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Grüne zur Digitalpolitik

Aus dem Programm „Machen ist hier Programm: Wahlprogramm zur Landtagswahl 2026“

Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026, 22. März 2026Original-PDF, 110 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Digitales

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Glasfaser und 5G flächendeckend ausbauen

Die Grünen wollen alle Haushalte und Betriebe in Stadt und Land mit Glasfaser und zuverlässigem Mobilfunk versorgen, mit 5G als Standard im ganzen Land. Wo Unternehmen nicht von sich aus ausbauen, soll das Land weiter gezielt fördern. Digitale Teilhabe soll laut Programm weder vom Einkommen noch vom Wohnort abhängen.

Die Grünen wollen schnelles Internet für alle. Überall soll es Glasfaser und guten Handy-Empfang geben. Manchmal bauen Firmen das Netz nicht von allein aus. Dann soll das Land Geld dazugeben.

Für Randlagen und einzelne Straßenzüge soll die Förderung sogenannter grauer Flecken bestehen bleiben. Förderanträge der Kommunen sollen einfacher werden, begleitet von Beratung. Weil das Programm Mobilfunk und Internet als kritische Infrastruktur einstuft, soll beim Netzausbau Technik aus vertrauenswürdigen Partnerländern eingesetzt und die öffentliche Förderung daran gebunden werden. Außerdem sollen weitere WLAN-Hotspots im Nahverkehr und in öffentlichen Gebäuden gefördert sowie Co-Working- und Gründerzentren auf dem Land unterstützt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 26)
„Wo der Markt beim eigenverantwortlichen Ausbau versagt, werden wir weiterhin durch gezielte Förderung eine flächendeckende Versorgung sicherstellen.“
Seite 26 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Netzausbau soll dort, wo private Anbieter nicht ausbauen, weiter mit öffentlichem Geld gefördert werden, was die staatliche Rolle schrittweise stärkt.

Digitale Souveränität mit Open Source stärken

Die Grünen wollen die digitale Infrastruktur des Landes unabhängiger und ausfallsicher machen. Dazu setzen sie auf Open Source, eigenständige Cloud-Angebote und offene Standards, um weniger von großen internationalen Technologiekonzernen abzuhängen und den Datenschutz zu sichern. Eine Open-Source-Strategie des Landes soll Zuständigkeiten und Ziele festlegen.

Die Grünen wollen, dass das Land bei Computern unabhängiger wird. Es soll weniger auf große Technik-Konzerne angewiesen sein. Dafür soll das Land offene Software nutzen. Bei offener Software kann jeder den Programm-Code sehen.

Software, die mit Steuergeld bezahlt wurde, soll nach dem Grundsatz „public money, public code“ auch öffentlich zugänglich sein. Das Programm sieht digitale Souveränität angesichts der weltpolitischen Lage als Standortfaktor. Daneben wollen die Grünen souveräne KI-Systeme fördern und eine Offensive für Medienkompetenz starten, die Menschen jeden Alters erreicht. Rechenzentren und andere technische Infrastruktur sollen mit klimaneutralem Strom laufen, ihre Abwärme soll in Wärmenetze fließen.

Originalzitat anzeigen (Seite 26)
„Wir setzen auf unabhängige Cloud-Lösungen und offene Standards, um Abhängigkeiten von internationalen Tech-Konzernen zu reduzieren“
Seite 26 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Verwaltung digital, einheitlich und barrierefrei aufstellen

Die Grünen wollen, dass sämtliche staatlichen Leistungen zentral und möglichst digital erreichbar sind. Dazu sollen das Serviceportal des Landes gestärkt, die elektronische Akte überall eingeführt und eine gemeinsame IT-Infrastruktur für Land und Kommunen aufgebaut werden.

Die Grünen wollen, dass man Behörden-Dinge im Internet erledigen kann. Dafür soll es ein Portal für alles geben. Die Angebote sollen ohne Hürden und in mehreren Sprachen sein. Behörden sollen mit digitalen Akten arbeiten.

