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Grüne zur Wirtschaft

Aus dem Programm „Machen ist hier Programm: Wahlprogramm zur Landtagswahl 2026“

Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026, 22. März 2026Original-PDF, 110 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Wirtschaft

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Mittelstand und Industrie beim klimaneutralen Umbau fördern

Die Grünen wollen mittelständische Betriebe und die Industrie bei Digitalisierung und klimaneutraler Produktion unterstützen, unter anderem mit einem über Kredite finanzierten RLP-Zukunftsfonds. Wirtschaftlicher Erfolg und Klimaschutz gehören aus Sicht der Partei zusammen.

Die Grünen wollen kleinen und mittleren Firmen helfen. Die Firmen sollen digitaler und klimafreundlicher werden. Dafür soll es einen Zukunfts-Fonds geben. Das Land nimmt dafür Kredite auf. Unnötige Bürokratie soll wegfallen.

Ein kreditfinanzierter RLP-Zukunftsfonds soll Innovationen im Mittelstand fördern und Investitionen in klimafreundliche Produktion und Klimaschutztechnik anstoßen. Bürokratische Hürden für kleine und mittlere Unternehmen sollen gemeinsam mit Praktikern sinken, ohne Umwelt-, Sozial- und Verbraucherschutzstandards abzusenken. Für die Industrie nennt das Programm verlässliche erneuerbare Energie zu wettbewerbsfähigen Preisen, gute Verkehrswege, schnelle digitale Genehmigungen und sichere Rohstoffe als Standortfaktoren. Die Wasserstoffstrategie des Landes soll energieintensive Prozesse mit grünem Wasserstoff klimaneutral machen. Tarifgebundene Arbeitsplätze und gemeinwohlorientiertes Wirtschaften hebt das Programm besonders hervor.

Originalzitat anzeigen (Seite 23)
„Innovative Ansätze im Mittelstand wollen wir verstärkt durch unser Konzept eines kreditfinanzierten RLP-Zukunftsfonds fördern.“
Seite 23 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein neuer, über Kredite finanzierter Landesfonds zur Unternehmensförderung bedeutet mehr öffentliche Investitionen, während der Bürokratieabbau nur begrenzt in die andere Richtung wirkt.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Die Förderung zielt darauf, Produktion und Industrie schneller klimaneutral zu machen, und verbindet dies mit Standortpolitik.

Kostenfreien Meisterbrief einführen, Ausbildung aufwerten

Die Grünen wollen den Meisterbrief kostenfrei machen, um dem Fachkräftemangel im Handwerk zu begegnen und finanzielle Hürden zu senken. Außerdem soll die duale Ausbildung attraktiver werden, und Gründungen im Handwerk sollen leichter zu finanzieren sein.

Die Grünen wollen den Meisterbrief kostenlos machen. So sollen mehr Menschen Meister im Handwerk werden. Wer einen Betrieb gründet, soll leichter einen Kredit bekommen. Auszubildende sollen günstige Wohnungen und ein günstiges Ticket für Bus und Bahn bekommen.

Neben dem kostenfreien Meisterbrief soll der Aufstiegsbonus II bleiben und die erste Gründung eines Handwerksbetriebs gefördert werden. Geplant sind lang laufende Gründerkredite mit Ausfallbürgschaften, die sich einfach, digital und standardisiert beantragen lassen. Eine Nachfolgezentrale soll Inhaber und mögliche Nachfolger zusammenbringen, und das Triale Studium soll Ausbildung und Studium verbinden. Frühe Berufsorientierung, Alltagsbegleitung, Sprachförderung, Umschulungen und Teilqualifizierungen sollen Fachkräfte sichern. Für Auszubildende sieht das Programm Wohnungsangebote, ein vergünstigtes ÖPNV-Ticket, moderne Berufsbildungsstätten und eine wertschätzende Entlohnung vor.

Originalzitat anzeigen (Seite 24)
„Um die Fachkräftelücke zu schließen und finanzielle Hürden zu senken, wollen wir den kostenfreien Meisterbrief einführen.“
Seite 24 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die Kosten der Meisterausbildung sollen künftig öffentlich getragen und Gründerkredite staatlich abgesichert werden, was öffentliche Leistungen ausweitet.

Gründungen und Startups stärker fördern

Die Grünen wollen die Förderung von Gründungen im Land ausweiten und eine eigene Startup-Strategie für Rheinland-Pfalz erarbeiten. Junge Unternehmen sollen leichter an Wagniskapital kommen und nach der Gründungsphase im Land bleiben. Das Programm sieht Startups als Treiber von Innovation.

