Zum Inhalt springen
parteiprogramm

Grüne zur Wirtschaft

Aus dem Programm „Für unser schönes Bayern“

Landtagswahl Bayern 2023, 8. Oktober 2023Original-PDF, 103 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Wirtschaft

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,1), aus 10 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 9 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,2), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Klimaschutz zuerst, 3 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Wirtschaftsförderung mit „Bavarian Green Deal“ auf Klimaneutralität umstellen

Die Grünen wollen die bayerische Wirtschaftsförderung von rund einer Milliarde Euro im Jahr vollständig auf Klimaneutralität ausrichten. Dieser „Bavarian Green Deal“ soll Unternehmen beim Umbau begleiten und nach Darstellung des Programms einen Standortvorteil schaffen.

Bayern gibt Firmen jedes Jahr etwa eine Milliarde Euro Förderung. Die Grünen wollen dieses Geld an den Klima-Schutz binden. Firmen sollen damit klima-neutral werden. Die Partei nennt das Bavarian Green Deal.

Klimafreundliche Geschäftsmodelle sollen als verbindliche Leitlinie in den Förderprogrammen stehen. Unternehmen sollen ihre gesamte Wertschöpfungskette umstellen können, vom Rohstoff bis zu Recycling und Entsorgung. Das Programm versteht den Green Deal als Pakt mit der Wirtschaft, der Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Dynamik verbinden soll. Er soll Beschäftigten und Betrieben Sicherheit geben, auch den Zulieferern, und zusammen mit Unternehmen und Gewerkschaften Arbeitsplätze sichern.

Originalzitat anzeigen (Seite 33)
„Deshalb stellen wir konkret die bayerische Wirtschaftsförderung in Höhe von rund einer Milliarde Euro jährlich konsequent auf Klimaneutralität um.“
Seite 33 im Original

Einordnung

  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst

    Die gesamte Wirtschaftsförderung soll an verbindliche Klimakriterien gebunden werden, was das Fördersystem grundlegend umbaut.

Jährlich eine Milliarde in Infrastruktur investieren

Die Grünen wollen jedes Jahr eine Milliarde in Ausbau und Modernisierung der Infrastruktur stecken. Dazu zählen schnelles Internet, Stromversorgung, Bus und Bahn, der Schienengüterverkehr und eine Infrastruktur für grünen Wasserstoff.

Die Grünen wollen jedes Jahr eine Milliarde für Infrastruktur ausgeben. Das sind zum Beispiel Schienen, Strom-Leitungen und Internet. Firmen sollen leichter an die Bahn angeschlossen werden. Auch Leitungen für Wasserstoff sind geplant.

Nach Darstellung des Programms bremst der fehlende Schienenausbau vor allem Unternehmen auf dem Land. Geplant sind zusätzliche Gleise, neue Güterterminals und eine Fachberatungsstelle für Firmenanschlüsse ans Schienennetz. Gemeinsam mit Bundesregierung und Unternehmen soll eine bayerische Wirtschaft für grünen Wasserstoff entstehen; Landesmittel fließen in die zugehörige Infrastruktur. Wasserstoff soll dort eingesetzt werden, wo er als Energieträger am meisten Vorteile bietet. Ziel ist eine vollständig klimaneutrale Energieversorgung mit hohem Anteil heimischer Wertschöpfung.

Originalzitat anzeigen (Seite 33)
„Wir investieren jährlich 1 Milliarde in den Ausbau und die Modernisierung unserer Infrastruktur.“
Seite 33 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein jährliches staatliches Investitionsprogramm von einer Milliarde baut öffentliche Investitionen aus.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Die Investitionen zielen auf Schiene, klimaneutrale Energie und grünen Wasserstoff und fördern so den Klimaschutz.

Mittelstand mit Transformationsfonds und einfacherer Förderung unterstützen

Die Grünen wollen mittelständische Betriebe beim ökologischen Umbau mit einem Fonds von 300 Millionen Euro unterstützen. Förderprogramme sollen leichter zugänglich werden, mit Beratung aus einer Hand und festen Bearbeitungsfristen.

Kleine und mittlere Firmen müssen sich umstellen. Die Grünen wollen ihnen dabei mit 300 Millionen Euro helfen. Anträge auf Förderung sollen einfacher werden. Die Ämter sollen in einer festen Zeit antworten.

Gefördert werden sollen Aus- und Weiterbildung, Innovationen und Investitionen, vor allem über Anschubfinanzierungen. Zentrale Anlaufstellen sollen Betriebe beratend begleiten, Anträge sollen unbürokratisch sein. Bestehende Programme werden daraufhin geprüft, ob sie verständlich sind und sich nicht widersprechen. Änderungen an der Förderung sollen transparent mitgeteilt werden, um Planungssicherheit zu geben. Außerdem will die Partei Verwaltungs- und Genehmigungsverfahren für Unternehmen beschleunigen und Online-Dienste ausbauen.

