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Grüne zu weiteren Themen

Aus dem Programm „Politik ändern. Berlin bleiben.“

Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026, 20. September 2026Original-PDF, 256 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Weitere Themen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 8 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Verbraucherschutz und Verbraucherzentrale stärken

Die Grünen wollen den Verbraucherschutz in Berlin ausbauen und die Verbraucherzentrale dauerhaft finanzieren. Menschen sollen verständliche Informationen zu Produkten und Dienstleistungen bekommen und selbst informiert entscheiden können.

Die Grünen wollen Kundinnen und Kunden besser schützen. Die Verbraucher-Zentrale soll sicher Geld bekommen. Dort bekommen Menschen Rat zu Einkäufen und Verträgen. Schulen sollen mehr über Geld, Werbung und Schulden lehren.

Verbraucherbildung soll in Schulen und außerschulischen Einrichtungen gefördert werden, etwa zu Influencer-Marketing, nachhaltigem Konsum, digitaler Sicherheit, Altersvorsorge und Schulden. Solche Angebote sollen von Stellen ohne eigenes finanzielles Interesse kommen, zum Beispiel von der Verbraucherzentrale. Die Lebensmittel- und Veterinärüberwachung der Bezirke soll gestärkt und der zweite Standort der Verbraucherzentrale in Lichtenberg ausgebaut werden. Ein Projekt, das Migrantinnen und Migranten aufsuchend berät, soll neu starten. Das Programm wirft dem schwarz-roten Senat vor, den Verbraucherschutz durch seine Haushaltspolitik geschwächt zu haben.

Originalzitat anzeigen (Seite 35)
„Wir Grüne stellen sicher, dass die Verbraucherzentrale Berlin und ihre wichtige Arbeit künftig wieder verlässlich finanziert und gestärkt werden“
Seite 35 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr öffentliche Mittel für Beratung und stärkere Kontrollen bauen staatlichen Verbraucherschutz schrittweise aus.

Sportangebote ausbauen und Sportstätten sanieren

Die Grünen wollen Sport in Berlin für alle zugänglich machen und Sportstätten als Teil der Daseinsvorsorge behandeln. Bestimmte Gruppen sollen gezielt gefördert, Hallen und Bäder saniert oder neu gebaut und Übungsleiterinnen und Übungsleiter besser bezahlt werden.

Die Grünen wollen, dass alle Menschen in Berlin Sport machen können. Kaputte Sporthallen und Schwimmbäder sollen repariert werden. Mädchen, Frauen, Kinder und Menschen mit Behinderung sollen mehr Angebote bekommen. Trainerinnen und Trainer sollen mehr Geld bekommen. Alle Kinder sollen schwimmen lernen können.

Hallen und Plätze sollen vorrangig Vereinen zustehen; die Nutzungsvorschriften für Sportanlagen (SPAN) sollen geändert werden, und freier Sport soll Flächen nutzen können, wo kein Konflikt entsteht. Fortbildungen sollen mehr FLINTA*-Personen in Führungs- und Trainerrollen bringen, Gender Budgeting und Equal Pay den Frauensport stärken. Die Stundenvergütung für Übungsleitende im Kinder-, Jugend- und Inklusionssport soll auf längere Sicht 20 bis 25 Euro erreichen. Vereine mit Jugendsport sollen ein Kinderschutz-Siegel haben müssen. Die Bundesligaförderung soll alle Berliner Bundesligisten sowie Frauenteams der zweiten Ligen erfassen; Eliteschulen des Sports sollen sich für weitere Sportarten öffnen und niemanden mehr wegen sportlicher Leistung abschulen. Für die Förderung hauptamtlicher Verwaltungskräfte in Vereinen sollen niedrigere Mitgliederzahlen genügen.

Originalzitat anzeigen (Seite 36)
„Wir wollen gezielt den Frauen- und Mädchensport, den Sport für trans* und nicht-binäre Menschen, den Inklusionssport sowie Sportangebote für Kinder und Jugendliche und für Senior*innen fördern.“
Seite 36 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr öffentliche Investitionen in Sportstätten und höhere Förderung erweitern staatliche Leistungen schrittweise.

