Sozialleistungen bündeln und Ämter digitalisieren
Die Grünen wollen Sozial-, Jugend- und Wohnungsämter digitalisieren, damit Hilfen schneller und einfacher ankommen. Leistungen sollen an einer Stelle zusammenlaufen und über einen einzigen Antrag laufen. Zusätzlich sieht das Programm eine Kommission gegen Altersarmut und mehr Schuldnerberatung vor.
Die Grünen wollen die Sozial-Ämter digital machen. Menschen sollen Hilfe mit nur einem Antrag bekommen. Sie sollen ihre Unterlagen nur einmal abgeben müssen. Es soll auch mehr Beratung bei Schulden geben.
Als ersten Schritt nennt das Programm, Kinder- und Elterngeld ab der Geburt automatisch zu gewähren, nach einem Hamburger Vorbild. In allen Verwaltungen soll die E-Akte kommen, dazu ein sicherer Datenaustausch zwischen Behörden und KI-Systeme zur Entlastung der Beschäftigten. Bedürftigkeit soll bei vergleichbaren Maßstäben nur einmal geprüft werden; mehrjährige Bewilligungen werden geprüft. Die persönliche Beratung soll erhalten bleiben, ergänzt durch mobile Bürgerämter und mehrsprachige, barrierearme Angebote. Gegen Armut plant die Partei eine Landeskommission gegen Altersarmut, eine landesweit verankerte Schuldnerberatung sowie mehr Schlichtung und Beratung bei Energieschulden.
Originalzitat anzeigen (Seite 71)
„Ziel ist eine „One-Stop-Agency“, bei der Leistungen gebündelt und mit einem einzigen Antrag bewilligt werden können.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Der Zugang zu bestehenden Sozialleistungen soll erleichtert und Beratung ausgebaut werden, was öffentliche Leistungen schrittweise stärkt.