Originalzitat anzeigen (Seite 34)
„Bayerns starken Mittelstand unterstützen wir mit einem ökologischen Transformationsfonds in Höhe von 300 Millionen Euro.“
Seite 34 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein neuer staatlicher Fonds fördert Unternehmen, zugleich sollen Verfahren einfacher werden; insgesamt überwiegt der Ausbau staatlicher Förderung.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Der Fonds soll gezielt den ökologischen Umbau der Betriebe finanzieren.

Regionale Wirtschaftskreisläufe und Kreislaufwirtschaft stärken

Die Grünen wollen regionale Wirtschaftskreisläufe fördern, damit Bayern weniger anfällig für globale Krisen ist. Eine Landesstrategie für Ressourceneffizienz und eine Agentur für Kreislaufwirtschaft sollen Betrieben beim Recycling helfen.

Die Grünen wollen, dass mehr Waren in der Region entstehen. So soll Bayern Krisen besser überstehen. Eine neue Agentur soll Firmen beim Recycling helfen. Auch kleine Brauereien sollen erhalten bleiben.

Gestärkt werden sollen Kreisläufe vom Anlagenbau über Energie und Gemüseanbau bis zu Handwerk und Handel; das soll auch Verkehr vermeiden. Die geplante Agentur soll vor allem kleinen und mittleren Unternehmen helfen, Rohstoffe besser wiederzuverwerten und Produkte länger zu nutzen. Die Vielfalt kleiner und mittelständischer Brauereien soll erhalten bleiben. Bei Start-ups will die Partei Genossenschaften und Sozialunternehmen fördern. Kleine und mittlere Betriebe sollen leichter an Förderprogramme des Freistaats kommen.

Originalzitat anzeigen (Seite 34)
„Um den Standort Bayern widerstandsfähiger und unabhängiger von globalen Krisen zu machen, stärken wir regionale Wirtschaftskreisläufe und Wertschöpfungsketten.“
Seite 34 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Staat soll mit Strategie, Agentur und Förderung regionale und genossenschaftliche Wirtschaftsformen aktiv unterstützen.

Landesvergabegesetz mit ökologischen und sozialen Kriterien einführen

Die Grünen wollen ein Vergabegesetz für Bayern, das bei öffentlichen Aufträgen verbindliche Vorgaben zu Umwelt, Sozialem und Menschenrechten macht. Kleine und mittlere Unternehmen sowie Start-ups sollen stärker zum Zug kommen.

Der Staat kauft viele Dinge und vergibt Aufträge. Die Grünen wollen dafür ein neues Gesetz. Firmen müssen dann Regeln für Umwelt und Menschenrechte einhalten. Kleine Firmen sollen leichter Aufträge bekommen.

Das Programm begründet das Gesetz mit einer besonderen Verantwortung von Staat und Kommunen für Umwelt und Menschenrechte. Die Kriterien sollen verpflichtend und nachvollziehbar geregelt sein. Zugleich soll das Gesetz die Beteiligung kleiner und mittelständischer Betriebe sowie junger Unternehmen an öffentlichen Aufträgen stärken.

Originalzitat anzeigen (Seite 35)
„Wir sorgen endlich für ein Landesvergabegesetz, das ökologische, soziale und menschenrechtliche Kriterien bei der Vergabe öffentlicher Aufträge verbindlich und transparent festschreibt.“
Seite 35 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Ein neues Landesgesetz würde Unternehmen bei öffentlichen Aufträgen erstmals verbindliche ökologische, soziale und menschenrechtliche Pflichten auferlegen.

Gründungen und Kreativwirtschaft fördern

Die Grünen planen eine Gründungsoffensive für junge Unternehmen in allen Regionen, mit besonderen Angeboten für Frauen und für Menschen mit Migrationsgeschichte. In der Kultur- und Kreativwirtschaft sollen soziale Absicherung sowie Mindestgagen und -honorare gelten.

Die Grünen wollen Menschen helfen, eine Firma zu gründen. Für Frauen und Zugewanderte soll es eigene Beratung geben. Künstler und Kreative sollen eine Mindest-Bezahlung bekommen. Bayern soll auch ein guter Ort für Spiele-Firmen werden.

