Meisterausbildung kostenfrei machen und Meistertitel erhalten
Die AfD will Prüfungsgebühren für angehende Handwerksmeister erlassen, wenn sie bestehen, und den Aufstiegsbonus erhöhen. Der Meisterbrief soll nicht mit kürzeren Ersatzqualifikationen gleichgestellt werden. Das Programm begründet dies damit, dass ein Studium im Gegensatz zur Meisterausbildung gebührenfrei ist.
Die AfD will Handwerker auf dem Weg zum Meister entlasten. Wer die Meister-Prüfung besteht, soll keine Gebühren zahlen. Es soll auch mehr Geld als Bonus geben. Der Meister-Titel soll so anspruchsvoll bleiben wie bisher.
Der Aufstiegsbonus I nach bestandener Meisterprüfung soll von 2.000 auf 3.000 Euro steigen. Auszubildende im Handwerk sollen Zugang zu staatlich geförderten Studentenwohnheimen bekommen. Für Auszubildende auf dem Land plant die AfD Zuschüsse zum Wohnen und die Erstattung von Fahrtkosten. Die Berufsorientierung an Schulen soll verstärkt werden, um Jugendliche an Handwerksberufe heranzuführen. Der Meisterbrief soll als Qualitätsmerkmal bestehen bleiben und nicht durch verkürzte Qualifikationen ersetzt werden.
Originalzitat anzeigen (Seite 30)
„Die AfD fordert, dass die Gebühren zur Meisterprüfung im Falle ihres Bestehens erlassen werden.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Der Staat soll Gebühren übernehmen, einen Bonus erhöhen und neue Zuschüsse zahlen, was öffentliche Leistungen ausweitet.