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Grüne zu weiteren Themen

Aus dem Programm „Gute Gründe für Grün. Regierungsprogramm von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Landesverband Hamburg ab 2025“

Bürgerschaftswahl Hamburg 2025, 2. März 2025Original-PDF, 142 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Weitere Themen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Sportvereine und Ehrenamt finanziell stärken

Die Grünen wollen den Sportfördervertrag für den organisierten Sport so ausstatten, dass er den Bedarf deckt. Für Ehrenamtliche fordern sie im Bund höhere Steuerfreibeträge. Hintergrund ist aus Sicht des Programms, dass das Engagement im Sport zurückgeht.

In Hamburg helfen viele Menschen freiwillig in Sport-Vereinen. Die Grünen wollen diese Arbeit stärken. Freiwillige sollen weniger Steuern auf ihre Vergütung zahlen. Die Vereine sollen genug Geld von der Stadt bekommen.

Die Partei setzt sich auf Bundesebene dafür ein, die Freibeträge der Übungsleiter- und der Ehrenamtspauschale anzuheben. Beim Sportfördervertrag sollen Inflation, steigende Personalkosten und der Sanierungsbedarf berücksichtigt werden, besonders bei der klimagerechten Sanierung vereinseigener Anlagen. Die Vielfalt der Angebote vom Sport im öffentlichen Raum über den Breitensport bis zum Spitzensport soll wachsen. Außerdem unterstützt das Programm den Ausbau des Olympiastützpunkts am Dulsberg und will mehr Schulen zu einem sportbetonten Profil ermutigen.

Originalzitat anzeigen (Seite 69)
„Den Sportfördervertrag im organisierten Sport zwischen Hamburger Sportbund und Hamburger Fußballverband wollen wir auskömmlich und bedarfsdeckend finanzieren.“
Seite 69 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Sporthallen besser nutzen und mehrstöckig bauen

Die Grünen wollen dem gestiegenen Bedarf an Sportflächen begegnen, indem Hallen mehrstöckig gebaut und Schulsporthallen länger für Vereine geöffnet werden. Grundschulhallen sollen schon ab 16 Uhr statt ab 17 Uhr bereitstehen. Neue Hallen sollen barrierefrei sein.

Hamburg braucht mehr Platz für Sport. Die Grünen wollen Sporthallen übereinander bauen. Vereine sollen Hallen an Grundschulen schon ab 16 Uhr nutzen. Neue Hallen sollen für alle ohne Hindernisse zugänglich sein.

Bei Neubauten soll regelmäßig geprüft werden, ob Hallen gestapelt werden können. Bei der Planung von Schulsporthallen soll der Bedarf des gesamten Sports einfließen, nicht nur der des Schulsports. Die Rahmenvereinbarung zur Überlassung von Schulsportstätten soll so geändert werden, dass die Bezirksämter Grundschulhallen eine Stunde früher vergeben können, vor allem für Kinder- und Jugendsport. Auch weitere Bewegungsräume in Schulen sollen Vereine außerhalb der Schulzeit kostenlos nutzen dürfen. Die Belegung aller schulischen und bezirklichen Hallen soll digital organisiert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 69)
„Daher wollen wir, dass die Hallenzeiten an den Grundschulen bereits ab 16 Uhr für den Sport über die Bezirksämter zur Verfügung gestellt werden“
Seite 69 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Zugang zum Sport für alle erleichtern

Die Grünen wollen, dass Geld kein Hindernis für Vereinssport ist, besonders bei Kindern und Jugendlichen. Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket sollen leichter abzurechnen sein. Zudem sollen Mädchen und Frauen im Sport gezielt gefördert und kostenlose Angebote in Parks ausgebaut werden.

Alle Kinder sollen im Sport-Verein mitmachen können. Auch Kinder aus Familien mit wenig Geld. Die Hilfe vom Staat dafür soll einfacher werden. Mädchen und Frauen sollen im Sport mehr Chancen bekommen. In Parks soll es mehr kostenlosen Sport geben.

