Küstenschutz anpassen, Schlickverklappung beenden
Die Grünen lehnen es ab, Schlick aus Baggerarbeiten in Flüssen und Häfen in der Nordsee oder im Binnenland abzuladen. Stattdessen soll unbelastetes Baggergut für den Küstenschutz verwendet werden. Die Küstenschutzpläne sollen wegen der Folgen des Klimawandels überarbeitet werden.
Bagger holen Schlamm aus Flüssen und Häfen. Die Grünen wollen nicht, dass dieser Schlamm ins Meer gekippt wird. Sauberer Schlamm soll beim Schutz der Küste helfen. Die Pläne für den Küstenschutz sollen zum Klimawandel passen.
Das Programm nennt Deichschutz und den Schutz der Inseln als wichtige Teile des Küstenschutzes, ebenso einen naturschonenden Umgang mit Sedimenten. Ziel ist ein nachhaltiges Sedimentmanagement, bei dem die europäische Wasserrahmenrichtlinie eingehalten wird. Die Generalpläne Küstenschutz sollen zusammen mit den Nachbarländern fortgeschrieben und umgesetzt werden.
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„Wir wenden uns mit Nachdruck gegen das Verbringen/Verklappen des Schlicksediments von den Unterhaltungsbaggerungen der Flüsse und Häfen entlang der Nordseeküste und im Binnenland.“Einordnung
- Klimaeher Klimaschutz zuerst
Die Küstenschutzpläne sollen stärker auf Klimafolgen ausgerichtet und die Verklappung eingeschränkt werden, was Umwelt- und Klimabelangen mehr Gewicht gibt.