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Grüne zum Verkehr

Aus dem Programm „Für unser schönes Bayern“

Landtagswahl Bayern 2023, 8. Oktober 2023Original-PDF, 103 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Verkehr

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,3), aus 10 Punkten

    Punkte je Stufe: 3 deutlich Klimaschutz zuerst, 7 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Straßenneubau stoppen und Schiene ausbauen

Die Grünen lehnen den Aus- und Neubau von Straßen ab und wollen das bestehende Netz nur noch erhalten und sanieren. Das eingesparte Geld soll in öffentliche Verkehrsmittel fließen, die ÖPNV-Zuweisungen an die Kommunen sollen sofort verdoppelt und das Bahnnetz modernisiert werden.

Die Grünen wollen keine neuen Straßen mehr bauen. Alte Straßen sollen repariert werden. Das gesparte Geld soll an Bus und Bahn gehen. Die Gemeinden sollen doppelt so viel Geld für Bus und Bahn bekommen. Alte Bahn-Strecken sollen wieder fahren.

Für die Bahn plant das Programm nur noch Züge mit Oberleitungsstrom, Hybrid- oder Akkuantrieb und gemeinsam mit dem Bund die Elektrifizierung des Netzes. Alle geeigneten stillgelegten Strecken sollen reaktiviert, Bahnknoten ausgebaut und eingleisige Strecken um Ausweichstellen und zweite Gleise ergänzt werden. Bei der zweiten S-Bahn-Stammstrecke in München soll statt eines zweiten Tunnels ein Süd- und Nordring mit Tangentialverbindungen geplant werden, was nach Darstellung der Partei Milliarden an Bundesmitteln für ganz Bayern freimacht. Der Güterverkehr soll durch Lärmsanierung, neue Terminals und Ladegleise sowie Gleisanschlüsse für neue Gewerbeflächen auf die Schiene verlagert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 17)
„Wir konzentrieren uns deshalb darauf, das bestehende Straßennetz zu erhalten und zu sanieren, und lehnen den Aus- und Neubau ab.“
Seite 17 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Öffentliche Mittel werden vom Straßenbau zu Bus und Bahn umgeschichtet und die Zuweisungen an Kommunen verdoppelt, also mehr staatliche Investitionen in öffentliche Leistungen.

  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst

    Der vollständige Verzicht auf Aus- und Neubau von Straßen zugunsten der Schiene bricht mit der bisherigen Verkehrspolitik und stellt Klimaschutz voran.

Radgesetz und sichere Fuß- und Radwege

Die Grünen wollen den Radentscheid Bayern umsetzen, ein Radgesetz erlassen und den Anteil des Radverkehrs von 11 auf 25 Prozent bis 2030 erhöhen. Kommunen sollen mehr Freiheit bei Tempo 30, Parkgebühren und Fußgängerquerungen erhalten; als Ziel nennt das Programm die Vision Zero, also null Verkehrstote.

Die Grünen wollen mehr und sichere Radwege in Bayern. Dafür soll es ein Rad-Gesetz geben. Mehr Menschen sollen mit dem Rad fahren. Gemeinden sollen selbst über Tempo 30 entscheiden dürfen. Niemand soll mehr im Verkehr sterben.

Geplant sind ein vom Freistaat geplantes Netz von Radschnellwegen sowie Radwege an innerörtlichen Hauptstraßen, Bundes- und Staatsstraßen. Alle Landkreise und kreisfreien Städte sollen Radverkehrsbeauftragte bekommen, zusätzliche Planerstellen in Kommunen werden gefördert. Der Kauf von Lastenrädern und -anhängern soll mit bis zu 1000 Euro bezuschusst werden, dazu kommt ein landesweites Verleihsystem. Bayern soll außerdem eine Fußverkehrsstrategie erarbeiten und verbindliche Qualitätsstandards für Wege festlegen, an die Fördergeld geknüpft wird.

Originalzitat anzeigen (Seite 19)
„Wir setzen den Radentscheid Bayern um und geben Bayern ein Radgesetz.“
Seite 19 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Neue Radinfrastruktur, zusätzliche Stellen und Kaufprämien für Lastenräder bedeuten mehr öffentliche Investitionen und Förderung.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Mehr als eine Verdoppelung des Radanteils und mehr Verkehrsberuhigung sollen den Autoverkehr innerorts zurückdrängen.

