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Grüne zu weiteren Themen

Aus dem Programm „Machen ist hier Programm: Wahlprogramm zur Landtagswahl 2026“

Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026, 22. März 2026Original-PDF, 110 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Weitere Themen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Gesundes, regionales Essen in Kantinen und Schulen

Die Grünen wollen, dass in Kitas, Schulen, Betrieben, Kliniken und Pflegeheimen gesünder, regionaler und mit mehr Bio gegessen wird, einschließlich eines täglichen veganen Gerichts. Das soll nach dem Programm Gesundheit, Klima und Umwelt nützen und den Flächenbedarf für Futtermittel senken.

Die Grünen wollen besseres Essen in Kantinen. Das gilt für Kitas, Schulen, Kliniken und Pflegeheime. Es soll mehr Bio und mehr Essen aus der Region geben. Jeden Tag soll es ein veganes Gericht geben. Kinder sollen in der Schule etwas über Ernährung lernen.

Kantinen in Verantwortung des Landes sollen vorangehen und sich an den Standards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sowie an der „Planetary Health Diet“ orientieren. Ernährungsbildung soll an allen Schulformen verankert, die Zertifizierung von Kitas und Schulen ausgebaut und die Kochausbildung modernisiert werden. Das Schulobstprogramm soll mehr Bio und saisonale Ware aus der Region enthalten, ein freiwilliges Bio-Logo in drei Stufen soll die Nachhaltigkeit der Verpflegung zeigen. Fermentation und Zellkultivierung sollen im Land entwickelt und genutzt werden. Auf Bundesebene fordern die Grünen eine aus ihrer Sicht faire Besteuerung pflanzlicher und biologischer Produkte. Auf EU-Ebene sollen die Begriffe „vegetarisch“ und „vegan“ verbindlich definiert werden. Dass pflanzliche Alternativen zu Fleisch bestimmte Bezeichnungen nicht tragen dürfen, lehnt die Partei ab.

Originalzitat anzeigen (Seite 20)
„Deshalb sorgen wir für mehr Bio, mehr Regionales, mehr Saisonales, eine vollwertige vegane Wahlmöglichkeit pro Tag und mehr gesunde Ernährung in unseren Kantinen.“
Seite 20 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Ein tägliches veganes Angebot und die Ablehnung von Bezeichnungsverboten für Fleischalternativen fördern neue Ernährungsweisen gegenüber gewohnten.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Die Gemeinschaftsverpflegung soll stärker auf pflanzliche und klimaschonende Kost ausgerichtet werden, was Klimaschutz in der Ernährung schrittweise stärkt.

Verbraucherschutz und Verbraucherzentrale ausbauen

Die Grünen wollen die Beratung der Verbraucherzentrale zu Energie und Schulden ausbauen, damit Strom- und Wärmesperren gar nicht erst entstehen. Hinzu kommen Schutz vor Betrug im Netz, eine Beschwerdestelle zu künstlicher Intelligenz und Verbraucherbildung in der Schule.

Die Grünen wollen Verbraucher besser schützen. Die Verbraucher-Zentrale soll mehr Beratung anbieten, auch auf dem Land. Es soll eine Stelle für Beschwerden über künstliche Intelligenz geben. Schüler sollen ab Klasse 9 lernen, wie sie Kosten-Fallen erkennen.

Die Verbraucherzentrale soll weiter institutionell gefördert werden und mit mobilen Pop-up-Beratungen und digitalen Angeboten auch Regionen ohne Anlaufstelle erreichen. Die Partei setzt sich für eine technisch sichere europäische digitale Brieftasche ein, die nach ihrem Willen staatliche Stellen und keine privaten Anbieter betreiben. Für Menschen, die durch KI getäuscht oder benachteiligt werden, soll es klare Regeln und eine Beschwerdestelle im Land geben. Verbraucherbildung soll ab der neunten Klasse fester Unterrichtsbestandteil werden, zunächst mit Pilotprojekten, Materialien und Fortbildungen für Lehrkräfte.

Originalzitat anzeigen (Seite 56)
„Dafür wollen wir die Energie- und Schuldner:innenberatung durch die Verbraucherzentrale weiter stärken und ausbauen“
Seite 56 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr öffentlich finanzierte Beratung, Regeln für KI und ein staatlicher Betrieb digitaler Ausweise stärken die Rolle des Staates gegenüber dem Markt.

