Düngeregeln am Verursacherprinzip ausrichten
Die CDU will eine Düngeverordnung, die nach dem Verursacherprinzip arbeitet. Betriebe, die fachgerecht wirtschaften, sollen aus bestehenden Beschränkungen wieder herauskommen können. Dazu sollen mehr Nitrat-Messstellen entstehen und der Gewässerschutz in Kooperation mit den Beteiligten erfolgen.
Für das Düngen von Feldern gelten strenge Regeln. Die CDU will: Nur wer das Wasser belastet, soll Einschränkungen bekommen. Bauern, die sauber arbeiten, sollen wieder freier düngen dürfen. Es soll mehr Mess-Stellen für Nitrat im Wasser geben.
Das Netz der Nitrat-Messstellen soll ausgebaut und verbessert werden; die CDU will europaweit einheitliche Messbedingungen. Das sogenannte Verwertungskonzept soll abgeschafft, das Düngemanagementsystem ENNI praxisgerecht gestärkt werden. Die kooperative Gewässerschutzberatung soll wachsen und finanziell abgesichert sein. Außerdem sollen die Dauergrünlandregelung flexibler werden, die Feldberegnung mit KI und digitalen Anwendungen optimiert und das Grünlandzentrum Niedersachsen/Bremen zu einem Forschungszentrum ausgebaut werden.
Originalzitat anzeigen (Seite 50)
„uns für eine Düngeverordnung einsetzen, die sich am Verursacherprinzip orientiert.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Markt
Bestehende Düngebeschränkungen sollen für fachgerecht wirtschaftende Betriebe entfallen und eine Nachweispflicht abgeschafft werden, was Auflagen schrittweise lockert.