Landesverwaltung bis 2030 neu aufstellen
Die CDU will die Aufgaben und Strukturen der Landesverwaltung umfassend überprüfen und eine Zielorganisation „Niedersächsische Verwaltung 2030“ erarbeiten. Aus ihrer Sicht entbehrliche Aufgaben sollen entfallen. Hintergrund ist, dass in den kommenden zehn Jahren fast 30 Prozent der Beschäftigten altersbedingt ausscheiden.
Die CDU will die Verwaltung des Landes umbauen. Sie will prüfen, welche Aufgaben nötig sind. Unnötige Aufgaben sollen wegfallen. Der Grund: In zehn Jahren gehen fast 30 Prozent der Beschäftigten in Rente. Die Verwaltung soll trotzdem gut arbeiten können.
Frei werdendes Personal soll vor allem für Digitalisierung und Klimaschutz eingesetzt werden. Für Zukunftsaufgaben soll die Trennung von Sach- und Personalmitteln im Haushalt aufgehoben werden. Alle Landesbehörden sollen ein Entscheidungsmanagement erhalten, das auf zügige und verlässliche Entscheidungen zielt. Ein Pool hochqualifizierter Projektmanager soll wichtige Prozesse und große Genehmigungsverfahren steuern. Das staatliche Baumanagement soll stärker als Bauherr auftreten und Planungen bevorzugt an private Büros vergeben.
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„eine umfassende Aufgabenkritik mit dem Ziel durchführen, überflüssige Aufgaben abzuschaffen und die Erledigung notwendiger Aufgaben zu optimieren.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Markt
Staatliche Aufgaben sollen gestrichen und Planungsleistungen bevorzugt an Private vergeben werden, was den Staat schrittweise verschlankt.