Heimische Landwirtschaft fördern und Bürokratie abbauen
Die AfD will die Landwirtschaft im Land finanziell fördern, den Selbstversorgungsgrad etwa bei Obst und Gemüse erhöhen und Bürokratie für Bauern abbauen. Die Agrarpolitik soll unabhängiger von der EU werden. Das Programm begründet dies mit der Versorgungssicherheit in Krisenzeiten.
Die AfD will den Bauern im Land mehr Geld geben. Deutschland soll mehr Obst und Gemüse selbst anbauen. Bauern sollen weniger Formulare ausfüllen müssen. Die EU soll weniger über die Landwirtschaft bestimmen.
Das Programm bekennt sich zu konventioneller wie ökologischer Landwirtschaft und Nutztierhaltung. Dokumentationspflichten, Förderanträge und Verwendungsnachweise lähmen aus Sicht der AfD die Betriebe; sie setzt auf die Fachkenntnis der Landwirte. Deutschland soll nicht von Lebensmittelimporten abhängig werden. Zudem sollen die sechs Dienstleistungszentren Ländlicher Raum als Arbeitgeber attraktiver werden, durch weniger Bürokratie und mehr Praxisnähe. Das Steillagenzentrum soll dauerhaft bestehen bleiben, und das Tourismusmarketing über Landwirtschaft und Weinbau soll wachsen.
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„Deswegen gilt es, die Agrarpolitik zu rationalisieren, um unsere Landwirtschaft unabhängiger von Brüssel und damit unabhängiger von Bürokratie zu machen“Einordnung
- Wirtschaftausgewogen
Der Punkt verbindet mehr staatliche Förderung mit dem Abbau von Auflagen und nimmt damit keine eindeutige Seite ein.
- Europaeher weniger EU
Die Agrarpolitik soll weniger von EU-Vorgaben abhängen, was Entscheidungen stärker auf die nationale Ebene verlagert.