  • Gesellschafteher progressiv

    Die gezielte Förderung von Frauen, trans* und nicht-binären Menschen sowie Gender Budgeting im Sport zielt auf mehr Gleichstellung und Vielfalt.

Sportgroßveranstaltungen klimaneutral und fair finanzieren

Die Grünen wollen große Sportveranstaltungen in Berlin an Bedingungen knüpfen. Bis 2030 sollen sie klimaneutral und unter Wahrung der Menschenrechte stattfinden, und Veranstalter sollen die entstehenden öffentlichen Kosten mittragen.

Die Grünen wollen klare Regeln für große Sport-Ereignisse. Die Ereignisse sollen bis 2030 dem Klima nicht mehr schaden. Die Veranstalter sollen Kosten für Sicherheit und Verkehr mitbezahlen. Sie sollen keine Steuer-Vorteile bekommen. Der Sport für alle soll dadurch kein Geld verlieren.

Veranstalter sollen Bürgerbeteiligung, Transparenz und Nachhaltigkeitskriterien einhalten und Müllvermeidung, faire Arbeitsbedingungen sowie offene Klimabilanzen nachweisen. Öffentliches Geld soll keine privaten Gewinne im kommerziellen Spitzensport absichern. Veranstalter und Verbände sollen sich verbindlich an Ausgaben für Sicherheit, Verkehr, Infrastruktur und öffentliche Dienste beteiligen. Steuerbefreiungen, Gebührennachlässe und sonstige Sonderrechte lehnt das Programm ab. Die Ausgaben für Großereignisse sollen den Breitensport nicht belasten.

Originalzitat anzeigen (Seite 38)
„Berlin beteiligt sich nur dann an der Ausrichtung von Sportgroßveranstaltungen, wenn Kosten, Risiken und Erträge fair verteilt sind.“
Seite 38 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Verbindliche Kostenbeteiligung und Auflagen für Veranstalter sowie der Ausschluss von Sonderrechten erhöhen die Regulierung kommerzieller Sportereignisse.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Großveranstaltungen sollen bis 2030 verbindlich klimaneutral sein, was Klimaauflagen in einem Teilbereich verschärft.

Glücksspielwerbung einschränken, E-Sport fördern

Die Grünen wollen Werbung für Sportwetten begrenzen und stärker über die Gefahren von Glücksspiel aufklären. Zugleich sollen E-Sport und Gaming als Teil der Jugendkultur über gemeinnützige Strukturen gefördert werden.

Die Grünen wollen weniger Werbung für Sportwetten. Schulen sollen mehr über die Gefahren von Glücksspiel sprechen. Gemeinnützige Vereine sollen keine Werbung für Glücksspiel machen dürfen. E-Sport soll Förderung bekommen. E-Sport heißt: Menschen spielen Computer-Spiele als Wettkampf.

Gefordert werden eine öffentliche Kampagne über Glücksspielrisiken und Aufklärung durch den Landessportbund Berlin. Glücksspielwerbung soll deutliche Warnhinweise tragen. Für gemeinnützige Vereine soll solche Werbung verboten sein. Beim E-Sport sollen gemeinnützige Strukturen, Medienkompetenz und Diversität unterstützt werden, damit ein nachhaltiger und fairer Standort entsteht.

Originalzitat anzeigen (Seite 38)
„Werbung für Sportwetten soll eingeschränkt, Glücksspielprävention an Schulen ausgebaut werden.“
Seite 38 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Werbebeschränkungen, Warnhinweise und ein Werbeverbot für Vereine regulieren den Glücksspielmarkt stärker als heute.

Berliner Olympia-Bewerbung ablehnen

Die Grünen lehnen die laufende Bewerbung Berlins um Olympische Spiele ab. Das Programm begründet das mit Umweltbelastungen, finanziellen Risiken und sozialen Folgen wie steigenden Mieten und Verdrängung.

Berlin bewirbt sich um die Olympischen Spiele. Die Grünen sind dagegen. Sie sagen: Die Spiele kosten sehr viel Geld. Sie schaden der Umwelt. Und die Mieten können steigen.

