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CDU zur Landwirtschaft

Aus dem Programm „Wahlprogramm zur Landtagswahl 2026: Unser Plan für ein Land, das funktioniert.“

Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026, 22. März 2026Original-PDF, 64 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Landwirtschaft

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Heimische Landwirtschaft stärken, Auflagen abbauen

Die CDU will die heimische Agrarproduktion stärken und Landwirte von Auflagen und Bürokratie entlasten. Lebensmittelerzeugung soll Vorrang vor anderen Flächennutzungen haben, und Landwirtschaft und Umwelt sollen wieder in einem Ministerium liegen.

Die CDU will den Bauern helfen. Sie sollen weniger Regeln und weniger Büro-Arbeit haben. Felder sollen zuerst für Lebensmittel da sein. Kantinen von Ämtern, Kitas und Schulen sollen mehr Essen aus der Region nutzen. Eine Zucker-Steuer lehnt die CDU ab.

Alle Förderprogramme sollen über eine zentrale digitale Plattform beantragt werden. Die CDU will ökologische und konventionelle Betriebe gleichermaßen fördern, Betriebsübernahmen durch den Nachwuchs stärken und bekennt sich zur Tierhaltung. Regionale Wertschöpfungsketten sollen ausgebaut werden. Neue Steuern wie eine Zuckersteuer lehnt die Partei ab; Regeln sollen praxisnah und einheitlich sein. Auch in Naturschutzgebieten soll wirtschaftliche Landwirtschaft möglich bleiben.

Originalzitat anzeigen (Seite 48)
„Deshalb setzen wir uns für eine Agrarpolitik ein, die die heimische Erzeugung stärkt, statt sie durch überzogene Auflagen zu schwächen.“
Seite 48 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Auflagen und Bürokratie für landwirtschaftliche Betriebe sollen sinken und neue Steuern wie eine Zuckersteuer unterbleiben, was Regulierung schrittweise verringert.

Landwirtschaft an Klimawandel und Schädlinge anpassen

Die CDU will die Landwirtschaft bei der Anpassung an den Klimawandel unterstützen, etwa durch Bewässerung, angepasstes Saatgut und moderne Technik. Gegen die Schilf-Glasflügelzikade soll ein Forschungsschwerpunkt Bekämpfungsstrategien entwickeln.

Das Klima ändert sich. Es gibt mehr Trockenheit und Unwetter. Die CDU will den Bauern helfen, damit umzugehen. Felder sollen besser bewässert werden. Ein Insekt schadet Rüben und Kartoffeln. Die CDU will erforschen lassen, wie man es bekämpft.

Gefördert werden sollen klimaangepasstes Saatgut, neue Anbauverfahren, moderne Landmaschinen und praxisnaher Naturschutz. Hürden für Techniken wie Drohnen im Pflanzenschutz oder Präzisionslandwirtschaft will die CDU abbauen. Bewässerungszweckverbände sollen wachsen, und Regenwasser soll mit technischen Mitteln für trockene Sommer gesammelt werden. Die Zikade überträgt laut Programm Krankheiten bei Zuckerrüben, Kartoffeln und weiteren Kulturen; Forschung, Beratung und Praxis sollen eng zusammenarbeiten.

Originalzitat anzeigen (Seite 48)
„Wir bauen Bewässerungszweckverbände aus und fördern digitale Bewässerungssteuerungen, damit Felder in Trockenphasen sicher und ressourcenschonend bewässert werden können.“
Seite 48 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Weinbau sichern und Steillagen stärker fördern

Die CDU will den Weinbau mit gezielter Unterstützung, Forschung, neuen Rebsorten und moderner Pflanzenschutztechnik erhalten. Junge Winzerinnen und Winzer sollen zinslose Darlehen bekommen, und der Zuschuss für Steillagen soll steigen.

Viele Winzer haben große Probleme. Die CDU will ihnen helfen. Junge Winzer sollen Geld leihen können, ohne Zinsen zu zahlen. Für Weinberge an steilen Hängen soll es mehr Geld geben. Verbote beim Pflanzenschutz lehnt die CDU ab.

Das Programm nennt Dürre, Starkregen, Kosten, Zölle, Kaufzurückhaltung und Überangebot als Belastungen. Förderanträge sollen über eine zentrale Plattform laufen, Melde- und Aufzeichnungspflichten werden überprüft. Geplant sind eine Marketingkampagne für Wein und regionale Erzeugnisse sowie die Förderung von Direktvermarktung und Weintourismus. Die CDU unterstützt die Rotationsbrache auch mit einem Landesprogramm und will auf EU-Ebene ein Kulturlandschaftsprogramm für Weinberge erreichen. Einschränkungen bei Vermarktung und Konsum von Wein sowie aus ihrer Sicht ideologische Verbote beim Pflanzenschutz lehnt sie ab.

Originalzitat anzeigen (Seite 48)
„Wir wollen den Weinbau als wirtschaftliche, kulturelle und touristische Stärke unseres Landes sichern und weiterentwickeln.“
Seite 48 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Der Punkt verbindet mehr staatliche Förderung wie Darlehen und Zuschüsse mit dem Abbau von Auflagen und Meldepflichten und nimmt damit keine klare Seite ein.

Erlass zu Planwagenfahrten aufheben, Weinbau stärken

Die CDU will den Erlass der Landesregierung zu Planwagen- und Funzelfahrten mit Weinprobe aufheben und durch praxisnahe, rechtssichere Regeln ersetzen. Aus Sicht des Programms gehören diese Fahrten zur Weinkultur und sind für viele Betriebe eine wichtige Einnahmequelle. Zudem sollen die Beratungsstellen für den Weinbau mehr Personal bekommen.

In Wein-Regionen gibt es Fahrten mit dem Planwagen und Weinprobe. Die Landesregierung hat dafür strenge Regeln gemacht. Die CDU will diese Regeln streichen. Es soll neue, einfachere Regeln geben. Die CDU will auch mehr Beratung für Winzer.

Das Programm sieht vor, den bestehenden Erlass zu streichen, den die CDU als überreguliert bezeichnet. An seine Stelle sollen Regeln treten, die die Fahrten verantwortungsvoll und wirtschaftlich möglich halten. Die Dienstleistungszentren Ländlicher Raum (DLR) sollen personell gestärkt werden, damit Beratung, Ausbildung und Forschung zum Weinbau gebündelt angeboten werden. Außerdem will die CDU das Agrargeoschutzgesetz rasch umsetzen und die Schutzgemeinschaften ausreichend finanzieren.

Originalzitat anzeigen (Seite 49)
„Wir heben den überregulierten Erlass der Landesregierung auf, der diese Fahrten unnötig einschränkt.“
Seite 49 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Eine bestehende Regulierung für Betriebe soll aufgehoben und durch einfachere Regeln ersetzt werden, was weniger Auflagen bedeutet.

Was sagen die anderen Parteien zur Landwirtschaft?

Alle Programme in Rheinland-Pfalz im Vergleich