E-Autos, Ladenetz und Carsharing ausbauen

Die Grünen sehen das Auto vor allem auf dem Land weiter als Teil der Mobilität, künftig aber elektrisch. Sie wollen öffentliche Ladepunkte flächendeckend ausbauen, elektrisches Carsharing in jede Gemeinde bringen und sich im Bund für ein Tempolimit auf Autobahnen einsetzen.

Auf dem Land brauchen viele Menschen ein Auto. Die Grünen wollen: Autos fahren in Zukunft mit Strom. Es soll überall Lade-Säulen geben. In jeder Gemeinde soll man E-Autos teilen können. Auf Autobahnen soll es ein Tempo-Limit geben.

Bis 2025 soll es in allen Gemeinden und Ortsteilen mindestens 1,5 elektrische Carsharing-Autos pro 1000 Einwohner geben, nutzbar mit einer einzigen Anmeldung in ganz Bayern. Carsharing-Vereine sollen Startzuschüsse und reservierte Stellplätze erhalten, Kommunen sollen die Fahrzeuge mitnutzen. Die Partei will damit besonders Familien auf dem Land von den Kosten für Zweit- und Drittwagen entlasten. Das Tempolimit auf Autobahnen will sie weiter auf Bundesebene vertreten.

Originalzitat anzeigen (Seite 20)
„Wir geben deshalb ein Ziel von mindestens 1,5 verfügbaren elektrischen Carsharing-Autos je 1000 Einwohner*innen flächendeckend in allen Gemeinden und Ortsteilen Bayerns bis 2025 vor“
Seite 20 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Staatlicher Ausbau der Ladeinfrastruktur und Zuschüsse für Carsharing-Vereine sind zusätzliche öffentliche Förderung.

  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst

    Neben dem Umstieg auf E-Autos fordert die Partei ein allgemeines Tempolimit auf Autobahnen, das es heute nicht gibt.

Flugverkehr begrenzen, Schifffahrt klimaneutral machen

Die Grünen wollen Flug- und Schiffsverkehr auf Klimaneutralität ausrichten. Sie lehnen eine dritte Startbahn in München sowie Förderung und Ausbau von Regionalflughäfen ab und wollen Kurzstreckenflüge schrittweise durch Züge ersetzen.

Fliegen schadet dem Klima stark. Die Grünen wollen keine dritte Start-Bahn am Flughafen München. Kleine Flughäfen sollen kein Fördergeld mehr bekommen. Nachts soll nicht geflogen werden. Schiffe sollen ohne Diesel fahren.

Der Planfeststellungsbeschluss für die dritte Startbahn soll aufgehoben werden. An allen bayerischen Flughäfen fordert das Programm Nachtflugverbote für besseren Lärmschutz. Subventionen, mit denen Flughäfen Airlines anlocken, sollen enden, und Start- und Landegebühren sollen je nach Schadstoff- und Lärmausstoß steigen; ergänzend befürwortet die Partei eine Kerosinsteuer im Bund. Kurzstreckenflüge sollen durch Direkt- und Nachtzüge sowie Videokonferenzen für Staatsbedienstete ersetzt werden. Für die Binnenschifffahrt sind Infrastruktur für synthetische Kraftstoffe und Ladestrom sowie neue Schwerlastverladestellen an Flusshäfen geplant.

Originalzitat anzeigen (Seite 20)
„Den Bau einer dritten Startbahn am Flughafen München lehnen wir ab und fordern die Aufhebung des Planfeststellungsbeschlusses“
Seite 20 im Original

Einordnung

  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst

    Nachtflugverbote an allen Flughäfen, das Ende der dritten Startbahn und höhere Gebühren sind neue Einschränkungen des Flugverkehrs zugunsten von Klima- und Lärmschutz.

Tempo 30 innerorts zum Normalfall machen

Die Grünen wollen, dass Tempo 30 auf stark befahrenen Kreis-, Staats- und Bundesstraßen innerhalb von Ortschaften zur Regel wird. Das Programm begründet dies mit mehr Verkehrssicherheit, saubererer Luft und weniger Lärm.

Die Grünen wollen Tempo 30 in Orten. Das soll auf Straßen mit viel Verkehr normal werden. So wird der Verkehr sicherer, vor allem für Kinder und alte Menschen. Die Luft wird sauberer. Es gibt weniger Lärm.

Die Regelung soll gelten, bis die bundesweite Straßenverkehrsordnung entsprechend geändert ist. Als Vorbild nennt das Programm Baden-Württemberg und Hessen. Profitieren sollen vor allem schwächere Verkehrsteilnehmer wie Kinder sowie ältere, sehgeschädigte oder gehörlose Menschen. Zudem erwarten die Grünen weniger Schadstoffe und eine geringere Lärmbelastung für Anwohner.

