Internationale Partnerschaften und Entwicklungspolitik ausbauen
Die Grünen wollen, dass Niedersachsen neue Partnerschaften eingeht, unter anderem mit einer ukrainischen Region und mit Ländern in Lateinamerika und Afrika. Die Entwicklungspolitik des Landes soll überarbeitet und der faire Handel gefördert werden.
Die Grünen wollen mehr Partnerschaften mit anderen Ländern. Niedersachsen soll eine Region in der Ukraine als Partner bekommen. Das Land soll dort beim Wiederaufbau helfen. Auch mit Ländern in Afrika und Lateinamerika soll es zusammenarbeiten. Fairer Handel soll bekannter werden.
Das Programm strebt eine Partnerschaft mit einer Region in der Ukraine an, bei der das Land auch beim Wiederaufbau hilft und kommunales Engagement unterstützt. Für die Auswahl von Partnerländern und Projekten sollen nachvollziehbare Kriterien gelten. Die entwicklungspolitischen Leitlinien sollen überprüft und erneuert werden. Die Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe soll in Schulen, Aus- und Fortbildung sowie Hochschulen vorankommen. Eine-Welt-Promotorinnen und -Promotoren und Programme zum Globalen Lernen sollen dauerhaft besser abgesichert werden. Geplant sind zudem eine landesweite Kampagne für fairen Handel und Hilfe für Kommunen, die Fair Trade Town werden möchten.
Originalzitat anzeigen (Seite 198)
„Das europäische und internationale Engagement des Landes ergänzen wir durch Kooperationen mit weiteren Ländern – insbesondere in Lateinamerika und auf dem afrikanischen Kontinent.“Einordnung
- Gesellschafteher progressiv
Die kritische Aufarbeitung des kolonialen Erbes soll in Bildungseinrichtungen stärker verankert werden, was zu einem progressiven Geschichtsverständnis passt.
- Außenpolitikeher Diplomatie zuerst
Das Land soll seine Entwicklungszusammenarbeit und zivile Partnerschaften ausbauen, was den Schwerpunkt auf Kooperation legt.