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Grüne zur Landwirtschaft

Aus dem Programm „Gute Gründe für Grün. Regierungsprogramm von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Landesverband Hamburg ab 2025“

Bürgerschaftswahl Hamburg 2025, 2. März 2025Original-PDF, 142 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Landwirtschaft

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Agrarbetriebe erhalten und Ökolandbau fördern

Die Grünen wollen Hamburgs Agrarflächen und landwirtschaftliche Betriebe erhalten und mehr Höfe zur Umstellung auf Bio bewegen. Städtische Agrarflächen sollen künftig nur noch an Öko- oder Umstellungsbetriebe verpachtet werden. Im Bund will sich die Partei weiter gegen Massentierhaltung und Tiertransporte einsetzen.

In Hamburg gibt es etwa 600 Bauernhöfe. Die Grünen wollen diese Höfe erhalten. Mehr Höfe sollen auf Bio umstellen. Die Stadt soll ihr Ackerland nur noch an Bio-Höfe verpachten. Tiere auf den Höfen sollen es besser haben.

Als Mittel nennt das Programm Beratung, Vermarktungsförderung und Flächenangebote; kostenlose Beratung etwa zu Düngung und Biodiversität soll dauerhaft bestehen. Der Vertragsnaturschutz, bei dem Betriebe für Naturschutzleistungen bezahlt werden, soll intensiviert werden. Die Ende 2025 auslaufende Förderrichtlinie für den Absatz landwirtschaftlicher Erzeugnisse soll weiterentwickelt werden. Bei Flächenprämien sollen Hamburgs landschaftliche Besonderheiten berücksichtigt werden. In Hamburg unterstützt die Partei Initiativen wie regionale Schlachtmobile, die Tierleid mindern sollen.

Originalzitat anzeigen (Seite 18)
„Wir werden Ökolandbau und Bioabsatz fördern. Dafür setzen wir uns für eine höhere Bio-Umstellungsquote von landwirtschaftlichen Betrieben ein“
Seite 18 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr Förderung, Beratung und eine Bio-Vorgabe bei der Verpachtung städtischer Flächen lenken die Landwirtschaft stärker durch staatliche Mittel und Auflagen.

Ernährungsstrategie und gesundes Schulessen voranbringen

Die Grünen wollen eine Hamburger Ernährungsstrategie, die Mensen, Kantinen und Gastronomie zu mehr pflanzlichen, regionalen, saisonalen und ökologischen Angeboten bewegt. Die Standards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sollen in der gesamten Gemeinschaftsverpflegung gelten. Für Schulen mit niedrigem Sozialindex soll ein kostenloses Mittagessen für alle geprüft werden.

Die Grünen wollen besseres Essen in Kantinen und Schulen. Es soll mehr Gemüse und mehr Bio geben. Das Essen soll aus der Region kommen. An manchen Schulen soll das Mittag-Essen vielleicht für alle kostenlos sein. Das wollen die Grünen prüfen.

Die Strategie soll bei den Schulen beginnen und unter grüner Behördenzuständigkeit stehen. Die DGE-Standards sollen überall fest gelten, in Kitas ebenso wie in Pflegeheimen, und Bio-Produkte in der Gemeinschaftsverpflegung werden unterstützt. Schon heute essen Kinder aus Familien mit Sozialleistungsbezug kostenlos; durch gezieltere Information sollen alle Berechtigten erreicht werden. Ein „House of Food“ soll Küchenteams und Beteiligte der Wertschöpfungskette schulen und beraten. Die Lebensmittelbranche soll über das Food Cluster ökologisch weiterentwickelt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 18)
„Mit einer Hamburger Ernährungsstrategie unter grüner Behördenzuständigkeit werden wir insbesondere die Gemeinschaftsverpflegung in Mensen, Kantinen und Gastronomie zu überwiegend pflanzenbasierten, regionalen, saisonalen und ökologischen Angeboten motivieren.“
Seite 18 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Verbindliche Ernährungsstandards in öffentlichen Einrichtungen und die Prüfung eines kostenlosen Schulessens erweitern öffentliche Vorgaben und Leistungen.

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Alle Programme in Hamburg im Vergleich