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AfD zu weiteren Themen

Aus dem Programm „Alles für Thüringen! Wahlprogramm der AfD Thüringen zur Landtagswahl 2024“

Landtagswahl Thüringen 2024, 1. September 2024Original-PDF, 148 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Weitere Themen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Sportförderung gesetzlich absichern und Sportstätten sanieren

Die AfD will die Landespauschale für die kostenlose Nutzung öffentlicher Sportanlagen von fünf auf 20 Millionen Euro im Jahr anheben. Sportförderung soll kommunale Pflichtaufgabe werden, und das Land soll deutlich mehr in Sportstätten investieren.

Die AfD will mehr Geld für Sport-Anlagen. Das Land soll 20 Millionen Euro im Jahr zahlen statt 5 Millionen. Gemeinden sollen den Sport fördern müssen. Kaputte Sport-Anlagen und Freibäder sollen erhalten bleiben.

Vereine und Kommunen sollen eine verlässliche gesetzliche Grundlage für den Erhalt der Sportstätten bekommen, damit Kürzungen nicht mehr zulasten des Sports gehen. Die Finanzierung der neuen Pflichtaufgabe soll über den kommunalen Finanzausgleich laufen. Den Sanierungsstau bei Thüringer Sportstätten beziffert das Programm auf etwa eine Milliarde Euro; dafür sollen die Landesinvestitionen deutlich wachsen. Freibäder will die AfD als Orte für Sport, Kultur und Begegnung erhalten und ausbauen. Ehrenamtliche in Vereinen sollen angemessene Wertschätzung erfahren.

Originalzitat anzeigen (Seite 123)
„die Landespauschale zur Finanzierung der unentgeltlich gewährten Nutzung öffentlicher Sportanlagen von bisher fünf Millionen Euro auf 20 Millionen Euro jährlich zu erhöhen“
Seite 123 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Die Landespauschale soll sich vervierfachen und Sportförderung zur neuen Pflichtaufgabe werden, was die öffentlichen Ausgaben in diesem Bereich grundlegend ausweitet.

Leistungssport und Sportgymnasien stärker fördern

Die AfD will Vereinen und Verbänden höhere Zuschüsse geben und die Sportgymnasien in Oberhof, Erfurt und Jena ausreichend ausstatten. So sollen junge Talente gefördert und von hauptberuflichen Trainern betreut werden.

Die AfD will junge Sport-Talente fördern. Vereine sollen mehr Geld bekommen. Die drei Sport-Gymnasien in Thüringen sollen gut ausgestattet sein. Auch der Winter-Sport in Oberhof soll Unterstützung bekommen.

Neben dem Breitensport misst das Programm dem Leistungs- und Spitzensport eine wichtige Rolle bei. Talente sollen schon in der Grundschule wirksamer gesichtet werden. Den Hochleistungswintersport bezeichnet die AfD als Teil der Thüringer Identität und Oberhof als Zentrum von nationaler Bedeutung. Staatliche Unterstützung dafür hält sie für gerechtfertigt, solange der Wintersport sinnvoll in sein gesellschaftliches Umfeld eingebunden ist.

Originalzitat anzeigen (Seite 125)
„Die Sportgymnasien wollen wir als Talentschmieden stärken.“
Seite 125 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Höhere Zuschüsse an Vereine und eine bessere Ausstattung der Sportgymnasien bauen die öffentliche Förderung schrittweise aus.

Sportförderung nicht an politische Vorgaben knüpfen

Die AfD lehnt es ab, die Förderung von Sportvereinen an politische Vorgaben zu binden. Aus ihrer Sicht sollen Vereine und Verbände die sportlichen Interessen ihrer Mitglieder vertreten und nicht politisch vereinnahmt werden.

Sport-Vereine bekommen Geld vom Staat. Die AfD will: Dieses Geld darf nicht von Politik abhängen. Im Verein soll es um Sport gehen. Politik soll dort keine Rolle spielen.

Das Programm sieht die Bewegung und nicht die Politik im Mittelpunkt der Vereinsarbeit. Es verweist auf Phasen der deutschen Geschichte, in denen der Sport politisch vereinnahmt worden sei. Die AfD spricht von einem Missbrauch der Sportvereine, den sie beenden will.

Originalzitat anzeigen (Seite 125)
„Deswegen lehnen wir die Förderung des Vereinssports nach politischen Vorgaben ab.“
Seite 125 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Förderbedingungen, die Vereine auf gesellschaftspolitische Ziele verpflichten, sollen entfallen, was sich gegen wertebezogene Vorgaben im Sport richtet.

Kleingärten erhalten und ausbauen

Die AfD sieht Kleingärten als Teil der Kultur und will Anlagen auf dem Land wiederbeleben sowie in Großstädten erhalten, erweitern und neu schaffen. Besitzer und Pächter sollen mehr Freiheiten bekommen, während die Gärten für alle bezahlbar bleiben.

Die AfD will Kleingärten schützen. Auf dem Land sollen alte Anlagen wieder genutzt werden. In großen Städten sollen neue Gärten entstehen. Die Pächter sollen mehr selbst entscheiden dürfen. Die Gärten sollen günstig bleiben.

Die rechtlichen Regeln sollen so geändert werden, dass Besitzer und Pächter mehr Spielraum haben. Kleingartenvereine sollen stärker unterstützt werden. Auf Landesebene fordert die AfD einen Kleingartenbeirat, der die Vereine vertritt. Die Bauvorschriften des Landes sollen Kleingärten als Teil von Wohngebieten berücksichtigen.

Originalzitat anzeigen (Seite 135)
„Wir setzen uns für eine Wiederbelebung von Kleingartenanlagen im ländlichen Raum und für den Erhalt und gegebenenfalls den Ausbau vorhandener und die Schaffung neuer Anlagen in den Großstädten ein.“
Seite 135 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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