Das Portal bus.rlp.de soll zentrale Anlaufstelle werden, nutzerfreundlicher sein und zusammen mit der BundID beworben werden. Digitale Leistungen sollen einheitlich, barrierefrei und mehrsprachig angeboten werden. Die Landes-IT soll souverän und vollständig europäisch angelegt sein. Beschäftigte und Führungskräfte sollen über einen Change-Management-Prozess geschult werden. Für Künstliche Intelligenz in Behörden ist ein Rahmen zum Testen und Einsetzen geplant, der Bürgerrechte wahrt, Diskriminierung ausschließt und transparent ist. Kommunen sollen zentrale IT-Dienste des Landes erhalten, und der Landesbetrieb Daten und Informationen soll weiterentwickelt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 36)
„Unser Ziel einer flächendeckenden Einführung der digitalen Aktenführung, zum Beispiel durch e-Akte, werden wir auf allen Verwaltungsebenen umsetzen.“
Seite 36 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Alterskontrollen für Social Media und Schutz vor Gewalt im Netz

Die Grünen wollen Kinder und Jugendliche vor allem zu einem selbstbestimmten und kritischen Umgang mit digitalen Medien befähigen und zugleich Schutzmechanismen schaffen. Auf Bundesebene sollen Plattformen stärker verpflichtet und wirksame Alterskontrollen eingeführt werden.

Kinder sollen lernen, gut mit dem Internet umzugehen. Ein Handy-Verbot allein reicht den Grünen nicht. Plattformen wie Instagram sollen das Alter prüfen. Es soll Netzwerke gegen sexuelle Gewalt im Internet geben.

Nach Ansicht der Partei genügen Handyverbote nicht, wenn keine wirksame Medienbildung dazukommt. Im Bund will sie sich dafür einsetzen, dass Social-Media-Anbieter mehr Verantwortung tragen und das Alter ihrer Nutzer wirksam prüfen. Die Kampagne #ScrollNichtWeg soll im Land fortgeführt werden. Gemeinsam mit Polizei, Schulen und Fachstellen sollen landesweite Präventionsnetzwerke gegen sexualisierte Gewalt im Netz entstehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 38)
„uns für die Einführung wirksamer Alterskontrollen bei Social-Media-Plattformen einsetzen“
Seite 38 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Verpflichtende Alterskontrollen auf Plattformen führen eine neue Kontrolle des Zugangs zu digitalen Räumen ein und stellen Schutz vor ungehinderten Zugang.

Schulen digital ausstatten, Medienkompetenz statt Handyverbot

Die Grünen wollen Schulen mit digitaler Infrastruktur, Endgeräten und technischem Support ausstatten und streben eine digitale Lernmittelfreiheit an. Statt pauschaler Handyverbote sollen Schülerinnen und Schüler den kritischen Umgang mit Medien und KI lernen.

Schulen sollen gute Technik und Geräte bekommen. Bei Problemen soll es Hilfe geben. Lehrkräfte sollen für digitale Werkzeuge geschult werden. Kinder sollen lernen, Fälschungen im Netz zu erkennen. Die Grünen wollen kein allgemeines Handy-Verbot.

Lernende, Lehrkräfte und weitere Beschäftigte sollen passende Geräte erhalten. Lehrkräfte brauchen aus Sicht des Programms Qualifikationen für digitale Werkzeuge. Schulungen sollen besonders KI, Deepfakes und Quellenkritik behandeln. Digitales Lernen soll außerdem barrierefreies und alltagsnahes Lernen erleichtern.

Originalzitat anzeigen (Seite 47)
„Anstelle von kategorischen Handyverboten setzen wir auf Medienkompetenz und sichere Nutzungsräume.“
Seite 47 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Geräte, Infrastruktur und Support für alle Schulen bedeuten zusätzliche öffentliche Ausgaben für Bildung.

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Alle Programme in Rheinland-Pfalz im Vergleich