Geschlechtsverändernde Behandlungen bei Minderjährigen ablehnen
Die AfD lehnt Pubertätsblocker, gegengeschlechtliche Hormone und Operationen zur Geschlechtsänderung bei Minderjährigen ab. Solche Entscheidungen sollen erst ab der Volljährigkeit möglich sein, weil die Folgen aus ihrer Sicht unumkehrbar sind.
Manche Jugendliche wollen ihr Geschlecht ändern. Dafür gibt es Hormone und Operationen. Die AfD will das für Jugendliche unter 18 Jahren nicht. Erst Erwachsene sollen das entscheiden dürfen.
Das Programm verweist auf eine Gesetzesänderung vom Mai 2021, die solche Behandlungen bei Minderjährigen aus Sicht der AfD erleichtert hat. Hormonelle und chirurgische Maßnahmen dürften die natürliche Entwicklung von Kindern nicht beeinträchtigen. Die Partei wendet sich außerdem gegen das, was sie Transgender-Ideologie nennt, und gegen Frühsexualisierung durch Staat oder Schule. Elternrechte und Kindeswohl sollen Vorrang haben.
Originalzitat anzeigen (Seite 37)
„wendet sich gegen jegliche Form solcher Eingriffe bei“Einordnung
- Gesellschaftdeutlich konservativ
Heute zulässige medizinische Behandlungen zur Geschlechtsangleichung wären für Minderjährige vollständig ausgeschlossen.