die Hälfte davon wegfallen. Es soll viel mehr Bio-Landwirtschaft geben.
Die Ziele gelten bis 2030 und dienen aus Sicht des Programms dem Erhalt der Artenvielfalt. Das Programm verweist darauf, dass sich der Ökolandbau seit 2011 verdoppelt hat und der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln stetig zurückging, im Weinbau etwa durch Pheromon-Verfahren. Landeseigene Betriebe und Flächen sollen weiter auf Ökolandbau umgestellt werden. Zudem will die Partei die Agroforstwirtschaft als Maßnahme der Klimaanpassung voranbringen.
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„Wir werden bis 2030 den Einsatz von Pestiziden um 40 bis 50 Prozent reduzieren und den Ökolandbau auf 30 bis 40 Prozent der Landesfläche etablieren“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Verbindliche Reduktions- und Ausbauziele lenken die Landwirtschaft stärker durch staatliche Vorgaben und Förderung.