Fachkräfte aus dem Ausland gezielt anwerben
Die CDU will Fachkräfte gezielt im Ausland gewinnen, weil nach ihrer Einschätzung die Lücke durch den Renteneintritt geburtenstarker Jahrgänge anders nicht zu schließen ist. Ausländische Abschlüsse sollen leichter anerkannt und Geflüchtete stärker in Arbeit gebracht werden.
In Niedersachsen fehlen Fachkräfte. Die CDU will deshalb Fachkräfte aus anderen Ländern holen. Abschlüsse aus dem Ausland sollen leichter gelten. Auch Geflüchtete sollen besser Arbeit finden.
Das Programm setzt auf gesteuerte Zuwanderung qualifizierter Arbeitskräfte und will das Fachkräfteeinwanderungsgesetz des Bundes dafür ausschöpfen. Für die Anerkennung ausländischer Studien- und Berufsabschlüsse soll das Studienkolleg mehr Personal erhalten, und fehlende Inhalte sollen einfach nachgeholt werden können. Geplant sind außerdem Kooperationen mit anderen Ländern und Regionen zur Anwerbung. Der Zukunftspakt für Geflüchtete und Schutzsuchende soll, auch wegen des Ukraine-Kriegs, ausgebaut und bei Bedarf um eigene Arbeitsmarktprogramme ergänzt werden.
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„eine gesteuerte qualifizierte Zuwanderung von Fachkräften schaffen, um dem Fachkräftemangel in Niedersachsen entgegenzuwirken.“Einordnung
- Migrationeher offen
Zuwanderung von Fachkräften, Anerkennung ausländischer Abschlüsse und Arbeitsmarktintegration Geflüchteter sollen erleichtert werden, was den Stand schrittweise öffnet.