Die Grünen wollen neue Firmen stärker unterstützen. Das Land soll dafür einen Plan machen. Gründer sollen leichter Geld von Geldgebern bekommen. Die neuen Firmen sollen im Land bleiben.

Gemeinsam mit Wirtschaft, Banken und Investoren soll eine Initiative für besseren Zugang zu Wagniskapital entstehen; Schwerpunkte sind Biotechnologie, Chemie, IT und KI sowie Mobilität. Gründungsbüros und Gründerzentren an Hochschulen sollen besser ausgestattet werden, damit mehr Ausgründungen entstehen, und die Digital Hubs sollen auf weitere Regionen ausgedehnt werden. Geplant sind zudem der Ausbau des „Startup Office RLP“, ein jährliches Startup-Festival sowie Förderprogramme für vergünstigte Biotech-Labore und für IT- und KI-Gründungen. Ein landesweites Flächenmanagement soll leerstehende Gebäude und Konversionsflächen für junge Firmen nutzbar machen. Auf Bundesebene wollen sich die Grünen für einen gesetzlichen Mutterschutz für selbstständige Frauen einsetzen.

Originalzitat anzeigen (Seite 27)
„Wir GRÜNE wollen deshalb die Gründungs- und Startup-Förderung des Landes weiter ausbauen und dafür eine Startup-Strategie-RLP auf den Weg bringen.“
Seite 27 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Land soll Gründungen mit zusätzlichen Förderprogrammen und öffentlichen Strukturen stärker unterstützen, was die staatliche Wirtschaftsförderung schrittweise ausweitet.

Naturnahen Tourismus ausbauen

Die Grünen setzen im Tourismus auf Naturerlebnisse und wollen Wander- und Radwege schneller ausbauen. Die Schutzgebiete des Landes sollen mehr Personal und Geld bekommen. Erholung in der Natur und der Erhalt der Artenvielfalt sollen dabei zusammen möglich sein.

Die Grünen wollen mehr Urlaub in der Natur. Sie wollen Wege zum Wandern und Radfahren schneller bauen. Die Schutzgebiete sollen mehr Geld und mehr Personal bekommen. Tiere und Pflanzen sollen dabei geschützt bleiben.

Genannt werden die Naturparke, der Pfälzerwald als Biosphärenreservat und der Nationalpark Hunsrück-Hochwald; alle beschreibt das Programm schon heute als Besuchermagnete. Eine gemeinsame Vermarktung der Naturziele soll das Land als nachhaltiges Reiseziel bekannter machen. Besucherlenkung und Information sollen die Natur schonen. Die Landesgartenschau 2027 in Neustadt und die Bundesgartenschau 2029 am Mittelrhein sollen klimaneutral ablaufen und der Region dauerhaft nützen. In Innenstädten sowie Kur- und Weinorten wollen die Grünen mehr Grün und weniger Verkehr; Kur- und Heilbäder sollen eine eigene institutionelle Unterstützung erhalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 28)
„Mit einer Wander- und Rad-Offensive bringen wir Tempo in den Ausbau unserer Wander- und Radwege.“
Seite 28 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Barrierefreien und bezahlbaren Urlaub ermöglichen

Die Grünen wollen, dass doppelt so viele Betriebe und Einrichtungen im Land das Zertifikat „Reisen für Alle“ für geprüfte Barrierefreiheit tragen. Außerdem sollen Familien mit wenig Geld mehr Hilfe für Familienfreizeiten erhalten. Urlaub im Land soll nach dem Programm allen Menschen offenstehen.

Die Grünen wollen Urlaub für alle Menschen möglich machen. Mehr Hotels und Angebote sollen barrierefrei sein. Barrierefrei heißt: Auch Menschen mit Behinderung können sie nutzen. Familien mit wenig Geld sollen mehr Hilfe für den Urlaub bekommen.

Gastgewerbe und Kommunen sollen Unterstützung bekommen, wenn sie barrierefreie Angebote einrichten. Ziel ist, dass Menschen das Land unabhängig von Alter oder Beeinträchtigung bereisen können. Die Hilfe für einkommensschwache Familien bei der Familienfreizeit soll ausgeweitet werden. Jugendherbergen und Familienferienstätten sollen gezielte Förderung für energetische Sanierung und barrierefreien Umbau erhalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 29)
„Wir GRÜNE wollen die Zahl der zertifizierten Betriebe und Einrichtungen in Rheinland-Pfalz verdoppeln.“
Seite 29 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die öffentliche Unterstützung für Familien mit geringem Einkommen und für den Umbau von Unterkünften soll ausgeweitet werden.

  • Gesellschafteher progressiv

    Mehr geprüft barrierefreie Angebote sollen die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung schrittweise verbessern.

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Alle Programme in Rheinland-Pfalz im Vergleich