Präventivhaft und Register für Wiederholungstäter einführen
Die AfD will in den ersten 100 Tagen ein Landesregister für Wiederholungstäter und eine polizeiliche Präventivhaft nach bayerischem Vorbild einführen. Staatsanwälte sollen bei wiederholten Gewalttaten auf Haft ohne Bewährung drängen müssen. Straffällige Ausländer sollen ohne Ausnahme abgeschoben werden.
Die AfD will härter gegen Gewalt-Täter vorgehen. Das Land soll eine Liste von Wiederholungs-Tätern führen. Die Polizei soll gefährliche Menschen vorbeugend einsperren dürfen. Wer mehrmals Gewalt anwendet, soll ins Gefängnis. Kriminelle Ausländer sollen das Land verlassen müssen.
Das Programm verweist darauf, dass die Gewaltkriminalität im öffentlichen Raum 2023 mehr als 10.000 Fälle erreicht hat, ein Plus von 12,3 Prozent. Vorgesehen sind ein landeseigenes Register für Wiederholungstäter und eine Präventivhaft für gefährliche Gewalttäter. Die Richtlinien für Staatsanwälte sollen so geändert werden, dass sie bei wiederholter Gewalt zwingend Freiheitsstrafen ohne Bewährung anstreben. Ziel ist es nach Darstellung der AfD, notorische Gewalttäter aus dem öffentlichen Raum zu entfernen.
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„Präventivhaft gegen gefährliche Gewaltkriminelle einführen“Einordnung
- Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Sicherheit und Ordnung zuerst
Ein neues Täterregister, Präventivhaft und zwingend angestrebte Haft ohne Bewährung erweitern die Befugnisse der Sicherheitsbehörden grundlegend.
- Migrationeher restriktiv
Straffällige Ausländer sollen ohne Ausnahme abgeschoben werden, was die Abschiebepraxis verschärft.