Agrarbetriebe erhalten und Ökolandbau fördern
Die Grünen wollen Hamburgs Agrarflächen und landwirtschaftliche Betriebe erhalten und mehr Höfe zur Umstellung auf Bio bewegen. Städtische Agrarflächen sollen künftig nur noch an Öko- oder Umstellungsbetriebe verpachtet werden. Im Bund will sich die Partei weiter gegen Massentierhaltung und Tiertransporte einsetzen.
In Hamburg gibt es etwa 600 Bauernhöfe. Die Grünen wollen diese Höfe erhalten. Mehr Höfe sollen auf Bio umstellen. Die Stadt soll ihr Ackerland nur noch an Bio-Höfe verpachten. Tiere auf den Höfen sollen es besser haben.
Als Mittel nennt das Programm Beratung, Vermarktungsförderung und Flächenangebote; kostenlose Beratung etwa zu Düngung und Biodiversität soll dauerhaft bestehen. Der Vertragsnaturschutz, bei dem Betriebe für Naturschutzleistungen bezahlt werden, soll intensiviert werden. Die Ende 2025 auslaufende Förderrichtlinie für den Absatz landwirtschaftlicher Erzeugnisse soll weiterentwickelt werden. Bei Flächenprämien sollen Hamburgs landschaftliche Besonderheiten berücksichtigt werden. In Hamburg unterstützt die Partei Initiativen wie regionale Schlachtmobile, die Tierleid mindern sollen.
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„Wir werden Ökolandbau und Bioabsatz fördern. Dafür setzen wir uns für eine höhere Bio-Umstellungsquote von landwirtschaftlichen Betrieben ein“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Mehr Förderung, Beratung und eine Bio-Vorgabe bei der Verpachtung städtischer Flächen lenken die Landwirtschaft stärker durch staatliche Mittel und Auflagen.