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Grüne zur Landwirtschaft

Aus dem Programm „Machen ist hier Programm: Wahlprogramm zur Landtagswahl 2026“

Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026, 22. März 2026Original-PDF, 110 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Landwirtschaft

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Ökolandbau deutlich ausweiten

Die Grünen wollen den Anteil des ökologischen Landbaus in Rheinland-Pfalz deutlich erhöhen und ihn in der Agrarförderung stärker berücksichtigen. Der Ökoaktionsplan soll zu einer Ernährungs- und Lebensmittelstrategie des Landes erweitert werden.

Die Grünen wollen mehr Bio-Landwirtschaft in Rheinland-Pfalz. Bio-Betriebe sollen mehr Förderung bekommen. Es soll einen größeren Plan für Ernährung und Lebensmittel geben. Die Grünen wollen auch Ackerland vor Spekulation schützen.

Der Ökoaktionsplan soll fortgeschrieben und zu einer Landesernährungs- und Lebensmittelstrategie ausgebaut werden. In der Verpflegung außer Haus, etwa in Kantinen, soll mehr Bio angeboten werden, und Öko-Modellregionen sollen Förderung erhalten. Die Grünen unterstützen zudem Agroforstwirtschaft sowie regenerative und solidarische Landwirtschaft. Der Bodenmarkt soll besser reguliert werden, um spekulative Anteilskäufe (Share Deals) zu unterbinden. Für eine umfassende landwirtschaftliche Ausbildung und Beratung, Hilfe bei Hofübergaben, Direktvermarktung und eine am Gemeinwohl ausgerichtete EU-Agrarförderung treten die Grünen ebenfalls ein.

Originalzitat anzeigen (Seite 18)
„Wir GRÜNE stärken den ökologischen Landbau in der landwirtschaftlichen Förderung. Unser Ziel ist, den Ökolandbau-Anteil deutlich auszuweiten.“
Seite 18 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr gezielte Förderung für Ökolandbau und eine strengere Regulierung des Bodenmarkts bedeuten mehr staatliche Lenkung in der Landwirtschaft.

Pestizideinsatz senken und Naturschutz mit Landwirtschaft verbinden

Die Grünen wollen, dass in der Landwirtschaft deutlich weniger Pestizide eingesetzt werden, und regen auf Bundesebene die Prüfung einer Pestizidabgabe an. Zugleich sollen Landwirtschaft und Naturschutz enger zusammenarbeiten und Böden als CO₂-Speicher gefördert werden.

Die Grünen wollen weniger Pestizide auf den Feldern. Pestizide sind Mittel gegen Schädlinge und Unkraut. Der Bund soll eine Abgabe auf Pestizide prüfen. Bauern und Naturschützer sollen mehr zusammenarbeiten. Gesunde Böden sollen mehr CO₂ speichern.

Vielfältige Fruchtfolgen, robuste Sorten und nachhaltige Anbauformen sollen den Pestizideinsatz verringern. Backpulver soll wieder unkompliziert als Pflanzenschutzmittel verwendbar sein. Humusaufbau und Dauergrünland sollen als CO₂-Speicher gefördert und eine Strategie für Leguminosen (Hülsenfrüchte) umgesetzt werden. Weitere Naturschutzstationen sollen regionale Kooperationen aufbauen, der Vertragsnaturschutz soll wachsen, und der „Schulterschluss Artenvielfalt“ wird fortgeführt. Zur Anpassung an die Erderwärmung setzt das Programm auf angepasste Sorten, sparsame Bewässerung und digitale Technik.

Originalzitat anzeigen (Seite 19)
„Wir setzen uns auf Bundesebene für weitere Instrumente wie die Prüfung einer Pestizidabgabe zur Reduktion des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln ein.“
Seite 19 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die Prüfung einer neuen Abgabe auf Pestizide und mehr Förderprogramme stehen für zusätzliche staatliche Lenkung, bleiben aber im bestehenden System.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Humusaufbau und Dauergrünland sollen gezielt als CO₂-Speicher gefördert werden, was den Klimaschutz in der Landwirtschaft schrittweise stärkt.

Öko-Weinbau ausweiten und Steillagen erhalten

Die Grünen wollen den ökologischen Weinbau deutlich ausbauen und den Weinbau an Klimakrise und Trockenheit anpassen. Die Steillagen sollen als kulturell und ökologisch wertvolle Flächen erhalten und gefördert werden.

Die Grünen wollen mehr Bio-Weinbau in Rheinland-Pfalz. Winzer sollen weniger Pestizide brauchen. Dafür soll es robuste Rebsorten geben. Die steilen Weinberge sollen erhalten bleiben. Weinfeste und Straußwirtschaften sollen bleiben.

Nachhaltiger Pflanzenschutz und pilzwiderstandsfähige Rebsorten (PIWIs) sollen gefördert werden, um Pestizide einzusparen. Auf EU-Ebene treten die Grünen dafür ein, Kaliumphosphonat im Öko-Weinbau wieder zuzulassen. In Steillagen sollen Drohnen beim gezielten Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln helfen, und Programme wie „Lebendige Moselweinberge“ sollen wachsen. Alkoholfreie Weine, Mehrwegflaschen und VitiForst-Initiativen sollen unterstützt, Direktvermarktung und Absatz im In- und Ausland gestärkt werden. Straußwirtschaften und Weinfeste sollen als Traditionen bestehen bleiben.

Originalzitat anzeigen (Seite 20)
„Wir GRÜNE unterstützen den Trend zu Bio und wollen den Öko-Weinbau deutlich ausweiten.“
Seite 20 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Weinbau soll durch zusätzliche Förderprogramme für Umstellung, Steillagen und Absatz stärker öffentlich unterstützt werden.

Was sagen die anderen Parteien zur Landwirtschaft?

Alle Programme in Rheinland-Pfalz im Vergleich