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Grüne zu Umwelt und Tierschutz

Aus dem Programm „Das GRÜNE Regierungsprogramm 2024–2029“

Landtagswahl Hessen 2023, 8. Oktober 2023Original-PDF, 85 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Umwelt und Tierschutz

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 8 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Wald, Artenvielfalt und Grundwasser schützen

Die Grünen wollen bis 2030 eine Milliarde Euro in den Schutz der Artenvielfalt stecken. Geplant ist außerdem ein Programm für Aufforstung und Waldentwicklung, das das Programm als größtes der Landesgeschichte bezeichnet. Auch die Grundwasservorräte sollen gesichert werden.

Die Grünen wollen die Natur in Hessen schützen. Bis 2030 soll eine Milliarde Euro für Tiere und Pflanzen fließen. Es sollen viele neue Bäume gepflanzt werden. Auch das Grundwasser soll geschützt werden.

Wälder, Natur sowie Tier- und Pflanzenwelt sollen als Erholungsraum, für die biologische Vielfalt und als Lebensgrundlage erhalten bleiben. Dazu kommen ein Aufforstungs- und Waldentwicklungsprogramm und ein besserer Schutz wertvoller Naturgebiete. Beim Wasser wollen die Grünen die Grundwasservorräte sichern und verhindern, dass Waldflächen absterben und Bäche austrocknen.

Originalzitat anzeigen (Seite 9)
„Für den Schutz der Biodiversität in Hessen und die Trendwende beim Artensterben wollen wir bis zum Jahr 2030 insgesamt 1 Milliarde Euro investieren.“
Seite 9 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Naturschutz soll mit zusätzlichen öffentlichen Investitionen in Milliardenhöhe finanziert werden.

Eine Milliarde Euro für Schutzgebiete und Artenvielfalt

Die Grünen wollen den Rückgang bedrohter Tier- und Pflanzenarten umkehren und das globale Ziel von 30 Prozent Schutzgebieten erreichen. Dafür sollen bis 2030 insgesamt 1 Milliarde Euro fließen.

Viele Tiere und Pflanzen sind bedroht. Die Grünen wollen mehr Schutz-Gebiete schaffen. Bis 2030 wollen sie dafür 1 Milliarde Euro ausgeben. Auf einem kleinen Teil des Landes soll Wildnis entstehen.

Geplant ist ein Netz von Schutzgebieten mit Flächen für natürliche Entwicklung, verbunden durch einen Biotopverbund. Auf 2 Prozent der Landesfläche soll Wildnis entstehen, weitere Naturschutzgebiete kommen hinzu, und Natura-2000-Gebiete erhalten verbindliche Maßnahmenpläne. Die Biodiversitätsstrategie wird fortentwickelt, das Hessische Zentrum für Artenvielfalt ausgebaut. Artenhilfsprogramme sollen mehr Geld und Personal bekommen, Kommunen Förderung für Biotopverbundplanung und einen Pakt für Naturschutz. Ehrenamtliche Naturschutzverbände, Landschaftspflegeverbände und Umweltbildungszentren sollen stärker gefördert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 21)
„Um dieses Ziel zu erreichen, wollen wir bis zum Jahr 2030 insgesamt 1 Milliarde Euro investieren.“
Seite 21 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Naturschutz soll mit hohen öffentlichen Investitionen und mehr geschützter Fläche ausgebaut werden.

Konflikte mit Wolf und Biber durch Hilfen lösen

Die Grünen wollen bei Konflikten mit zurückkehrenden Arten wie Wolf, Biber oder Fischotter auf Vorbeugung und Hilfe im Schadensfall setzen. In Einzelfällen sollen verhaltensauffällige Wölfe getötet werden können.

Wolf, Biber und Fischotter leben wieder in Hessen. Das führt manchmal zu Streit. Die Grünen wollen Betroffenen bei Schäden helfen. Sie wollen auch beim Vorbeugen helfen. Auffällige Wölfe dürfen im Einzelfall erschossen werden.

Das Programm stellt fest, dass die Rückkehr früher ausgerotteter Arten Konflikte auslöst. Betroffene sollen Unterstützung bei Schäden und Angebote zur Prävention erhalten. Andere Ansätze bezeichnet die Partei als populistische Scheinlösungen. Zugleich räumt sie ein, dass der Abschuss von Wölfen mit auffälligem Verhalten in manchen Fällen nötig sein wird.

Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„Wir setzen dabei nicht auf populistische Scheinlösungen, sondern helfen den Betroffenen im Schadensfall und mit Präventionsangeboten.“
Seite 22 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Pestizideinsatz zum Schutz der Insekten verringern

Die Grünen wollen den Einsatz von Pestiziden weiter senken, um die Insektenvielfalt zu verbessern. Schutzgebiete und Gewässer sollen durch Pufferstreifen geschützt werden.

Pestizide sind Gifte gegen Schädlinge. Sie schaden auch vielen Insekten. Die Grünen wollen weniger Pestizide. Neben Schutz-Gebieten und Gewässern soll es Streifen ohne Gift geben.

Besonders im Blick sind empfindliche Bereiche wie Schutzgebiete und Gewässer. Auf Pufferstreifen um diese Flächen wird der Verzicht auf Pestizide gefördert. Der im Naturschutzgesetz verankerte Schutz von Insekten und nachtaktiven Tieren vor künstlichem Licht soll weiter umgesetzt werden. Agrarumweltprogramme sollen für Landwirtinnen und Landwirte wie für bedrohte Arten attraktiv sein, und das Programm für windkraftsensible Arten soll dauerhaft laufen.

Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„Die Vielfalt von Insekten wollen wir durch die weitere Reduzierung des Einsatzes von Pestiziden verbessern.“
Seite 22 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Waldgesetz auf Natur- und Klimaschutz ausrichten

Die Grünen wollen ein großes Waldentwicklungsprogramm starten und das Hessische Waldgesetz an Naturschutz, Klimaschutz und Erholung ausrichten. Bei Konflikten sollen Schutzziele Vorrang vor der Nutzung haben.

Viele Wälder in Hessen sterben. Die Grünen wollen ein großes Programm für den Wald. Der Schutz von Natur und Klima soll wichtiger sein als die Nutzung. Es soll mehr Wald geben, der sich selbst überlassen bleibt.

Der FSC-Standard bleibt, und Naturwaldflächen ab 50 Hektar werden als Biotope gesetzlich geschützt. Der Wald soll mehr Kohlenstoff speichern, der Anteil alter Buchenbestände soll steigen. Private Waldbesitzende erhalten Anreize, Teile ihres Waldes der Natur zu überlassen; Ziel sind 5 Prozent Naturwald. Beim Holzeinschlag gelten Obergrenzen, geerntetes Holz soll mehrfach genutzt werden. Ein Programm „Bürger*innenwald“ lädt Menschen vor Ort zur Mitentscheidung ein, und die Forstwirtschaft soll genug gut ausgebildetes Personal haben.

Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„im Konfliktfall genießen die Biodiversität, der Klimaschutz und die weiteren Schutzziele Vorrang vor den Nutzungszielen.“
Seite 22 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die Holznutzung soll durch Obergrenzen und gesetzlichen Vorrang der Schutzziele stärker reguliert werden.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Klimaschutz und Kohlenstoffspeicherung im Wald sollen gesetzlich Vorrang vor der wirtschaftlichen Nutzung erhalten.

Wassercent einführen, Grundwasser strenger schützen

Die Grünen wollen einen Wassercent einführen, also eine Abgabe auf Wasserentnahmen, um nachhaltige Wasserprojekte zu bezahlen. Entnahmen von Grundwasser sollen strenger genehmigt und kontrolliert werden.

Wasser wird durch die Klima-Krise knapper. Die Grünen wollen eine Abgabe auf Wasser einführen. Sie heißt Wassercent. Mit dem Geld bezahlen sie Projekte für Wasser. Grundwasser soll besser geschützt werden.

Im Wassergesetz soll die Versorgung der Bevölkerung und der Schutz der Natur Vorrang erhalten. Das Wassermonitoring wird erweitert, um ein weiteres Sinken des Grundwasserspiegels zu verhindern. Die Bauordnung soll Vorgaben zur Regen- und Brauchwassernutzung bei Neubauten enthalten, Entsiegelung und Brauchwassernetze werden gefördert. Fracking lehnen die Grünen ab, breitere Gewässerrandstreifen ohne Pestizide und Dünger sollen gefördert werden. Die vierte Reinigungsstufe in Kläranlagen soll stärker gefördert und bundesweit eingeführt werden, und das Programm „100 Wilde Bäche“ soll auf 200 Bäche wachsen.

Originalzitat anzeigen (Seite 23)
„Hierzu werden wir wie die meisten anderen Bundesländer auch einen Wassercent einführen, um zielgerichtet nachhaltige Projekte der Wasserversorgung zu finanzieren“
Seite 23 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mit dem Wassercent soll in Hessen eine neue Abgabe entstehen, und Wasserentnahmen sollen strenger reguliert werden.

