Bürokratie für Unternehmen abschaffen
Die AfD will Unternehmen und Beschäftigte von Vorschriften aus Brüssel, Berlin und München entlasten. Dazu sollen unter anderem kleine und mittlere Betriebe von der Datenschutz-Grundverordnung ausgenommen, das Lieferkettengesetz gestrichen und Quoten für Frauen und Migranten abgeschafft werden.
Die AfD will weniger Papierkram für Firmen. Kleine Firmen sollen sich nicht mehr an die Datenschutz-Regeln der EU halten müssen. Das Lieferketten-Gesetz soll wegfallen. Auch Quoten für Frauen und Migranten will die AfD abschaffen. Alle Anträge soll man online stellen können.
Neben dem Ende des Lieferkettengesetzes will die AfD den CO2-Grenzausgleich der EU verhindern sowie die Gesetze zum Hinweisgeberschutz und zum Nachweis von Arbeitsbedingungen lockern. Die EU-Taxonomie soll nicht weiter umgesetzt werden, und verpflichtende Nachhaltigkeitsberichte lehnt die Partei ab. Für jedes neue Gesetz sollen alte gestrichen werden. Die Verwaltung soll digital arbeiten. Für kleinere Betriebe nennt das Programm einheitliche Schwellenwerte, erweiterte Kleinunternehmerregeln, kürzere Aufbewahrungsfristen und das Ende der Pflicht zum Kassenbon.
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„Weitere Ziele sind die Abschaffung des Lieferkettengesetzes, die Verhinderung des CO2-Grenzausgleichsmechanismus, die Entschärfung des Hinweisgeberschutzgesetzes und des Nachweisgesetzes.“Einordnung
- Wirtschaftdeutlich mehr Markt
Mehrere Gesetze, die Unternehmen heute Pflichten auferlegen, sollen ganz gestrichen oder für viele Betriebe außer Kraft gesetzt werden.
- Gesellschaftdeutlich konservativ
Die Abschaffung von Frauenquoten nimmt ein bestehendes gesetzliches Instrument der Gleichstellung zurück.
- Europaeher weniger EU
EU-Vorgaben wie Datenschutz-Grundverordnung, Taxonomie und Grenzausgleich sollen nicht mehr oder nur eingeschränkt gelten.
- Klimaeher Wachstum zuerst
Der CO2-Grenzausgleich, die Taxonomie und Nachhaltigkeitsberichte sollen zugunsten der Unternehmen entfallen.