  • Europaeher mehr EU

    Die Partei unterstützt die Umsetzung der EU-Verordnung zur digitalen Identität und damit ein gemeinsames europäisches Vorhaben.

Religiöse Vielfalt gleich behandeln, Tanzverbote aufheben

Die Grünen wollen Religionen und Weltanschauungen gleich behandeln und den Islam in Schulen, auf Friedhöfen und bei Feiertagsregeln stärker berücksichtigen. Sie befürworten den Aufbau eines islamischen Religionsunterrichts. Tanzverbote an Feiertagen sollen entfallen, und einer bundesweiten Ablösung der Staatsleistungen an die Kirchen steht die Partei offen gegenüber.

In Rheinland-Pfalz gibt es viele Religionen. Die Grünen wollen alle gleich behandeln. In Schulen soll es auch islamischen Religions-Unterricht geben. An stillen Feiertagen soll Tanzen erlaubt sein. Jüdische Gemeinden sollen weiter Unterstützung bekommen.

Langfristig soll ein gemeinsamer Unterricht gefördert werden, der Religionskunde und Ethik im Dialog vermittelt. Die Feiertagsregeln sollen sich darauf beschränken, religiöse Veranstaltungen zu schützen. Die Landesbeauftragten für jüdisches Leben, Antisemitismus- und Antiziganismusfragen sollen bleiben und gestärkt werden. Für eine transkulturelle Öffnung des Landes plant die Partei eine Strategie über alle Ministerien hinweg, die zusammen mit der Zivilgesellschaft entsteht. Religiöse Akteure gelten dem Programm als Partner für Zusammenhalt.

Originalzitat anzeigen (Seite 70)
„Deshalb wollen wir Tanzverbote an Feiertagen aufheben und die Regelungen auf den Schutz religiöser Veranstaltungen konzentrieren.“
Seite 70 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Die Aufhebung der Tanzverbote, ein islamischer Religionsunterricht und die Offenheit für das Ende der Staatsleistungen lösen überlieferte kirchliche Vorrechte schrittweise zugunsten religiöser Vielfalt.

Sportstätten, Schwimmbäder und Vereine fördern

Die Grünen wollen Sportstätten von Kommunen und Vereinen erhalten, ausbauen sowie energieeffizient und barrierefrei gestalten. Ein Sonderförderprogramm soll Schwimmbäder sichern, damit alle Kinder am Ende der Grundschulzeit schwimmen können. Sportvereine, Inklusion und Fanprojekte sollen mehr Unterstützung bekommen.

Die Grünen wollen Sport-Plätze und Hallen erhalten und erneuern. Schwimm-Bäder sollen mit einem eigenen Programm Geld bekommen. Alle Kinder sollen in der Grundschule schwimmen lernen. Trainer im Verein sollen mehr Zuschuss bekommen. Sport soll für alle Menschen offen sein.

Sportstätten mit überregionaler Bedeutung sollen künftig Landesförderung erhalten, und für neue Bäder unterstützt die Partei serielle Bauweisen. Die Zuschüsse für Übungsleiterinnen und Übungsleiter sollen deutlich steigen, Kooperationen von Vereinen mit Ganztagsschulen wachsen. Vorgesehen sind Maßnahmen gegen sexualisierte Gewalt, dauerhafte Gewaltprävention, die weitere Förderung der Special Olympics und der Inklusionslotsen sowie kostenfreie öffentliche Bewegungsangebote in Kommunen. Eine zentrale Ansprechstelle in der Landesregierung soll die Sportpolitik bündeln. Fanprojekte sollen weiter unterstützt werden, und im Bund will sich die Partei für ein Zeugnisverweigerungsrecht in Teilen der sozialen Arbeit einsetzen; auch E-Sport-Vereine sollen Förderung erhalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 91)
„Unsere bestehenden Schwimmbäder wollen wir daher mit einem Sonderförderprogramm erhalten und sanieren.“
Seite 91 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein Sonderprogramm für Bäder, Landesförderung für Sportstätten und höhere Zuschüsse erhöhen die öffentlichen Ausgaben schrittweise.

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