Gründen soll schon in der Schule und an Hochschulen auch außerhalb der Wirtschaftsfächer Thema sein. Für Gründerinnen sind bessere Beratung und ein Vernetzungsprogramm vorgesehen. Bestehende Gründerzentren sollen zu dezentralen Beratungsagenturen werden; für Migrantinnen und Migranten gibt es mehrsprachige Beratung und einen eigenen Preis, der auch Menschen mit Behinderung offensteht. Wer nach Studium oder Ausbildung in Bayern gründen will, soll weniger aufenthaltsrechtliche Hürden haben. Unter dem Motto „Fair Art“ sollen Förderprogramme und Auftragsvergabe an Mindestgagen angepasst werden, und Bayern soll bester deutscher Standort der Gaming-Branche werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 36)
„Mit einer Gründungsoffensive unterstützen wir junge Unternehmen in allen Regionen und machen damit ganz Bayern zum Magneten für kreative Menschen.“
Seite 36 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Staatliche Gründungsförderung sowie Mindestgagen und soziale Absicherung für Kreative bauen Förderung und Regulierung schrittweise aus.

  • Migrationeher offen

    Der Abbau aufenthaltsrechtlicher Hürden für gründungswillige Zugewanderte erweitert deren Rechte gegenüber heute.

Forschungsausgaben auf vier Prozent des BIP erhöhen

Die Grünen wollen, dass Bayern mehr für Forschung und Entwicklung ausgibt: 4 statt bisher 3,41 Prozent der Wirtschaftsleistung. Die Forschungsförderung soll sich an den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen orientieren.

Die Grünen wollen mehr Geld für Forschung ausgeben. Heute sind es 3,41 Prozent der Wirtschafts-Leistung. Es sollen 4 Prozent werden. Die Forschung soll der Nachhaltigkeit dienen.

Das Programm sieht Forschung und Entwicklung als Voraussetzung für den Umbau der Wirtschaft. Der Anteil am Bruttoinlandsprodukt soll um gut einen halben Prozentpunkt steigen. Maßstab der Förderung sind die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen.

Originalzitat anzeigen (Seite 36)
„Wir erhöhen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Bayern von aktuell 3,41 auf 4 Prozent des BIP.“
Seite 36 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die Forschungsausgaben sollen um weniger als ein Viertel steigen und an Nachhaltigkeitsziele gebunden werden, was öffentliche Investitionen schrittweise ausbaut.

Gründungen diverser Teams mit Zuschüssen fördern

Die Grünen wollen private Investitionen in vielfältig zusammengesetzte Gründungsteams mit staatlichem Geld verdoppeln, bis zu 50.000 Euro. Das soll mehr Gründerinnen und Gründer sowie mehr Investorinnen und Investoren aus diesen Gruppen hervorbringen.

Manche Gruppen gründen selten Firmen, zum Beispiel Frauen oder Menschen mit Migrations-Geschichte. Die Grünen wollen das ändern. Wer Geld in solche Gründungs-Teams steckt, bekommt vom Staat denselben Betrag dazu. Das gilt bis 50.000 Euro. Außerdem soll es ein zweites Zentrum für Gründerinnen geben.

Die Initiative trägt den Namen „Diversität gewinnt“. Als Beispiele für diverse Teams nennt das Programm rein weibliche oder migrantische Gründungen. Der Zuschuss richtet sich an Investitionen von Privatleuten und Business Angels und ist auf 50.000 Euro begrenzt. Nach Ansicht der Grünen führen unterschiedliche Perspektiven zu technischen und sozialen Neuerungen, und solche Teams seien auch wirtschaftlich erfolgreicher. Neben dem bestehenden Gründerinnenzentrum guide in München soll ein zweites in Bayern entstehen, auch als Anlaufstelle für Finanzierungsfragen.

Originalzitat anzeigen (Seite 37)
„Wir verdoppeln im Rahmen eines Zuschussprogramms die Investitionen von Privatpersonen und Business Angels in diverse Gründungsteams“
Seite 37 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein neues staatliches Zuschussprogramm ergänzt private Investitionen mit öffentlichem Geld und erweitert damit die Wirtschaftsförderung.

  • Gesellschafteher progressiv

    Die Förderung zielt gezielt auf Frauen und Menschen mit Migrationsgeschichte und soll deren Teilhabe in der Gründerszene erhöhen.

Nachhaltige Gründungen an Hochschulen unterstützen

Die Grünen wollen Gründungen mit nachhaltigen Zielen an den Hochschulen stärker fördern. Thinktanks sollen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zusammenbringen, und Gründende sollen Räume und Technik der Hochschulen nutzen dürfen.

Die Grünen wollen Gründungen an Hochschulen fördern. Es geht um Ideen, die Umwelt und Gesellschaft nützen. Gründerinnen und Gründer sollen Räume und Rechen-Zentren der Hochschulen nutzen können. So wird der Start weniger riskant.