Salzeinleitungen der Kaliindustrie bis 2027 beenden

Die Grünen wollen, dass die Kaliindustrie ihre Einleitungen spätestens 2027 beendet und die Halden vollständig abdeckt. Bei Genehmigungen für den Rohstoffabbau soll sauberes Trinkwasser Vorrang haben.

Der Kali-Bergbau belastet Flüsse und Grundwasser. Ab 2027 soll kein Abwasser mehr eingeleitet werden. Die Abfall-Berge sollen abgedeckt werden. Reste sollen zurück unter die Erde. Trinkwasser ist wichtiger als der Abbau.

Die Grünen wollen am vereinbarten Weg für die Kaliindustrie festhalten. Erweiterungen der Halden sollen begrenzt werden. Die Abbaureste sollen nach dem Willen der Partei zurück unter Tage. Der Kiesabbau soll stärker auf Folgen für das Grundwasser geprüft werden. In künftigen Genehmigungsverfahren soll die Trinkwasserversorgung vor den Interessen der Abbauunternehmen stehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 23)
„Wir setzen uns dafür ein, dass die Abbaureste aus dem Kalibergbau wieder unter Tage gebracht werden.“
Seite 23 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Dem Bergbau sollen strengere Umweltauflagen gemacht werden, und der Trinkwasserschutz soll vor Unternehmensinteressen gehen.

Flächenverbrauch auf einen Hektar täglich senken

Die Grünen wollen den täglichen Flächenverbrauch in Hessen bis 2030 auf maximal einen Hektar begrenzen. Langfristig soll unter dem Strich keine neue Fläche mehr verbraucht werden.

In Hessen wird viel Boden bebaut. Die Grünen wollen das stark begrenzen. Ab 2030 soll es höchstens ein Hektar am Tag sein. Später soll gar kein Boden mehr zusätzlich verloren gehen.

Vorgesehen sind der Vorrang der Bebauung innerhalb bestehender Orte und ein Programm zur Entsiegelung. Das Netto-Null-Ziel soll über konkrete Flächenvorgaben in der Landesentwicklungsplanung und über die Arbeit der Hessischen Landgesellschaft abgesichert werden. Landesplanungsgesetz sowie Altlasten- und Bodengesetz sollen stärker auf vorsorgenden Schutz von Boden und Fläche ausgerichtet werden. Zusammen mit den Kommunen sollen Bodenschutzkonzepte, Mittel gegen Flächenspekulation, Kataster für Potenzialflächen und Flächentausch vorangebracht werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 24)
„Mit konsequenter Innen- vor Außenentwicklung und einem Entsiegelungsprogramm für Hessen wollen wir den Flächenverbrauch auf höchstens 1 Hektar pro Tag bis 2030 reduzieren.“
Seite 24 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Verbindliche Flächenvorgaben in der Planung schränken Bau- und Entwicklungsmöglichkeiten stärker ein als heute.

Kreislaufwirtschaft und Zero-Waste-Strategie aufbauen

Die Grünen wollen Stoffkreisläufe schließen und den Abfallwirtschaftsplan zu einer Zero-Waste-Strategie umbauen. Dazu gehören mehr Recycling, weniger Lebensmittelverschwendung und ein landesweites Rohstoffmonitoring.

Die Grünen wollen, dass weniger Müll entsteht. Stoffe sollen immer wieder genutzt werden. Auch Baustoffe sollen neu verwendet werden. Weniger Lebensmittel sollen im Müll landen.

Die hessische Ressourcenschutzstrategie soll weiterentwickelt und ein CO2-neutrales Konzept zur Rohstoffsicherung erarbeitet werden. Ein hessenweites Monitoring soll Abbauflächen und Abbaumengen aller Unternehmen erfassen; Erweiterungen sollen nach ökologischen und klimabezogenen Kriterien genehmigt werden. Baustoffrecycling steht im Mittelpunkt, und Gebäude sollen möglichst saniert oder umgenutzt statt abgerissen werden. Die Regionalplanung soll gestärkt werden, mit weniger Zielabweichungsverfahren. Die Grünen unterstützen zudem eine strengere und schnellere Chemikalienpolitik der EU und wollen geltende Stoffverbote in Hessen besser durchsetzen.

Originalzitat anzeigen (Seite 25)
„Der Abfallwirtschaftsplan soll zu einer Zero-Waste-Strategie werden.“
Seite 25 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr Überwachung des Rohstoffabbaus, strengere Genehmigungskriterien und Stoffverbote erhöhen die Regulierung für Unternehmen.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Rohstoffabbau soll künftig nach Klimakriterien genehmigt und die Rohstoffsicherung CO2-neutral werden.