Originalzitat anzeigen (Seite 21)
„werden wir die Anordnung von Tempo 30 auf den verkehrsreichen Kreis-, Staats- und Bundesstraßen innerorts zum Normalfall machen“
Seite 21 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Niedrigere Geschwindigkeiten innerorts schränken den Autoverkehr zugunsten von Sicherheit, Luft und Lärmschutz ein, im Rahmen des geltenden Verkehrsrechts.

Urlaubsregionen besser mit Bahn und Bus anbinden

Die Grünen wollen, dass Urlaub und Tagesausflüge in Bayern ohne eigenes Auto möglich sind. Dafür soll der Freistaat mehr Züge und Busse in touristische Regionen bereitstellen. Das soll Reisen entspannter machen, den Autoverkehr verringern und die Natur schonen.

Die Grünen wollen mehr Züge und Busse in Urlaubs-Gebiete. Gäste sollen ohne Auto anreisen können. Auch am Urlaubs-Ort soll niemand ein Auto brauchen. Das soll Staus vermeiden und die Natur schützen.

Der Freistaat soll zu typischen Reisezeiten zusätzliche Züge bestellen und gemeinsam mit dem Bund weitere direkte Fernverkehrsverbindungen schaffen. Orte ohne Bahnhof sollen Busse erhalten, die Gäste auch zu Ausgangspunkten von Wanderungen fahren und wieder abholen. Züge sollen genug Platz für Gepäck bieten, Busse Fahrräder mitnehmen können. Vor Ort will die Partei Nahverkehr, Fahrrad, Carsharing und Taxi-Dienste ausweiten.

Originalzitat anzeigen (Seite 46)
„Der Freistaat bestellt mehr Züge zu touristisch relevanten Reisezeiten und ermöglicht mit dem Bund weitere Direktverbindungen mit dem Fernverkehr.“
Seite 46 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Der Ausbau von Bahn- und Busangeboten soll den Autoverkehr im Tourismus verringern und verschiebt den heutigen Stand schrittweise zu klimafreundlicher Mobilität.

Sichere Wege und Gratis-Ticket für junge Menschen

Die Grünen wollen in den Zentren von Städten und Orten Tempo 30 und zusätzliche Spielstraßen, damit Kinder sicher unterwegs sind. Außerdem soll der Nahverkehr wachsen und für Kinder, Jugendliche, Auszubildende und Studierende kostenlos werden.

Kinder sollen sicher zur Schule und zu Freunden kommen. Dafür wollen die Grünen mehr Spielstraßen und Tempo 30 in den Ortszentren. Busse und Bahnen sollen öfter fahren. Junge Menschen sollen dafür nichts bezahlen.

Das Programm begründet die Forderung damit, dass Kinder und Jugendliche selbstständig mobil sein wollen. Kommunen sollen Anreize bekommen, mehr autofreie Zonen einzurichten. Ortskerne sollen so gestaltet werden, dass junge Menschen sich dort treffen und spielen können. Das kostenlose Ticket soll für Kinder, Jugendliche, Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende gelten.

Originalzitat anzeigen (Seite 53)
„Wir bauen auch den öffentlichen Nahverkehr aus und führen dort ein kostenloses Ticket für alle Kinder und Jugendlichen, Schüler*innen, Azubis und Studierenden ein.“
Seite 53 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein kostenloses Ticket für junge Menschen ist eine zusätzliche öffentlich finanzierte Leistung.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Tempo 30 in Zentren, autofreie Zonen und mehr Nahverkehr schränken den Autoverkehr schrittweise ein.

Bayernweites Klimaticket für 29 Euro einführen

Die Grünen wollen neben dem bundesweiten 49-Euro-Ticket ein Klimaticket für 29 Euro einführen, das im gesamten bayerischen Nahverkehr gilt. Für Menschen mit geringem Einkommen soll es als Sozialticket billiger sein, für Kinder, Jugendliche und Auszubildende bis 28 Jahre kostenlos. Der Staat müsse dafür sorgen, dass sich alle Mobilität leisten können.

Die Grünen wollen ein neues Ticket für Bus und Bahn in Bayern. Es soll 29 Euro kosten. Menschen mit wenig Geld sollen weniger zahlen. Kinder und Jugendliche sollen kostenlos fahren. Das gilt auch für alle in Ausbildung bis 28 Jahre.