Das Programm kritisiert am System der Olympischen Spiele zu wenig Mitsprache der Sportlerinnen und Sportler und eine schwache Verantwortung für Menschenrechte. Großereignisse dieser Art hinterlassen aus Sicht der Partei einen großen ökologischen Fußabdruck. Die Kosten stiegen regelmäßig stark, während der versprochene langfristige Nutzen für die Stadt ausbleibe. Zudem gingen höhere Mieten, Verdrängung und Sicherheitsmaßnahmen häufig zulasten ohnehin stark belasteter Menschen.

Originalzitat anzeigen (Seite 39)
„Wir Bündnisgrüne setzen uns daher entschieden gegen die laufende Berliner Olympia-Bewerbung ein“
Seite 39 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Barrierefreie und klimaneutrale Sportstätten ausbauen

Die Grünen wollen in ganz Berlin ein Netz von Sportstätten schaffen, die barrierefrei und klimaneutral sind. Jeder Bezirk soll mindestens drei inklusive Sportstätten bekommen, und frei zugängliche Sportflächen sollen wachsen.

Die Grünen wollen mehr Sport-Anlagen in Berlin. Auch Menschen mit Behinderung sollen sie gut nutzen können. Jeder Bezirk soll mindestens drei solche Anlagen bekommen. Die Anlagen sollen dem Klima nicht schaden. Es soll auch mehr freie Sport-Plätze geben.

Grundlage soll eine Entwicklungsplanung für Sportstätten sein, bei deren Umsetzung das Land die Bezirke unterstützt. Roll- und Eissportanlagen sollen inklusiv ausgebaut, Lücken etwa in Marzahn-Hellersdorf geschlossen und ein Kriterienkatalog für inklusive Sportstätten verbindlich werden. Kunstrasen soll ohne Mikroplastik-Füllung und recyclingfähig entstehen, Eisflächen sollen künftig klimaneutral laufen und die Abwärme der Kälteanlagen genutzt werden. Die Vergabe von Sportstätten soll digital und transparent erfolgen, Schulhöfe sollen nach dem Unterricht offen sein. Bei der Planung sollen Bürgerinnen und Bürger stärker mitreden, damit insbesondere FLINTA*-Personen die Flächen mehr nutzen.

Originalzitat anzeigen (Seite 39)
„Mindestens drei inklusive Sportstätten pro Bezirk sollen entstehen“
Seite 39 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Land soll mehr in öffentliche Sportanlagen investieren, was öffentliche Leistungen ausbaut.

  • Gesellschafteher progressiv

    Sportstätten sollen stärker auf Inklusion und auf die Teilhabe von FLINTA*-Personen ausgerichtet werden, was Gleichstellung schrittweise ausbaut.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Sportstätten sollen klimaneutral gebaut und betrieben werden, was die Klimavorgaben für öffentliche Anlagen verschärft.

Schwimmbäder bauen und Schwimmenlernen sichern

Die Grünen wollen, dass jedes Berliner Kind schwimmen lernt und alle Bezirke sanierte, barrierefreie Bäder haben. Dafür planen sie eine Schwimmbadoffensive mit Neubauten und Wiedereröffnungen, vor allem in schlecht versorgten Bezirken.

Jedes Kind in Berlin soll schwimmen lernen. Dafür wollen die Grünen neue Schwimmbäder bauen. Alte Bäder sollen wieder öffnen. Marzahn-Hellersdorf soll ein Freibad bekommen. Es soll mehr Schwimmkurse geben, auch in den Ferien.

Schulschwimmzentren sollen aktiviert, Ferienkurse ergänzt und zusätzliche Wasserzeiten geschaffen werden, auch für eigene Schwimmzeiten für Frauen, Mädchen und FLINTA*-Personen. Die Bäder sollen energetisch saniert werden und Wärme aus Abwasser und Abluft zurückgewinnen. Marzahn-Hellersdorf soll als einziger Bezirk ohne Sommerbad ein Freibad erhalten. Freiwilligendienstleistende sollen gratis ins Bad, für Schülerinnen und Schüler soll der Eintritt bezahlbar sein, und die gestrichenen Schwimmbusse sollen zurückkehren. Die Bäderbetriebe sollen an allen Beiratssitzungen teilnehmen müssen; ein Vetorecht der Bezirke bei Investitionen und Preisen will die Partei prüfen.

