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parteiprogramm

AfD zum Wohnen

Aus dem Programm „Programm der Alternative für Deutschland für die Landtagswahl 2023“

Landtagswahl Bayern 2023, 8. Oktober 2023Original-PDF, 148 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Wohnen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt (+2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 1 deutlich mehr Markt

  • Migrationdeutlich restriktiv (+2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 1 deutlich restriktiv

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Baukosten senken, Grundsteuer abschaffen, Eigentum fördern

Die AfD will Wohnen günstiger machen, indem Baukosten sinken, das bayerische Baurecht einfacher wird und Steuern auf Immobilien wegfallen. Die Grundsteuer soll ganz entfallen, die Grunderwerbsteuer bei selbst genutztem Eigentum. Mietendeckel und Mietpreisbremsen lehnt die Partei ab und setzt stattdessen auf mehr Wohnungsbau und Eigentumsförderung.

Die AfD will, dass Wohnen billiger wird. Bauen soll einfacher und günstiger werden. Die Grundsteuer soll wegfallen. Wer ein Haus für sich selbst kauft, soll keine Steuer auf den Kauf zahlen. Eine Grenze für Mieten lehnt die Partei ab.

Das Programm sieht vor, Bauanträge und Baugenehmigungen zu digitalisieren, um die Verfahren zu vereinfachen. Genossenschaftlicher und sozialer Wohnungsbau sollen stärker vorangetrieben werden, und für die Vermietung leerstehender Wohnungen soll es Anreize geben. Den Mietkauf beim ersten Erwerb einer selbst genutzten Immobilie will die AfD mit zinsgünstigen KfW-Darlehen unterstützen. Die Programme der Landesbodenkreditanstalt zur Förderung des Hausbaus sollen wachsen. Die Partei begründet dies damit, dass das Eigenheim trotz steigender Finanzierungskosten als Altersvorsorge erreichbar bleiben soll, besonders auf dem Land.

Originalzitat anzeigen (Seite 118)
„Für selbst genutzte Immobilien muss die Grunderwerbssteuer entfallen. Die Grundsteuer wollen wir abschaffen.“
Seite 118 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt

    Die Grundsteuer soll ganz abgeschafft und Mietregulierung abgelehnt werden, was Abgaben und Eingriffe gegenüber heute grundlegend verringert, auch wenn zugleich Förderprogramme wachsen sollen.

Deutschen beim Wohnraum Vorrang geben

Die AfD will, dass deutsche Staatsbürger beim Zugang zu Wohnraum nicht benachteiligt werden. Staatliche Eingriffe in den Wohnungsmarkt für die Unterbringung von Asylbewerbern sollen aufhören. Nach Ansicht der Partei verknappt Zuwanderung den Wohnraum und treibt die Preise.

Die AfD will Deutsche bei Wohnungen bevorzugen. Der Staat soll keine Wohnungen mehr für Asyl-Bewerber besorgen. Deutsche Studenten sollen zuerst einen Platz im Wohnheim bekommen. Die Partei sagt: Zuwanderung macht Wohnungen knapp und teuer.

Das Programm begründet den Vorrang damit, dass vor allem deutsche Staatsbürger arbeiten und das Land mit ihrer Leistung tragen. Die Unterbringung von Asylbewerbern verzerrt aus Sicht der AfD den Wohnungsmarkt und soll sofort enden. Die Partei fordert ein Ende dessen, was sie als Masseneinwanderung bezeichnet. In Studentenwohnheimen sollen deutsche Studierende vor ausländischen berücksichtigt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 119)
„Bei der Vergabe von Wohnheimplätzen sollten deutsche Studenten gegenüber ausländischen Kommilitonen Vorrang haben.“
Seite 119 im Original

Einordnung

  • Migrationdeutlich restriktiv

    Ein Vorrang nach Staatsangehörigkeit beim Wohnraum und ein Ende der Zuwanderung in bisherigem Umfang wären gegenüber heute eine grundlegende Beschränkung.

Was sagen die anderen Parteien zum Wohnen?

Alle Programme in Bayern im Vergleich