Polizeibefugnisse und Überwachung ausweiten
Die AfD will das Landesantidiskriminierungsgesetz sofort aufheben und der Polizei mehr Befugnisse geben. Dazu gehören lückenlose Videoüberwachung an Brennpunkten, mehr Kontrollen ohne Anlass und nächtliche Ausgangssperren für jugendliche Intensivtäter. Außerdem soll eine Bezirkspolizei entstehen.
Die AfD will mehr Kameras an gefährlichen Orten. Die Polizei soll öfter ohne Grund kontrollieren dürfen. Jugendliche mit vielen Straftaten sollen nachts zu Hause bleiben müssen. Ein Gesetz gegen Benachteiligung durch Behörden soll wegfallen. Jeder Bezirk soll eine eigene Polizei bekommen.
Das Programm verlangt, das Landesantidiskriminierungsgesetz sofort aufzuheben und weitere Gesetze mit Bezug zur Sicherheit zu überarbeiten. In Problemvierteln soll es mobile Wachen, ein dichteres Netz fester Wachen und mehr anlasslose Kontrollen geben. Für jugendliche Intensivtäter soll eine Rechtsgrundlage für nächtliche Ausgangssperren geschaffen werden. Bei Versammlungen soll wieder ein absolutes Vermummungsverbot gelten. Eine neue Bezirkspolizei soll Identitäten feststellen, Personen und Sachen durchsuchen, Platzverweise aussprechen und unmittelbaren Zwang anwenden dürfen.
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„Eine vollständige Videoüberwachung in allen Brennpunktbereichen.“Einordnung
- Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Sicherheit und Ordnung zuerst
Flächendeckende Videoüberwachung an Brennpunkten, Ausgangssperren und eine neue Bezirkspolizei mit Zwangsbefugnissen erweitern die staatlichen Eingriffsrechte grundlegend.
- Gesellschaftdeutlich konservativ
Mit dem Landesantidiskriminierungsgesetz soll ein bestehendes Gleichbehandlungsgesetz vollständig entfallen.