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CDU zur Wirtschaft

Aus dem Programm „Wahlprogramm zur Landtagswahl 2026: Unser Plan für ein Land, das funktioniert.“

Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026, 22. März 2026Original-PDF, 64 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Wirtschaft

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+0,8), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 4 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 0 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Mittelstand entlasten und Förderprogramme bündeln

Die CDU will Mittelstand und Handwerk mit schnelleren Genehmigungen, weniger Regulierung und dem Verzicht auf Steuererhöhungen stärken. Förderprogramme sollen zusammengefasst und vereinfacht, sehr kleine Programme gestrichen werden. Kommunen sollen genug Geld erhalten, um ihre Steuerhebesätze senken zu können.

Die CDU will kleinen und mittleren Betrieben helfen. Genehmigungen sollen schneller kommen. Es soll weniger Vorschriften geben. Förder-Programme sollen einfacher werden. Sehr kleine Förder-Programme will die Partei streichen.

Die Vereinfachung der Förderung begründet das Programm damit, dass bisher ein erheblicher Teil der Mittel für Beratung beim Antrag draufgehe. Die bessere Finanzausstattung der Kommunen soll ihnen erlauben, über niedrigere Hebesätze um Betriebe zu werben. Investitionen, vor allem privater Geldgeber, sollen leichter werden. Betriebsnachfolgen will die Partei aktiv begleiten. Als Belastungen nennt sie hohe Energiekosten, Bürokratie und fehlende Fachkräfte.

Originalzitat anzeigen (Seite 19)
„Wir werden Förderprogramme bündeln, Förderbedingungen vereinfachen und Kleinstförderprogramme abschaffen“
Seite 19 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Weniger Regulierung, schnellere Genehmigungen, niedrigere kommunale Hebesätze und gestrichene Kleinstprogramme stärken Markt und private Investitionen.

Bürokratie nach Vier-Säulen-Modell abbauen

Die CDU will Bürokratie in vier Schritten verringern: schon bei neuen Gesetzen, beim Vollzug, durch das Streichen bestehender Regeln und durch durchgehend digitale Abläufe. Aus Sicht des Programms ist Bürokratie die größte Innovationsbremse im Land.

Die CDU will weniger Bürokratie. Neue Gesetze sollen weniger Aufwand machen. Alte Regeln will sie prüfen und streichen. Anträge sollen digital laufen. Oft soll eine Meldung statt einer Genehmigung reichen.

Jedes neue Gesetz soll auf seine Bürokratiekosten geprüft, Berichtspflichten sollen möglichst gestrichen werden. Eine Stabsstelle in der Staatskanzlei soll den Abbau steuern, ein unabhängiger Normenkontrollrat des Landes die Praxistauglichkeit von Regeln prüfen. Häufig soll eine Anzeige statt einer Genehmigung genügen. Entscheidet eine Behörde nicht rechtzeitig, soll der Antrag als bewilligt gelten. Vorgaben der EU und des Bundes will die CDU nicht übererfüllen und sich in Brüssel für weniger Bürokratie einsetzen. Die Verwaltung soll mehr Spielraum für Entscheidungen bekommen.

Originalzitat anzeigen (Seite 20)
„Drittens werden wir von Tag eins an belastende Regelungen systematisch überprüfen und abschaffen.“
Seite 20 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Der Punkt will Regeln, Berichtspflichten und Genehmigungspflichten für Unternehmen verringern, also weniger Regulierung.

  • Europaeher weniger EU

    Vorgaben aus Brüssel sollen nicht übererfüllt und EU-Bürokratie soll abgebaut werden, was auf weniger EU-Vorgaben zielt.

Industriestandort sichern und Gewerbeflächen bereitstellen

Die CDU will Rheinland-Pfalz als Industrieland erhalten. Dazu sollen Strompreise sinken, Genehmigungen schneller erteilt, die CO₂-Abscheidung ermöglicht und gemeinsam mit den Kommunen Flächen für Ansiedlungen vorgehalten werden.

Die CDU will die Industrie im Land halten. Strom soll billiger werden. Genehmigungen sollen schneller gehen. Firmen sollen CO₂ auffangen und speichern dürfen. Gemeinden sollen Flächen für neue Betriebe bereithalten.

Das Programm nennt Chemie, Maschinen- und Fahrzeugbau, Zulieferer und Metallverarbeitung als Kernbranchen. Für sie sollen Investitionen in klimaneutrale Herstellung leichter werden. Verfahren wie CCS und CCU, also das Abscheiden und Speichern oder Weiterverwenden von CO₂, sollen möglich sein, damit energieintensive Betriebe wettbewerbsfähig bleiben und Klimaziele einhalten. Mit den Kommunen will die CDU Flächen auf Vorrat entwickeln und Gewerbegebiete mehrerer Gemeinden mit Beratungsteams des Landes fördern. Kommunen sollen Geld für Gewerbeparks mit Solaranlagen, Blockheizkraftwerken und Ladesäulen erhalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 21)
„Gerade für sie gilt es, Investitionen in klimaneutrale Produktion zu erleichtern, Genehmigungen zu beschleunigen und Strompreise zu senken.“
Seite 21 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Schnellere Genehmigungen und niedrigere Strompreise sollen die Industrie entlasten und ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken.

