Daseinsvorsorge in kommunaler Hand stärken
Die Grünen wollen, dass zentrale Aufgaben der Daseinsvorsorge, darunter Krankenhäuser, bei den Kommunen liegen. Ein Rekommunalisierungsfonds soll vor allem finanzschwachen Kommunen helfen, solche Leistungen zurück in öffentliche Hand zu holen. Das Programm begründet dies mit demokratischer Kontrolle und der Qualität der Leistungen.
Städte und Gemeinden sollen wichtige Aufgaben selbst erledigen. Dazu gehören zum Beispiel Strom und Krankenhäuser. Die Grünen wollen dafür einen Geld-Topf einrichten. Arme Gemeinden können sich um dieses Geld bewerben. So können sie Betriebe von privaten Firmen zurückkaufen.
Kommunen sollen mehr Spielraum bekommen, sich wirtschaftlich zu betätigen, wenn es der Daseinsvorsorge und der nachhaltigen Entwicklung dient. Städte und Gemeinden, die ihre Stromversorgung über eigene Betriebe sichern oder Krankenhäuser zurückholen wollen, sollen auch finanzielle Hilfe erhalten. Auf den geplanten Fonds können sich Kommunen bewerben; er richtet sich besonders an finanzschwache Kommunen. Nach Ansicht der Partei sollen diese Aufgaben nicht dem Gewinnstreben unterliegen.
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„Mit einem Rekommunalisierungsfonds, auf den sich Kommunen bewerben können, wollen wir insbesondere finanzschwache Kommunen dabei unterstützen“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Leistungen sollen mit Landesgeld aus privater in öffentliche Trägerschaft geholt werden, was die Rolle der öffentlichen Hand ausweitet.