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Grüne zu weiteren Themen

Aus dem Programm „So wird's besser! Unser Plan für Niedersachsen. Wahlprogramm zur Landtagswahl 2022“

Landtagswahl Niedersachsen 2022, 9. Oktober 2022Original-PDF, 215 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Weitere Themen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Dorfentwicklung fördern, Outlet-Center ablehnen

Die Grünen wollen ländliche Räume mit Begegnungsorten, Dorfläden, Dorfbüros und Co-Working-Angeboten stärken. Große Einzelhandelsansiedlungen außerhalb der Ortskerne und Outlet-Center an Autobahnen lehnt die Partei ab, weil sie nach ihrer Sicht Kaufkraft abziehen und Verkehr erzeugen.

Die Grünen wollen das Leben auf dem Dorf stärken. Sie wollen Dorf-Läden und Büros zum gemeinsamen Arbeiten fördern. Es soll Treffpunkte mit Angeboten für Kultur und Gesundheit geben. Große Einkaufs-Zentren außerhalb der Orte wollen die Grünen nicht.

Begegnungsorte auf dem Land sollen Nahversorgung, Kultur, Bildung und Gesundheitsdienste an einem Ort bündeln. Die Partei verweist darauf, dass digitales Arbeiten neuen Berufsgruppen das Leben auf dem Land ermöglicht, und nennt gute Verkehrs- und Internetanbindung als Voraussetzung. Gemeinwesenarbeit in Nachbarschaftsinitiativen, Dorfgemeinschaftshäusern und Stadtteiltreffs soll zusammen mit den Kommunen gestärkt werden. Innovationscluster und Modellregionen sollen die regionale Wertschöpfung erhöhen. Großflächiger Einzelhandel auf bisher unbebauten Flächen schadet nach Darstellung des Programms Innenstädten und Dorfkernen.

Originalzitat anzeigen (Seite 89)
„Dorfläden und -büros sowie Co-Working-Spaces als innovative Möglichkeit für mobile Arbeit fördern wir.“
Seite 89 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Öffentliche Förderung dörflicher Infrastruktur und die Ablehnung großer Handelsansiedlungen bedeuten mehr staatliche Lenkung der Standortentwicklung.

Verbraucherzentrale ausbauen und Klagen ermöglichen

Die Grünen wollen die niedersächsische Verbraucherzentrale ausbauen, mit mehr digitaler Beratung und mehr Beratung vor Ort. Sie soll außerdem in die Lage versetzt werden, Verbandsklagen und Musterfeststellungsklagen für Verbraucherinnen und Verbraucher zu führen.

Die Verbraucher-Zentrale berät Menschen beim Einkaufen und bei Verträgen. Die Grünen wollen mehr Beratung im Internet und vor Ort. Die Verbraucher-Zentrale soll auch vor Gericht für viele Menschen klagen können.

Das Programm sieht Verbraucherinnen und Verbraucher in einer Schlüsselrolle beim Umbau zu einer nachhaltigen Gesellschaft und hält verlässliche Information dafür für nötig. Neue Formen wie mobile Beratung sollen erprobt werden. Themen und Marktwächterfunktion sollen wachsen, vor allem in den Bereichen Energie, Ernährung, Digitalisierung, Medien, Nachhaltigkeit sowie Finanzen und Vorsorge. Damit die Verbraucherzentrale Klagen nach der neuen EU-Richtlinie zu Verbandsklagen führen kann, soll sie Unterstützung erhalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 90)
„Wir bauen sowohl digitale Beratungsangebote als auch die Vor-Ort-Beratung in der Fläche weiter aus.“
Seite 90 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr öffentlich finanzierte Verbraucherberatung und Klagemöglichkeiten gegen Unternehmen stärken den Verbraucherschutz gegenüber dem Markt.

Sportförderung und Sportstätten flächendeckend ausbauen

Die Grünen wollen Sport landesweit fördern und allen Menschen den Zugang ermöglichen. Kommunen sollen mehr Hilfe beim Erhalt und barrierefreien Ausbau von Sportstätten und Bädern bekommen, und Vereine sollen hauptamtliche Unterstützung erhalten. Auch der Leistungssport und neue Sportformen wie E-Sport sollen gestärkt werden.

Alle Menschen sollen Sport machen können. Jedes Kind soll schwimmen lernen können. Städte und Gemeinden sollen Hilfe für Sport-Plätze und Bäder bekommen. Sport-Vereine sollen bezahlte Helfer bekommen. Auch Spitzen-Sportler sollen mehr Unterstützung bekommen.

Sportflächen sollen in Wohnungsbau und Quartiersplanung fest eingeplant und bestehende Anlagen klimafreundlich saniert werden können. Inklusive Angebote im Schul- und Breitensport sollen wachsen, und Kinder aus Familien mit wenig Geld sollen gleichberechtigt im Verein mitmachen können. Gemeinsam mit Kommunen und Landessportbund sollen Mittel für hauptamtliche Kräfte in Vereinen bereitstehen; die Förderung soll durchgehend digital beantragt und abgerechnet werden. Neue Sportarten und E-Sport im Verein sollen stärker berücksichtigt werden. Für Spitzensportlerinnen und Spitzensportler ist ein Konzept zur Dualen Karriere mit Ausbildungsplätzen geplant. Sportgroßveranstaltungen sollen klimaneutral, nachhaltig und menschenrechtskonform sein und die Bevölkerung früh beteiligen.

Originalzitat anzeigen (Seite 194)
„Wir GRÜNEN setzen uns für flächendeckende Sportförderung ein und wollen allen Menschen den Zugang zum Sport ermöglichen.“
Seite 194 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Land soll Kommunen und Vereine stärker finanziell unterstützen, also öffentliche Leistungen im Sport ausbauen.

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