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Grüne zu weiteren Themen

Aus dem Programm „Für unser schönes Bayern“

Landtagswahl Bayern 2023, 8. Oktober 2023Original-PDF, 103 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Weitere Themen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Verbraucherschutz und Lebensmittelkontrolle ausbauen

Die Grünen wollen den Verbraucherschutz in Bayern erneuern: mehr Transparenz, stärkerer gesetzlicher Schutz, faire Klagerechte und verständliche Produktkennzeichnung. Die Lebensmittelüberwachung soll mehr Personal und einheitliche Leitlinien bekommen. Verbraucherrechte haben aus Sicht des Programms Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen.

Die Grünen wollen Käufer besser schützen. Auf Produkten soll klar stehen, was drin ist. Die Ämter sollen Lebensmittel besser prüfen. Dafür bekommen sie mehr Leute und bessere Geräte. Beratungs-Stellen sollen mehr Geld bekommen. Ein neues Landes-Zentrum soll Daten besser schützen.

Für Lebensmittel- und Hygienekontrollen sollen bayernweit gleiche Leitlinien gelten, und die überregionale Kontrollbehörde KBLV soll gestärkt werden. Böden und Gewässer sollen auf die Chemikalien PFOA und PFOS überwacht, der Eintrag von Mikroplastik verringert werden. Verbraucherberatungen sowie die Sozial-, Schuldner- und Insolvenzberatung sollen mehr Geld erhalten und digitaler werden. Aus den beiden bayerischen Datenschutzstellen wollen die Grünen ein gemeinsames, unabhängiges Landeszentrum machen, das für Datenschutz und Informationssicherheit zuständig ist und mehr Personal erhält.

Originalzitat anzeigen (Seite 25)
„Für eine wirksame Lebensmittelkontrolle stellen wir den Überwachungsbehörden mehr Personal und moderne Ausrüstung zur Verfügung“
Seite 25 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr gesetzlicher Schutz, Kennzeichnungspflichten und besser ausgestattete Kontrollbehörden bedeuten mehr Regulierung der Unternehmen.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst

    Die Datenschutzaufsicht soll gebündelt, unabhängig aufgestellt und personell verstärkt werden, was den Datenschutz schrittweise stärkt.

Religiöse Vielfalt und gemeinsamen Wertedialog fördern

Die Grünen wollen religiöse und weltanschauliche Vielfalt in Bayern sichtbar machen und allen Gemeinschaften gleichberechtigte Teilhabe ermöglichen. Schülerinnen und Schüler sollen zunehmend gemeinsam über Glaubens- und Wertefragen sprechen, statt nur nach Konfession getrennt unterrichtet zu werden. Voraussetzung für die Teilhabe ist ein Bekenntnis zum Grundgesetz.

Die Grünen wollen: Alle Religionen sollen in Bayern gleich mitmachen können. Jeder soll seinen Glauben frei und sicher leben können. Kinder sollen in der Schule mehr gemeinsam über Glauben und Werte reden. Die Gemeinschaften müssen das Grundgesetz achten.

Das Programm nennt die freie und sichere Ausübung der Religion ein Recht, über das nicht verhandelt wird. Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und anderen Formen religionsbezogener Diskriminierung wollen die Grünen entgegentreten. Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften sollen in allen gesellschaftlichen Bereichen gleichberechtigt teilhaben. Der Religionsunterricht soll sich schrittweise für einen konfessionsübergreifenden Austausch öffnen.

Originalzitat anzeigen (Seite 92)
„Wir wollen erreichen, dass Schüler*innen nicht mehr nur nach Konfessionen getrennt unterrichtet werden, sondern zunehmend in einen gemeinsamen Dialog über Glaubens- und Wertefragen treten.“
Seite 92 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Der bisher konfessionell getrennte Religionsunterricht soll schrittweise um gemeinsamen Wertedialog ergänzt werden, was die Vielfalt gegenüber der überlieferten Ordnung stärkt.

Ehrenamt mit besseren Rahmenbedingungen stärken

Die Grünen wollen bürgerschaftliches Engagement stärker unterstützen. Geplant sind ein Förderprogramm für Engagement, mehr Aus- und Fortbildungen und mehr hauptamtliche Stellen, die Ehrenamtliche begleiten. Ehrenamtliche Einsatzkräfte sollen leichter für Ausbildung und Training freigestellt werden.

Die Grünen wollen dem Ehrenamt helfen. Ehrenamt heißt: Menschen helfen freiwillig und ohne Lohn. Es soll mehr Kurse für sie geben. Mehr bezahlte Kräfte sollen sie unterstützen. Helfer bei Einsätzen sollen für Übungen frei bekommen.

Engagement soll sich besser mit Familie und Beruf verbinden lassen. Ein eigenes Förderprogramm und zusätzliche hauptamtliche Strukturen sollen die freiwillig Tätigen begleiten. Im Sport sollen Ehrenamtliche neben Fortbildungen auch Bildungsurlaub erhalten. Das Programm begründet dies mit der Bedeutung des Ehrenamts für Teilhabe, Integration und Zusammenhalt.

Originalzitat anzeigen (Seite 93)
„Die Freistellung ehrenamtlicher Einsatzkräfte für Ausbildungs- und Trainingszeiten forcieren wir.“
Seite 93 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Schwimmbäder sanieren und Vereinssport stärken

Die Grünen wollen, dass jedes Kind am Ende der Grundschule sicher schwimmen kann. Dafür soll ein Sanierungsprogramm für Schwimmbäder aufgelegt und der Schwimmunterricht an Schulen gestärkt werden. Außerdem sollen der Vereinssport gefördert und E-Sport-Vereine als gemeinnützig anerkannt werden.

Die Grünen wollen: Jedes Kind soll schwimmen lernen. Dafür soll das Land Schwimm-Bäder reparieren. Schulen sollen mit Schwimm-Vereinen zusammen-arbeiten. Sport-Vereine sollen mehr Hilfe bekommen. Auch Vereine für E-Sport sollen Vorteile bekommen. E-Sport heißt: Wettkampf mit Computer-Spielen.

Der Investitionsstau bei Bädern soll abgebaut, Lehrkräfte sollen für den Schwimmunterricht aus- und fortgebildet werden, und Schulen sollen enger mit Wasserrettungsorganisationen und Vereinen kooperieren. Als weiteres Ziel nennt das Programm, die Zahl der Badetoten stark zu senken. Bei Bau und Sanierung von Sportstätten sollen Klimaschutz, Barrierefreiheit und vielseitige Nutzung im Vordergrund stehen. Für den E-Sport wollen die Grünen Rechtssicherheit schaffen und auf Jugendschutz und Vielfalt achten. Der organisierte Sport soll bei der Vorbeugung gegen sexuellen Missbrauch unterstützt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 93)
„Unser Ziel ist es, dass jedes Kind bis zum Ende der Grundschulzeit schwimmen gelernt hat.“
Seite 93 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein Sanierungsprogramm für Bäder und Sportstätten bedeutet mehr öffentliche Investitionen als heute.

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