Die Abrechnung des Bildungs- und Teilhabepakets soll Eltern und Vereine entlasten. Das Projekt Parksport, das kostenlose Bewegungsangebote in öffentlichen Parks organisiert, soll weiter gefördert und erweitert werden. Laut Programm sind nur gut 34 Prozent der Vereinsmitglieder weiblich und unter 30 Prozent der Ämter mit Frauen besetzt; deshalb sollen Angebote ausgebaut und Frauen für Führungsposten gewonnen werden. In einem befristeten Modellprojekt sollen Streetworker und Sozialarbeiter an Sportvereine in benachteiligten Quartieren angebunden werden, als Schnittstelle zu Allgemeinem Sozialen Dienst und Schulen.

Originalzitat anzeigen (Seite 70)
„Die Abrechnung der Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets muss daher für Eltern und Vereine einfach und unkompliziert möglich sein“
Seite 70 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Mädchen und Frauen sollen im Sport und in Vereinsämtern gezielt gefördert werden, was Gleichstellung schrittweise voranbringt.

Olympia-Bewerbung nur mit Bürgerentscheid

Falls Hamburg als einer von mehreren Austragungsorten für Olympische und Paralympische Spiele infrage kommt, soll nach dem Willen der Grünen die Bevölkerung früh beteiligt werden und am Ende selbst entscheiden. Die Partei will den Prozess kritisch und konstruktiv begleiten.

Vielleicht bewirbt sich Hamburg um Olympische Spiele. Die Grünen wollen die Menschen in Hamburg früh informieren. Am Ende sollen die Bürger selbst entscheiden. Der Plan muss klar sein und darf nicht zu teuer werden.

Das Programm sieht in Spielen im eigenen Land Chancen: mehr Aufmerksamkeit für Sportarten, modernisierte Sportstätten sowie Begegnung und Zusammenhalt. Es verweist auf das Referendum von 2015 und leitet daraus ab, dass ein Konzept transparent, klar, nachhaltig und solide finanziert sein muss. Die Grünen erkennen bereits laufende Bemühungen in diese Richtung an. Voraussetzung wäre, dass der Deutsche Olympische Sportbund Hamburg als Mitausrichter in Betracht zieht.

Originalzitat anzeigen (Seite 71)
„muss die Bevölkerung frühzeitig transparent einbezogen werden und sollte letztendlich darüber entscheiden.“
Seite 71 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Blaue Moschee für Gläubige und Exil-Iraner öffnen

Nach dem Verbot des Islamischen Zentrums Hamburg soll die Blaue Moschee wieder ein Ort für schiitische Gläubige und für Exil-Iranerinnen und -Iraner werden. Die Grünen wollen das im engen Dialog mit diesen Gruppen erreichen.

Der Staat hat das Islamische Zentrum Hamburg 2024 verboten. Es hat die Blaue Moschee genutzt. Die Grünen wollen, dass schiitische Gläubige die Moschee wieder nutzen können. Auch Iraner im Exil sollen dort einen Ort haben. Dafür wollen die Grünen mit diesen Menschen sprechen.

Das Programm begrüßt das Verbot des IZH vom Juli 2024, das die Moschee aus Sicht der Grünen als Propagandazentrum des iranischen Regimes genutzt hat. Zugleich sei die Moschee stets auch ein Ort für Gebet, Hochzeiten und Trauer gewesen, deren Besucher nicht pauschal verurteilt werden sollen. Die künftige Nutzung soll gemeinsam mit Iranerinnen und Iranern sowie Schiitinnen und Schiiten in Hamburg geklärt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 109)
„dafür zu sorgen, dass die Blaue Moschee ein Ort für Menschen schiitischen Glaubens und daneben auch wieder ein Ort für die Exil-Iraner*innen wird.“
Seite 109 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Interreligiösen Dialog institutionalisieren

Die Grünen wollen den Austausch der Religionsgemeinschaften untereinander und mit der Stadt weiter unterstützen und ausbauen. Zusammen mit den Gemeinschaften soll ein fester Ort und ein Format für einen Dialog entstehen, an dem auch nicht-religiöse Verbände teilnehmen.

