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AfD zur inneren Sicherheit

Aus dem Programm „Unser Land verdient ein Comeback.“

Landtagswahl Baden-Württemberg 2026, 8. März 2026Original-PDF, 67 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Innere Sicherheit

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1,3), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 3 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 1 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 2 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Präventivhaft und Register für Wiederholungstäter einführen

Die AfD will in den ersten 100 Tagen ein Landesregister für Wiederholungstäter und eine polizeiliche Präventivhaft nach bayerischem Vorbild einführen. Staatsanwälte sollen bei wiederholten Gewalttaten auf Haft ohne Bewährung drängen müssen. Straffällige Ausländer sollen ohne Ausnahme abgeschoben werden.

Die AfD will härter gegen Gewalt-Täter vorgehen. Das Land soll eine Liste von Wiederholungs-Tätern führen. Die Polizei soll gefährliche Menschen vorbeugend einsperren dürfen. Wer mehrmals Gewalt anwendet, soll ins Gefängnis. Kriminelle Ausländer sollen das Land verlassen müssen.

Das Programm verweist darauf, dass die Gewaltkriminalität im öffentlichen Raum 2023 mehr als 10.000 Fälle erreicht hat, ein Plus von 12,3 Prozent. Vorgesehen sind ein landeseigenes Register für Wiederholungstäter und eine Präventivhaft für gefährliche Gewalttäter. Die Richtlinien für Staatsanwälte sollen so geändert werden, dass sie bei wiederholter Gewalt zwingend Freiheitsstrafen ohne Bewährung anstreben. Ziel ist es nach Darstellung der AfD, notorische Gewalttäter aus dem öffentlichen Raum zu entfernen.

Originalzitat anzeigen (Seite 10)
„Präventivhaft gegen gefährliche Gewaltkriminelle einführen“
Seite 10 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

    Ein neues Täterregister, Präventivhaft und zwingend angestrebte Haft ohne Bewährung erweitern die Befugnisse der Sicherheitsbehörden grundlegend.

  • Migrationeher restriktiv

    Straffällige Ausländer sollen ohne Ausnahme abgeschoben werden, was die Abschiebepraxis verschärft.

Polizei personell und technisch stärken

Die AfD will deutlich mehr Polizeibeamte einstellen, vor allem in Städten mit hoher Kriminalität, und die Polizei auch auf dem Land stärker präsent machen. Dazu sollen Taser und Bodycams kommen. Das Programm begründet dies mit einer aus seiner Sicht verschlechterten Sicherheitslage.

Die AfD will mehr Polizisten einstellen. Das gilt besonders für Städte mit viel Kriminalität. Auch auf dem Land soll die Polizei öfter vor Ort sein. Die Polizei soll Taser und Körper-Kameras bekommen.

Reviere und Posten im ländlichen Raum sollen personell und organisatorisch gestärkt werden, damit die Polizei schnell reagieren kann; dafür sollen Dienststellen, Schichtmodelle und Streifen überprüft werden. Städte und Gemeinden sollen über verpflichtende Sicherheitskonferenzen, gemeinsame Prävention und abgestimmte Einsatzpläne eingebunden werden. Taser und Bodycams sollen es ermöglichen, aggressive Täter ohne Schusswaffe zu stoppen. Außerdem sieht das Programm ein Effizienzprogramm vor, das Bürokratie abbaut, digitalisiert und Personal aufbaut. Als Beispiel für einen Kontrollverlust nennt die AfD die Ausschreitungen in Stuttgart 2020.

Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„Wir befürworten einen spürbaren Personalzuwachs für die Polizei, insbesondere in den stark kriminalitätsbelasteten Städten.“
Seite 22 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Mehr Personal, mehr Präsenz und zusätzliche Einsatzmittel bauen die Polizei innerhalb des bestehenden Systems aus.

Landesweites Konzept zur Drohnenabwehr schaffen

Die AfD fordert ein Konzept für das ganze Land, mit dem die Polizei Drohnen aufspüren und abwehren kann. Nach Darstellung des Programms fehlen der Landespolizei bisher Technik, klare Zuständigkeiten und rechtliche Grundlagen dafür.

Die AfD will einen Plan gegen gefährliche Drohnen. Drohnen sind kleine Fluggeräte ohne Pilot. Die Polizei soll sie finden und stoppen können. Dafür soll sie neue Technik und klare Rechte bekommen.

Bereitschaftspolizei und Hubschrauberstaffel sollen Ortungs- und Abwehrsysteme erhalten, darunter Radar, Funk- und optische Erkennung sowie elektronische Gegenmaßnahmen. Die Polizei soll rechtssichere Befugnisse für Eingriffe bekommen, vor allem bei sensiblen Einrichtungen, Großveranstaltungen und kritischer Infrastruktur. Mit Bundesbehörden und kommunalen Ordnungsdiensten soll ein landesweites Lagebild entstehen. Spezialisierte Einheiten sollen geschult werden. Das Programm beruft sich auf eine Einschätzung der Deutschen Polizeigewerkschaft.

Originalzitat anzeigen (Seite 23)
„Die AfD fordert daher ein landesweites Konzept zur Drohnenabwehr“
Seite 23 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Die Polizei soll neue Technik und zusätzliche Eingriffsbefugnisse gegen Drohnen erhalten, was ihre Möglichkeiten erweitert.

Härter gegen Extremisten und Gefährder vorgehen

Die AfD fordert ein hartes Vorgehen gegen extremistische Gewalttäter, gleich ob linksextrem, rechtsextrem oder islamistisch. Gefährder sollen inhaftiert und abgeschoben werden. Öffentliche Gelder für aus Sicht der Partei linksextreme Organisationen sollen gestoppt werden.

Die AfD will hart gegen gewalttätige Extremisten vorgehen. Das gilt für linke, rechte und islamistische Täter. Gefährliche Personen sollen in Haft kommen. Der Staat soll sie abschieben. Linke extreme Gruppen sollen kein Steuer-Geld mehr bekommen.

Das Programm sieht im Linksextremismus ein wachsendes Problem und im islamischen Extremismus die derzeit größte Gefahr; es verweist unter anderem auf den Mord an einem Polizisten in Mannheim 2024. Die Wege, über die Steuergeld an linksextreme Gruppen gelangt, sollen offengelegt und geschlossen werden. Antisemitismus, den die AfD als islamisch geprägt und importiert beschreibt, soll bekämpft werden. Zuwanderung, die das Programm als unkontrolliert bezeichnet, soll sofort enden, weil auf diesem Weg Extremisten ins Land kämen. Ziel ist, dass öffentliche Veranstaltungen wieder ohne großen Sicherungsaufwand möglich sind.

Originalzitat anzeigen (Seite 25)
„Extremisten und terroristische Gefährder sind festzusetzen, in Haft zu nehmen und konsequent abzuschieben.“
Seite 25 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Festsetzen und Inhaftieren von Gefährdern weitet das Vorgehen der Sicherheitsbehörden aus.

  • Migrationeher restriktiv

    Der Punkt setzt auf Abschiebung von Gefährdern und ein Ende der als unkontrolliert bezeichneten Zuwanderung.

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