Die geplanten Thinktanks sollen Anreize für Gründungen schaffen, gleich ob als Unternehmen, Verein oder Initiative. Die Förderung von Unternehmertum, das auf gesellschaftliche Wirkung zielt, soll dauerhaft werden und fest zur Gründungsberatung der Hochschulen gehören. Zudem unterstützt die Partei den Aufbau von Gründungszentren an Hochschulen. Nach Auffassung der Grünen gehen erwünschte Innovationen über reinen Technologietransfer hinaus und umfassen soziale, ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit.

Originalzitat anzeigen (Seite 44)
„Verfügbare Hochschulinfrastruktur, von Räumen bis zu Rechenzentren, soll innovativen und nachhaltigen Gründungsideen bereitgestellt werden, um Einstiegsrisiken zu minimieren.“
Seite 44 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Öffentliche Hochschulressourcen und dauerhafte staatliche Förderung sollen Gründungen gezielt in Richtung Nachhaltigkeit lenken.

Tourismus nachhaltig ausrichten, Schneekanonen-Förderung beenden

Die Grünen wollen die Tourismusförderung in Bayern auf Nachhaltigkeit und Anpassung an die Erderwärmung umstellen. Staatliches Geld für Schneekanonen soll es nicht mehr geben. Zugleich sollen Beschäftigte und Anwohner in Urlaubsregionen bessergestellt werden.

Die Grünen wollen einen Tourismus, der die Natur schont. Der Staat soll kein Geld mehr für Schnee-Kanonen geben. Gemeinden bekommen Beratung und Geld für die Umstellung. Auch die Menschen vor Ort sollen besser leben und arbeiten können.

Kommunen und Landkreise sollen Beratung und Geld erhalten, um ihren Tourismus nachhaltig zu gestalten und an höhere Temperaturen anzupassen. Das Förderprogramm für Seilbahnen soll stärker an Nachhaltigkeit gebunden werden. Geplant sind außerdem regionale Marken, ein neu geordnetes Tourismusmarketing, Unterstützung für bio-regionales Essen, Ranger und Besucherlenkung in empfindlichen Gebieten sowie ein Siegel „Naturerlebnisdörfer“ für Gemeinden außerhalb der Alpen. Die Branche soll durch mehr Tarifbindung, bessere Ausbildung und leichtere Zuwanderung von Arbeitskräften attraktiver werden. Leerstehende Zweitwohnungen und die Umwandlung von Wohnraum in Ferienwohnungen will die Partei eindämmen, und der Tourismus soll barrierefrei werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 45)
„Zusätzlich richten wir das Seilbahnförderprogramm stärker an Kriterien der Nachhaltigkeit aus und beenden die Förderung von Schneekanonen.“
Seite 45 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr Tarifbindung, staatliche Fördermittel und Schranken für Ferienwohnungen bedeuten etwas mehr staatliche Lenkung als heute.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Die Förderung von Schneekanonen soll enden und die Tourismusförderung an Nachhaltigkeit gebunden werden, was Klimabelange stärker gewichtet als bisher.

Regionale Produkte und Wertschöpfung fördern

Die Grünen wollen den Absatz regionaler Produkte mit digitalen Marktplätzen, Lieferdiensten und Förderung stärken. In allen Landkreisen sollen Regionalmanagerinnen und -manager Hersteller und Händler beraten und vernetzen.

Viele Menschen kaufen gern Produkte aus ihrer Region. Die Grünen wollen das unterstützen. Es soll Online-Marktplätze für diese Produkte geben. In jedem Landkreis soll es Regional-Manager geben. Sie beraten Hersteller und Händler vor Ort.

Geplant sind Plattformen und Netzwerke, über die regionale Erzeuger ihre Waren auch im Internet anbieten können. Eigene Lieferdienste sollen den Einzelhandel stützen. Das Land stellt dafür Förderstrukturen und ein Gerüst digitaler Marktplätze bereit, das Regionen oder einzelne Gemeinden nutzen können. Gefördert werden soll auch kommunale oder genossenschaftliche Infrastruktur für Verarbeitung und Vertrieb von Lebensmitteln, etwa Molkereien, Mühlen und Brauereien. Neu geschaffene Stellen für Regionalmanagement sollen für kurze Produktions- und Vermarktungsketten sorgen.

Originalzitat anzeigen (Seite 79)
„Wir schaffen Plattformen und Netzwerke für regionale Produzent*innen, damit regionale Produkte auch vermehrt online erhältlich sind.“
Seite 79 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Staatlich geförderte Marktplätze, neue Regionalmanager-Stellen und Hilfen für kommunale oder genossenschaftliche Betriebe erweitern die öffentliche Wirtschaftsförderung.

Was sagen die anderen Parteien zur Wirtschaft?

Alle Programme in Bayern im Vergleich