Wohneigentum erleichtern und sozialen Wohnungsbau fördern
Die Freien Wähler wollen, dass mehr Menschen in Bayern Wohneigentum besitzen und Normalverdiener es sich wieder leisten können. Der staatliche Zuschuss für den sozialen Wohnungsbau soll von 500 auf 750 Euro pro Quadratmeter steigen. Schärferes Mietrecht, das aus Sicht der Partei die Preise treibt, und eine Grundsteuer C lehnt das Programm ab.
Die Freien Wähler wollen, dass mehr Menschen ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung haben. Der Staat soll mehr Geld für Sozial-Wohnungen geben. Bauen soll einfacher werden. Vermieter sollen mehr Rechte bekommen. Eine neue Steuer auf unbebaute Grundstücke soll es nicht geben.
Die Wohneigentumsquote, die in Bayern unter 50 Prozent liegt, soll steigen. Dafür nennt das Programm eine höhere Freigrenze bei der Grunderwerbsteuer, bessere Abschreibungen im Wohnungsbau und ein einfacheres Baurecht. Der Zuschuss für sozialen Wohnungsbau soll auf 750 Euro je Quadratmeter wachsen, öffentliche Wohnbaugesellschaften und Einheimischenmodelle sollen stärker gefördert werden. In Ortskernen sollen Leerstand bekämpft sowie Sanierung, Nachverdichtung und Aufstockung erleichtert werden. Landwirte sollen Flächen steuerfrei aus dem Betriebsvermögen nehmen dürfen, wenn sie Mietwohnungen bauen oder an Gemeinden verkaufen. Die Rechte von Vermietern sollen gestärkt werden, und die Grundsteuer C auf baureife Grundstücke soll nicht kommen.
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„Die Schaffung von Wohneigentum muss erleichtert und Eigentum in Familienbesitz vor dem Zugriff des Staates geschützt werden“Einordnung
- Wirtschaftausgewogen
Der Punkt verbindet höhere staatliche Zuschüsse für sozialen Wohnungsbau und öffentliche Wohnbaugesellschaften mit Steuererleichterungen, stärkeren Vermieterrechten und der Ablehnung schärferen Mietrechts.