Heimische Landwirtschaft mit Zöllen und Subventionen schützen
Die AfD will die heimische Landwirtschaft mit Zöllen, Subventionen und Direktzahlungen vor ausländischer Konkurrenz schützen. Sie begründet das mit der Versorgungssicherheit. Zugleich sollen Vorgaben für Düngung und Pflanzenschutz gelockert werden.
Die AfD will die Bauern im Land schützen. Dafür soll es Zölle und Geld vom Staat geben. Zölle sind Abgaben auf Waren aus dem Ausland. Bauern sollen weniger Vorschriften beim Düngen haben.
Das Programm nennt ausdrücklich protektionistische Maßnahmen als nötig, um regionale Erzeugung zu erhalten. Ausländische Erzeuger sollen dieselben Auflagen erfüllen wie hiesige Betriebe. Für Ackerland fordert die AfD ein Vorkaufsrecht zugunsten landwirtschaftlicher Nutzung, um Spekulation zu verhindern. Geplante Kürzungen verbindlicher EU-Zahlungen an Landwirte lehnt sie ab. Die Düngeverordnung belastet aus ihrer Sicht die Bauern; bei Düngung und Pflanzenschutz soll wieder die gute fachliche Praxis gelten. Verordnungen aller Ebenen sollen zurückgehen.
Originalzitat anzeigen (Seite 32)
„ein Zusammenspiel aus Zöllen, Subventionen und Direktzahlungen“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Zölle, Subventionen und ein Vorkaufsrecht bedeuten mehr staatlichen Eingriff in den Agrarmarkt, auch wenn Auflagen sinken sollen.