Zugang benachteiligter Jugendlicher zur Ausbildung erleichtern
Die Grünen wollen das Sprach- und Integrationsprojekt SPRINT für junge Geflüchtete dauerhaft an den Berufsschulen verankern. Außerdem sollen Auszubildende aus Pflegefamilien oder Heimen keinen Teil ihres Einkommens mehr für ihre Unterbringung abgeben müssen.
Die Grünen wollen jungen Geflüchteten den Weg in die Ausbildung erleichtern. Das Projekt SPRINT hilft ihnen beim Deutsch-Lernen. Es soll fest zur Berufsschule gehören. Azubis aus Heimen oder Pflege-Familien sollen ihr Geld behalten dürfen.
SPRINT ist ein Projekt der Landesregierung für jugendliche Flüchtlinge und soll Teil des regulären Berufsschulbetriebs werden. Das Programm begründet dies damit, dass Menschen mit Migrationsgeschichte gezielt Zugang zur dualen Ausbildung erhalten sollen. Die Kostenheranziehung, also die Beteiligung an den Unterbringungskosten, soll für Auszubildende entfallen, die in Pflegefamilien oder Jugendheimen leben oder lebten.
Originalzitat anzeigen (Seite 128)
„Daher wollen wir SPRINT, das Sprach- und Integrationsprojekt der Landesregierung für jugendliche Flüchtlinge, in den Regelschulbetrieb der Berufsschulen überführen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Der Wegfall der Kostenbeteiligung für Auszubildende aus der Jugendhilfe verlagert Kosten auf die öffentliche Hand.
- Migrationeher offen
Ein Integrationsprojekt für junge Geflüchtete soll vom Projekt zum Regelangebot werden, was Integrationsangebote schrittweise ausbaut.