Sozialleistungen an Mitwirkung und Kontrollen binden
Die AfD will Sozialleistungen stärker an Mitwirkung, Bedürftigkeit und Arbeitsbereitschaft knüpfen. Wer arbeitet, soll spürbar mehr Geld haben als jemand ohne Arbeit. Zudem sollen Sozialprogramme und geförderte Träger regelmäßig überprüft werden.
Die AfD will Hilfe vom Staat an Bedingungen knüpfen. Wer Hilfe bekommt, soll mitarbeiten und Arbeit suchen. Wer arbeitet, soll deutlich mehr Geld haben. Der Staat soll öfter prüfen, wer wirklich Hilfe braucht.
Hilfe soll es für Menschen geben, die ohne eigenes Verschulden in Not geraten, aber nicht auf Dauer. Vorgesehen sind wiederkehrende Prüfungen der Bedürftigkeit, Sanktionen bei Verweigerung, strenge Kontrollen gegen Missbrauch und der Vorrang einer Arbeitsaufnahme. Programme sollen auf ihre Wirkung geprüft und die Dauerförderung von Trägern und Vereinen begrenzt werden, weil nach Ansicht der Partei Geld in bürokratischen Strukturen verloren geht. Das Lohnabstandsgebot soll gelten, da Sozialleistungen laut Programm teils so hoch wie Erwerbseinkommen sind. Gegen Schwarzarbeit verlangt die AfD mehr Kontrollen, wirksame Sanktionen und Aufklärung.
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„Regelmäßige Bedürftigkeitsprüfungen, Sanktionen bei Leistungsverweigerung und ein Vorrang für die Arbeitsaufnahme müssen selbstverständlich sein.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Markt
Leistungen sollen strenger an Bedingungen geknüpft und Fördermittel für Träger begrenzt werden, was Eigenverantwortung stärker betont.