Originalzitat anzeigen (Seite 40)
„Wir Grüne wollen alle Bezirke mit sanierten, barrierefreien und ökologisch nachhaltigen Schwimmbädern ausstatten und sicherstellen, dass jedes Kind in Berlin schwimmen lernt.“
Seite 40 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Land soll mehr öffentliche Bäder bauen und sanieren und Eintritte vergünstigen, was öffentliche Leistungen ausbaut.

Werbung im öffentlichen Raum stärker regulieren

Kommerzielle Werbung im öffentlichen Raum soll strenger geregelt werden; dieses Ziel des Volksbegehrens „Berlin werbefrei“ unterstützen die Grünen. Sie begründen das damit, dass Werbung auf alle Menschen wirke und deshalb verbindliche Regeln brauche.

Die Grünen wollen strengere Regeln für Werbung in der Stadt. Sie unterstützen dabei das Volks-Begehren „Berlin werbefrei“. Große Werbung an Gerüsten vor Wohnungs-Fenstern lehnen sie ab. Werbung soll niemanden herabsetzen.

Die Partei begrüßt die vom Volksbegehren ausgelöste Debatte darüber, wie Gesetze nachteilige Folgen von Außenwerbung begrenzen können. Großflächige Werbung an Baugerüsten vor den Fenstern von Wohnhäusern lehnt sie ab. Sexistische und diskriminierende Werbung will sie nicht zulassen.

Originalzitat anzeigen (Seite 65)
„Das Anliegen des Volksbegehrens „Berlin werbefrei“, kommerzielle Werbung im öffentlichen Raum stärker zu regulieren, unterstützen wir.“
Seite 65 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Kommerzielle Außenwerbung soll strenger gesetzlich geregelt werden als heute, was die Regulierung eines Wirtschaftszweigs ausweitet.

Berlin zur altersfreundlichen Stadt umbauen

Die Grünen wollen Berlin schrittweise so umgestalten, dass ältere Menschen sich im Alltag gut bewegen und aufhalten können. Dazu gehören der Beitritt zu einem Netzwerk der Weltgesundheitsorganisation, mehr öffentliche Toiletten und Sitzgelegenheiten, barrierefreies Wohnen und ein vergünstigtes Deutschlandticket.

Die Grünen wollen Berlin für ältere Menschen besser machen. Es soll mehr Bänke im Schatten und Trink-Brunnen geben. Es soll gute öffentliche Toiletten in allen Kiezen geben. Menschen mit wenig Geld sollen ein billigeres Deutschland-Ticket bekommen. Wohnungen sollen leichter ohne Hindernisse umgebaut werden.

Berlin soll dem WHO-Netzwerk altersfreundlicher Städte und Gemeinden beitreten, um von anderen zu lernen. Vorgesehen sind Trinkbrunnen, schattige Bänke, öffentliche Toiletten in jedem Kiez und die stadtweite Einführung der „Netten Toilette“, bei der Gaststätten und Läden ihre Toiletten kostenlos öffnen. Die Beratung zum altersgerechten Wohnungsumbau soll bekannter werden, und die Pflicht zum Rückbau nach dem Auszug soll entfallen. Gemeinschaftliche Wohnformen sollen Unterstützung erhalten. Für Bus und Bahn setzen sich die Grünen für ein Deutschlandticket ein, dessen Preis vom Einkommen abhängt. Hinzu kommen kurze Wege mit wohnortnaher Versorgung, barrierefreien Gehwegen, Hitzeschutzräumen und Plauderbänken in den Bezirken.

Originalzitat anzeigen (Seite 218)
„Wir Bündnisgrüne wollen, dass Berlin Teil des WHO-Netzwerks „Altersfreundliche Städte und Gemeinden“ wird“
Seite 218 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein nach Einkommen ermäßigtes Deutschlandticket und mehr öffentliche Infrastruktur erweitern staatliche Leistungen und Umverteilung schrittweise.

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