Ernährungsbildung und Lebensmittelberufe stärken
Die Grünen wollen Ernährung und Ökologie in Kitas, Schulen und der Berufsausbildung stärker verankern. Ein kommunales Gärten- und Küchenprogramm soll Kinder ans Anbauen und Kochen heranführen, eine Ausbildungsoffensive das Lebensmittelhandwerk attraktiver machen. Wer weggeworfene Lebensmittel aus dem Müll holt, soll nicht bestraft werden.
Kinder sollen in Kita und Schule Essen anbauen und kochen. Dafür gibt es ein Programm für Gärten und Küchen. Die Ausbildung für Köche, Bäcker und ähnliche Berufe soll besser werden. Öko-Themen sollen in der Ausbildung wichtiger werden. Wer Essen aus dem Müll rettet, bekommt keine Strafe.
Ökologische Themen sollen in Lehrplänen, Berufs- und Fortbildung sowie in der Beratung mehr Gewicht bekommen; die Rahmenlehrpläne der Grünen Berufe sollen aktualisiert werden. Die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sollen zu regionalen Kompetenzzentren werden, die den Wandel bei Landwirtschaft und Ernährung vor Ort begleiten. Die Ausbildungsoffensive für Lebensmittelhandwerk und Kochberuf setzt auf bessere Arbeitsbedingungen und moderne Inhalte wie Gesundheit, nachhaltigen Einkauf und pflanzliche Gerichte. Das Programm begründet dies mit fehlendem Praxiswissen über Selbstversorgung und Kochen.
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„Wir unterstützen diese Küchen und Gärten aktiv mit einem kommunalen Gärten- und Küchenprogramm und fördern so die Wertschätzung von Lebensmitteln und Esskultur.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Neue Förderprogramme für Kitas, Schulen und Ausbildung erhöhen die öffentlichen Ausgaben in begrenztem Umfang.
- Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst
Das Retten von Lebensmitteln aus dem Müll soll straffrei werden, was die Strafbarkeit in einem eng begrenzten Bereich zurücknimmt.