Hotelstandorte und Tourismus stadtweit steuern
Die Grünen wollen mit einem Hotelentwicklungsplan festlegen, wo in Berlin noch neue Hotels und Hostels entstehen dürfen. Der Tourismus soll sich gleichmäßiger über die Stadt verteilen, damit einzelne Orte nicht überlastet werden. Stark besuchte Nachbarschaften sollen entlastet werden.
Die Grünen wollen einen Plan für Hotels. Der Plan sagt, wo neue Hotels erlaubt sind und wo nicht. Touristen sollen sich besser über die ganze Stadt verteilen. Volle Kieze sollen Hilfe bekommen.
Neue Hotels sollen sich an der Stadtverträglichkeit und an der Zahl vorhandener Betriebe ausrichten; schon geplante Standorte will die Partei überprüfen, weil die Flächen etwa für Schulen oder günstige Wohnungen nutzbar wären. Für Reisebusse in der Innenstadt soll ein Steuerungskonzept entstehen. Touristische Schwerpunkte sollen mehr Geld für Sauberkeit erhalten, während Pilotprojekte in Außenbezirken neue Besuchsrouten und bessere Information schaffen. Der Bürger*innenbeirat Berlin-Tourismus soll dauerhaft eingerichtet werden und Mitspracherechte bekommen. Das bestehende Tourismuskonzept wird fortgeschrieben.
Originalzitat anzeigen (Seite 67)
„Deshalb wollen wir mit einem Hotelentwicklungsplan definieren, in welchen Gebieten neue Hotels und Hostels noch möglich sind und wo nicht mehr.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Ein neuer Plan soll die Ansiedlung von Hotels räumlich begrenzen und geplante Standorte überprüfen, was die staatliche Steuerung einer Branche ausweitet.