Verfassungsschutz stärken und besser kontrollieren
Die SPD will das Landesamt für Verfassungsschutz personell und technisch besser ausstatten. Zugleich soll die parlamentarische Kontrolle durch einen Ständigen Bevollmächtigten ausgebaut werden. Räume, in denen zu Hass oder Gewalt aufgerufen wird, sollen geschlossen werden.
Der Verfassungsschutz ist eine Behörde. Sie beobachtet Feinde der Demokratie. Die SPD will ihr mehr Personal und bessere Technik geben. Der Landtag soll die Behörde auch besser kontrollieren können.
Das Landesamt soll Extremismus, Terrorismus, Spionage, Cyberangriffe und Einflussnahme ausländischer Autokratien frühzeitig erkennen können. Neben Investitionen in Ausstattung und Einsatzfähigkeit hält die SPD eine zeitgemäße Unterbringung der Behörde für nötig. Ein Ständiger Bevollmächtigter soll das Parlamentarische Kontrollgremium dauerhaft unterstützen und in dessen Auftrag Sachverhalte prüfen. Die größte Gefahr sieht das Programm im Rechtsextremismus. Als Beispiel für zu schließende Orte nennt es islamistische Gebetsräume, in denen zu Gewalt aufgerufen wird.
Originalzitat anzeigen (Seite 32)
„Das Landesamt für Verfassungsschutz muss personell und technisch so ausgestattet sein, dass es Bedrohungen durch politischen Extremismus, Terrorismus, Spionage und Cyberangriffe sowie Beeinflussung durch ausländische Autokratien rechtzeitig erkennen und einschätzen kann.“Einordnung
- Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst
Der Nachrichtendienst des Landes soll mehr Personal und Technik erhalten, was Sicherheitsbehörden stärkt; die zusätzliche parlamentarische Kontrolle begrenzt dies.