Orte für Großkonzerte in Berlin ausbauen
Die Grünen wollen mehrere Orte so weiterentwickeln, dass dort große Konzerte, Festivals und Straßenfeste stattfinden können. Solche Veranstaltungen sollen möglichst vom Land selbst auf eigenen Flächen betrieben werden und für alle Berliner bezahlbar sein.
Die Grünen wollen große Konzerte nach Berlin holen. Dafür sollen bestimmte Orte besser ausgebaut werden. Die Stadt soll diese Orte möglichst selbst betreiben. Die Eintritts-Karten sollen für alle bezahlbar sein.
Genannt werden die Straße des 17. Juni, das Tempelhofer Flughafenvorfeld und das Olympiagelände samt Waldbühne. Das Programm bemängelt, dass Weltstars zuletzt in anderen Städten auftraten und die ZDF-Silvesterparty nach Hamburg wechselt. Großveranstaltungen sollen nach dem Vorbild des Projekts „Labor Tempelhof“ klimaneutral ablaufen. Verträge mit Eventim wie bei der Waldbühne lehnt die Partei ab. Überteuerte Veranstaltungen und Sportereignisse ohne fair bepreiste Kartenkontingente sollen auf landeseigenen Flächen keine Unterstützung bekommen, und der Zugang soll barrierearm sein.
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„werden Orte wie das Vorfeld des Flughafens Tempelhof, die Straße des 17. Juni oder das Olympiagelände inklusive der Waldbühne gezielt weiterentwickeln, um dort große Konzerte, Festivals oder Straßenfeste stattfinden lassen zu können“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Großveranstaltungen sollen möglichst im städtischen Eigenbetrieb statt über private Vermarkter laufen und Preisvorgaben unterliegen, was die Rolle der öffentlichen Hand stärkt.