Krankenhäuser stärker finanzieren und erreichbar halten
Die SPD will die Landesmittel für Krankenhausinvestitionen um 60 Prozent anheben und die Krankenhausplanung so ausrichten, dass ein Haus der Grundversorgung in höchstens 30 Minuten mit dem Auto erreichbar ist. Schließungen, die sie für verantwortungslos hält, lehnt sie ab. Ausgegliederte Tätigkeiten sollen in die Kliniken zurückkehren.
Die SPD will mehr Geld für Krankenhäuser ausgeben. Jeder soll in 30 Minuten mit dem Auto ein Krankenhaus erreichen. Geburtshilfe soll es überall im Land geben. Ausgelagerte Arbeiten sollen zurück in die Krankenhäuser kommen.
Die Investitionsmittel des Landes sollen von rund 500 auf 800 Millionen Euro steigen. Eine Kommission aus Fachleuten soll zusammen mit Landkreisen, Kommunen und dem Gesundheitswesen einen „Zukunftsplan Krankenhäuser 2040“ erarbeiten. Die SPD bekennt sich zu Geburtshilfe im ganzen Land und will Versorgungszentren, die ambulante und stationäre Angebote verbinden, sowie Rettungswachen fördern. An den Unikliniken soll der Anteil unbefristet angestellter Ärztinnen und Ärzte in der kommenden Wahlperiode von 20 auf 50 Prozent wachsen. Ausgliederungen von Personal und Aufgaben sollen beendet und zurückgenommen werden; die ärztliche Weiterbildung im Krankenhaus soll gefördert und gesetzlich verankert werden.
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„Wir stehen für eine nachvollziehbare, vorausschauende und objektiv messbare Krankenhausplanung mit einer maximalen PKW-Fahrzeit von 30 Minuten zum nächsten Krankenhaus der Grundversorgung.“Einordnung
- Wirtschaftdeutlich mehr Staat
Die Investitionsmittel des Landes sollen um 60 Prozent steigen und Ausgliederungen rückgängig gemacht werden, was die öffentliche Finanzierung und Trägerschaft deutlich ausweitet.