  • Klimaausgewogen

    Der Punkt verbindet klimaneutrale Produktion und CO₂-Abscheidung mit dem Ziel der Wettbewerbsfähigkeit und nimmt keine Seite ein.

Rüstungs- und Verteidigungsindustrie gezielt fördern

Die CDU will die Verteidigungs- und Rüstungsbranche im Land gezielt fördern. Sie verweist auf Standortvorteile durch die Bundeswehr, das Beschaffungsamt in Koblenz und die US-Streitkräfte.

Die CDU will Firmen fördern, die für die Verteidigung arbeiten. Im Land gibt es die Bundeswehr und US-Truppen. Das sieht die CDU als Vorteil. So sollen neue Arbeitsplätze entstehen.

Das Programm will bestehende Netzwerke stärken und die Zusammenarbeit von Industrie, Forschung und militärischen Einrichtungen ausweiten. Auch Güter mit ziviler und militärischer Verwendung (Dual-Use) sollen eine Rolle spielen. Ziel sind neue Arbeitsplätze und stärkere Zulieferbetriebe. Rheinland-Pfalz soll sich als verlässlicher Partner für Sicherheit und Bündnisverteidigung zeigen.

Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„Im Bereich der wachsenden Verteidigungs- und Rüstungsindustrie wollen wir durch gezielte Förderung wirtschaftliche Potenziale erschließen.“
Seite 22 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst

    Die Rüstungsindustrie soll gefördert und das Land als Partner der Bündnisverteidigung aufgestellt werden, was militärische Stärke stützt.

Start-ups und Innovationen fördern

Die CDU will Gründungen erleichtern und den Zugang zu Kapital verbessern, vor allem in späteren Finanzierungsrunden. Hochschulen und Unternehmen sollen enger zusammenarbeiten, und neue Ideen sollen mit befristeten Ausnahmen vom Landesrecht erprobt werden können.

Die CDU will neue Firmen fördern. Gründer sollen leichter an Geld kommen. Hochschulen und Firmen sollen mehr zusammenarbeiten. Neue Ideen darf man testen, auch wenn Landes-Regeln dagegen sprechen. Das gilt aber nur für eine begrenzte Zeit.

Die Förderbank des Landes soll einfachere Wagniskapitalangebote für die zweite und dritte Finanzierungsrunde auflegen, und privates Kapital soll leichter zugänglich werden. Beim Bund will die CDU für steuerliche Erleichterungen bei Wagniskapital werben. Geplant sind regionale Innovationscluster, Transferstellen, digitale Gründerplattformen und Start-up-Zentren an Hochschulen. Gefördert werden sollen Felder wie Künstliche Intelligenz, Life Sciences, Wasserstoff und Kreislaufwirtschaft. Innovationsgutscheine für kleine und mittlere Betriebe sollen ausgebaut werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 23)
„Wir wollen Rheinland-Pfalz zu einem führenden Standort für Forschung, Technologie und Start-ups machen.“
Seite 23 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Der Punkt verbindet staatliche Förderung und Kapitalangebote der Landesbank mit weniger Hürden und Steuererleichterungen.

Tourismus und Innenstädte beleben, Sonntagsöffnung ermöglichen

Die CDU will den Tourismus digitaler und international sichtbarer machen und die Innenstädte attraktiver gestalten. Dazu gehören rechtssichere verkaufsoffene Sonntage in allen Städten, ein Kulturfördergesetz und leichtere Nutzung leerer Gebäude.

Die CDU will mehr Urlauber ins Land holen. Sie will Rad-Wege und Wander-Wege ausbauen. Innenstädte sollen lebendiger werden. Geschäfte sollen an manchen Sonntagen sicher öffnen dürfen. Leere Gebäude sollen leichter neu genutzt werden.

Das Programm sieht Förderung für digitale Tourismusplattformen sowie Investitionen in Rad- und Wanderwege vor. Ein Kulturfördergesetz soll das kulturelle Angebot und den Kulturtourismus stärken. Werden ortsbildprägende Kirchen umgenutzt, sollen Kultur und Gastgewerbe leichter einziehen können. Für Innenstädte plant die CDU flexiblere Nutzungen, Erleichterungen bei Außenflächen und Denkmalschutz sowie unbürokratische Sonntagsflohmärkte und Zwischennutzungen. Touristische Orte sollen besseren Mobilfunk und WLAN erhalten, und auch kleinere Orte sollen profitieren.

Originalzitat anzeigen (Seite 24)
„Zudem werden wir den gesetzlichen Rahmen so verändern, dass verkaufsoffene Sonntage in allen Städten rechtssicher möglich sind“
Seite 24 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Ladenöffnung an Sonntagen und bauliche Anforderungen sollen gelockert werden, was Regulierung für Handel und Gastgewerbe verringert.

  • Gesellschafteher progressiv

    Verkaufsoffene Sonntage in allen Städten lockern den überlieferten Schutz der Sonntagsruhe schrittweise.

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