Das Klimaticket Bayern soll zusätzlich zum Deutschlandticket angeboten werden. Die ermäßigte Variante ist als landesweit einheitliches Sozialticket gedacht. Mit der Kostenfreiheit für junge Menschen will die Partei vor allem Familien entlasten und mehr Teilhabe ermöglichen.

Originalzitat anzeigen (Seite 75)
„Zusätzlich zum bundesweiten 49-Euro-Ticket führen wir ein bayernweit im Nahverkehr gültiges Klimaticket für 29 Euro ein.“
Seite 75 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Ein neues Landesticket, das rund 40 Prozent unter dem Deutschlandticket liegt und für junge Menschen kostenlos ist, führt eine neue, öffentlich finanzierte Leistung ein.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Ein deutlich günstigerer Nahverkehr soll als Klimaticket den Umstieg auf Bus und Bahn fördern.

Mobilitätsgarantie: stündlicher Nahverkehr in jedem Ort

Die Grünen versprechen eine Mobilitätsgarantie, nach der jeder Ort in Bayern von 5 bis 24 Uhr mindestens stündlich per Bus, Rufbus oder Zug erreichbar ist. Dazu sollen Verkehrsverbünde im ganzen Land entstehen und alle geeigneten Bahnstrecken wieder in Betrieb gehen.

Die Grünen wollen eine Mobilitäts-Garantie. Das heißt: In jedem Ort fährt jede Stunde ein Bus oder Zug. Das gilt von 5 Uhr früh bis Mitternacht. Alte Bahn-Strecken sollen wieder genutzt werden. Bus, Bahn, Fahrrad und Leih-Autos sollen gut zusammenpassen.

Das Programm bezeichnet Mobilität als Grundbedürfnis und geht davon aus, dass das eigene Auto auf dem Land ein Baustein bleibt. Der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel soll aber leichter werden. Dafür sollen Busse, Bahnen und Rufangebote verknüpft und für den Weg von der Haltestelle nach Hause mit Radverkehr und Carsharing ergänzt werden. Flächendeckende Verkehrsverbünde sollen für abgestimmte Verbindungen sorgen. Geeignete stillgelegte Bahnstrecken sollen bayernweit reaktiviert werden. Ziel ist ein Nahverkehr auf dem Land, der verlässlich, inklusiv und bezahlbar ist.

Originalzitat anzeigen (Seite 80)
„Mit unserer Mobilitätsgarantie sorgen wir dafür, dass in jedem Ort von 5 bis 24 Uhr mindestens ein Mal je Stunde ein (Ruf-)Bus oder ein Zug fährt.“
Seite 80 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Eine landesweite Angebotsgarantie im Nahverkehr baut die öffentliche Daseinsvorsorge deutlich aus.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Der Ausbau von Bus und Bahn soll den Umstieg vom Auto auf umweltfreundliche Verkehrsmittel erleichtern, ohne das Auto einzuschränken.

Nachtzugnetz und grenzüberschreitenden Bahnverkehr ausbauen

Die Grünen wollen ein dichteres europäisches Nachtzugnetz mit Knotenpunkten in Bayern sowie den Ausbau und die vollständige Elektrifizierung der Bahnstrecken zur politischen Priorität machen. Grenzüberschreitende Mobilität soll künftig umweltfreundlich und klimaneutral sein.

Die Grünen wollen mehr Nachtzüge durch Europa. München und Nürnberg sollen wichtige Halte-Punkte werden. Bahn-Strecken sollen überall Strom-Leitungen bekommen. Mehr Waren sollen mit dem Zug über die Alpen fahren statt mit dem Lkw.

Neben München und Nürnberg sollen weitere Zustiege entstehen, etwa in Passau, Würzburg, Augsburg und Regensburg. Der Nahverkehr soll auf die Nachtzüge abgestimmt werden, damit sie auch vom Land aus gut erreichbar sind. In den Grenzregionen sollen Kombi-Tickets und neue Verbindungen den öffentlichen Nahverkehr über die Grenze fördern. Den Güterverkehr über die Alpen will die Partei auf die Schiene verlagern und setzt sich dafür für eine Alpentransitbörse ein, also ein Handelssystem für Lkw-Durchfahrtsrechte.

Originalzitat anzeigen (Seite 85)
„Wir setzen uns dafür ein, dass München und Nürnberg zu zentralen Knoten im europäischen Nachtzugverkehr ausgebaut werden“
Seite 85 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Der Ausbau von Nachtzügen, Elektrifizierung und die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene sollen Flug- und Straßenverkehr schrittweise ersetzen.

Was sagen die anderen Parteien zum Verkehr?

Alle Programme in Bayern im Vergleich