Viergliedriges Schulsystem mit Leistungsprinzip erhalten
Die AfD will das bayerische Schulsystem aus Mittelschule, Realschule, Gymnasium und Förderschule beibehalten und in allen Schularten das Leistungsprinzip anwenden. Ausbildungsberufe sollen mehr Ansehen erhalten, die Mittelschulen gestärkt werden und weniger Kinder aufs Gymnasium wechseln. Einmischung von Bund und EU in die Bildungspolitik lehnt sie ab.
Die AfD will die vier Schul-Arten in Bayern behalten. Überall soll Leistung zählen. Die Mittel-Schule soll besser auf eine Ausbildung vorbereiten. Weniger Kinder sollen aufs Gymnasium gehen. Bayern soll selbst über seine Schulen bestimmen.
Das Programm begründet das gegliederte System mit der Förderung nach individuellen Fähigkeiten und nennt die Durchlässigkeit zwischen den Schularten sowie gute Deutschkenntnisse als Voraussetzungen. Alle Schularten sollen eine breite Allgemeinbildung vermitteln und handwerkliche Begabungen stärker fördern; die Bundeswehr soll an Schulen informieren dürfen. Kinder sollen vor dem geschützt werden, was die AfD politische Indoktrination und Frühsexualisierung nennt, und ein Heimatgefühl entwickeln. Bis zum Ende der Grundschule soll jedes Kind schwimmen können, wofür ein Aufholprogramm mit zusätzlichen Schwimmlehrern vorgesehen ist. Lehrkräfte im Referendariat und ohne Beamtenstatus sollen durchgehende Verträge erhalten, und der Freistaat soll die IT-Ausstattung beschaffen und warten.
Originalzitat anzeigen (Seite 79)
„setzen uns daher für den Erhalt des viergliedrigen Schulsystems, bestehend aus Mittelschule, Realschule, Gymnasium und Förderschule, ein.“Einordnung
- Gesellschafteher konservativ
Das bestehende gegliederte Schulsystem samt Förderschule soll gegen Reformen verteidigt und mit Betonung von Tradition und Heimat verbunden werden.
- Europaeher weniger EU
Die AfD wendet sich gegen Einfluss der EU auf die Bildungspolitik und will die Zuständigkeit beim Land halten.