Gewaltprävention in Stadien stärken
Die Grünen wollen Stadien als sichere und inklusive Orte erhalten und setzen dafür auf Vorbeugung statt auf Eskalation. Vereine und Verbände sollen diese Arbeit mitfinanzieren, und die Einstufung von Hochrisikospielen soll nach klaren Kriterien erfolgen.
Im Stadion soll es keine Gewalt geben. Die Grünen wollen deshalb mehr Arbeit mit Fans. Die Fußball-Verbände sollen dafür mitbezahlen. Manche Spiele gelten als besonders gefährlich. Dafür soll es klare Regeln geben.
Fanarbeit, Awareness-Angebote und Konflikttraining sollen ausgebaut werden, damit Gewalt und Diskriminierung im Stadion nicht vorkommen. Veranstalter, Vereine und Verbände, vor allem DFL und DFB, sollen vorbeugende Strukturen organisatorisch und mit Geld unterstützen. Ob ein Spiel als Hochrisikospiel gilt, soll sich nach transparenten und überprüfbaren Kriterien richten. Für die zusätzlichen Sicherheitskosten solcher Spiele will sich die Partei im Bund für andere Finanzierungsmodelle einsetzen.
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„Dafür wollen wir präventive Maßnahmen wie Fanarbeit, Awareness-Strukturen und Konflikttraining weiterentwickeln und stärken.“Einordnung
- Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst
Die Sicherheit im Stadion soll stärker über Prävention und überprüfbare Kriterien für Polizeieinstufungen erreicht werden, was Vorbeugung vor Ordnungsmaßnahmen stellt.