In Hamburg reden die Religionen schon lange miteinander. Die Grünen wollen diesen Austausch stärken. Es soll einen festen Ort für Gespräche geben. Auch Verbände ohne Religion sollen dabei sein.

Das Programm verweist auf das Interreligiöse Forum Hamburg, in dem sich die Gemeinschaften seit dem Jahr 2000 austauschen. Alle Menschen sollen ihren Glauben in Hamburg sicher und friedlich leben können. Dialog bedeute aus Sicht der Partei auch, Unterschiede auszuhalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 115)
„Daher wollen wir gemeinsam mit den Religionsgemeinschaften einen Ort und ein Format finden für einen zeitgemäßen und institutionalisierten Dialog“
Seite 115 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Nicht-religiöse Verbände sollen gleichberechtigt in einen bisher von Religionsgemeinschaften getragenen Dialog einbezogen werden.

Beratungsstelle zu Sekten und Psychogruppen einrichten

Die Grünen wollen in Hamburg eine Stelle schaffen, die über neue religiöse und ideologische Gruppen sowie Psychogruppen informiert und berät. Begründet wird das damit, dass manche Gemeinschaften psychische Abhängigkeiten erzeugen und so Einzelne, Familien und die Gesellschaft gefährden können.

Manche Gruppen machen Menschen abhängig. Das kann Menschen und Familien schaden. Die Grünen wollen dafür eine Beratungs-Stelle in Hamburg. Dort bekommen Betroffene und Angehörige Hilfe.

Die Stelle soll sich an Betroffene und deren Angehörige richten. Angeboten werden soll sowohl seelsorgerische Beratung aus mehreren Religionen als auch eine von Religion unabhängige Unterstützung. Die Gefahr sieht das Programm bei religiösen wie bei nicht-religiösen Gemeinschaften.

Originalzitat anzeigen (Seite 116)
„Wir setzen uns dafür ein, dass auch in Hamburg eine Beratungs- und Informationsstelle zu neuen religiösen und ideologischen Gemeinschaften und Psychogruppen eingerichtet wird.“
Seite 116 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Verbraucherzentrale und Verbraucherbildung stärken

Die Grünen wollen den Verbraucherschutz über Information, Bildung, Transparenz und Rechtsdurchsetzung stärken. Die Verbraucherzentrale soll weiter ausgebaut und Verbraucherbildung schon in Kitas und Schulen verankert werden.

Die Grünen wollen Verbraucher besser schützen. Verbraucher sind Menschen, die etwas kaufen oder Verträge abschließen. Die Verbraucher-Zentrale soll mehr Angebote machen. Schon Kinder in Kita und Schule sollen etwas darüber lernen.

Die digitalen und quartiersbezogenen Angebote der Verbraucherzentrale sollen fortgeführt werden. Das Projekt der Verbraucherschulen soll künftig auch Kitas erreichen; unterstützen sollen dabei das Landesinstitut, das Lehrkräfte fortbildet, sowie die für politische Bildung zuständige Landeszentrale. Die Ergebnisse der vierteljährlichen Umfrage „Verbraucherschutz-Pegel“ sollen für Verbesserungen genutzt werden. Im Bund will sich die Partei für faire Vertragsgestaltung und stärkere Verbraucherrechte einsetzen.

Originalzitat anzeigen (Seite 133)
„Wir möchten hamburgweit das Projekt Verbraucher*innenschulen auf Kitas ausweiten und stärken“
Seite 133 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Öffentlich geförderte Beratung und stärkere Verbraucherrechte gegenüber Anbietern bedeuten schrittweise mehr staatliches Engagement und Regulierung.

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