Verbandsklagerecht im Tierschutz einführen

Die Grünen wollen Tierschutzverbänden in Hessen ein Klagerecht geben, wie es im Umweltschutz besteht. Außerdem setzen sie sich für ein Verbot von Wildtieren im Zirkus ein und wollen private Wildtierhaltung und Qualzuchten zurückdrängen.

Tierschutz-Verbände sollen vor Gericht für Tiere klagen dürfen. Wilde Tiere sollen nicht mehr im Zirkus auftreten. Weniger Menschen sollen wilde Tiere zu Hause halten. Die Grünen wollen auch weniger Tierversuche.

Das Staatsziel Tierschutz aus dem Grundgesetz soll in bestehende Gesetze eingearbeitet werden, und Tierhaltung soll sich an der Verhaltensforschung orientieren. Eine „Task Force Tierschutz“ aus Fachleuten soll kommunale Veterinärbehörden bei Exoten- und Wildtierhaltung beraten; Wildtier- und Auffangstationen sollen Unterstützung erhalten. Ein „Aktionsplan Tierschutz“ soll Wissen über Haltung und Pflege von Haustieren vermitteln. Landesmittel für Forschung sollen gezielt in Verfahren ohne Tierversuche fließen, und die Ergebnisse der 3R-Professuren sollen in die Lehre eingehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 25)
„Wir wollen in Hessen analog zum Umweltschutz ein Verbandsklagerecht im Tierschutz.“
Seite 25 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Tierwohlstandards anheben und Tiertransporte begrenzen

Die Grünen fordern höhere Tierwohlstandards in der Landwirtschaft und eine Bindung der Tierzahl an die Fläche. Lange Transporte lebender Tiere sollen möglichst überflüssig werden, Transporte in Länder außerhalb der EU sollen verboten werden.

Tiere auf Bauernhöfen sollen besser leben. Ein Hof soll nur so viele Tiere haben, wie zu seinem Land passen. Lange Fahrten mit lebenden Tieren soll es kaum noch geben. Transporte in Länder außerhalb der EU sollen verboten sein.

Gefördert werden sollen Außenklimaställe für Betriebe mit höchstens zwei Großvieheinheiten pro Hektar, bedrohte Nutztierrassen, Zweinutzungsrassen bei Hühnern und Rindern sowie Arbeitspferde. Der Einsatz von Arzneimitteln soll sinken. Kommunen sollen über Initiativen im Bund mehr Mitsprache beim Bau von Ställen bekommen. Die Dauer von Tiertransporten soll deutlich begrenzt und mobile sowie teilmobile Schlachtung weiter gefördert werden. Landkreise sollen Zielvorgaben für Transportkontrollen erhalten, und die Veterinärämter sollen für Kontrollen von Transporten und Schlachtstätten besser ausgestattet werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 25)
„Um das Leid von Tieren in industrieller Haltung zu beenden, fordern wir eine deutliche Verbesserung der Tierwohlstandards und die konsequente Bindung an die Fläche.“
Seite 25 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Höhere Haltungsstandards, Flächenbindung, ein Exportverbot für Lebendtiere und mehr Kontrollen verschärfen die Auflagen für Betriebe.

Ökologisches Jagdgesetz schaffen

Die Grünen wollen ein neues Jagdgesetz, das Tier-, Klima- und Umweltschutz stärker berücksichtigt. Bestandsgefährdete Arten sollen nicht mehr bejagt werden, und die Abschusspläne für Rehwild sollen entfallen.

Die Grünen wollen ein neues Gesetz für die Jagd. Es soll Tiere, Klima und Umwelt besser schützen. Bedrohte Tierarten soll niemand mehr jagen. Für Rehe soll es keine festen Abschuss-Pläne mehr geben.

Die Jagd auf Schalenwild, also etwa Rehe, Hirsche und Wildschweine, soll sich daran ausrichten, wie viele Tiere ein Lebensraum verträgt. Dafür sollen Schäden durch hohe Wilddichten laufend erfasst werden. Die Hegegemeinschaften sollen Verantwortung dafür tragen, dass sich der Wald natürlich verjüngt und klimastabil entwickelt.

Originalzitat anzeigen (Seite 26)
„Wir brauchen ein modernes ökologisches Jagdgesetz. Dabei wollen wir dem Tierschutz, dem Klimaschutz und dem Umweltschutz in der Jagd ihre angemessene Bedeutung verschaffen.“
Seite 26 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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