Fachkräfte-Einwanderung nach Qualifikation, schnellerer Arbeitszugang
Die Freien Wähler wollen ein Einwanderungsgesetz, das nach Qualifikation auswählt, um den Fachkräftebedarf der Wirtschaft zu decken. Geflüchtete, die sich um Integration bemühen, sollen schneller arbeiten oder eine Ausbildung beginnen dürfen und dadurch eine Bleibeperspektive erhalten.
Die Freien Wähler wollen Fachkräfte aus dem Ausland holen. Ein Gesetz soll Menschen nach ihrer Ausbildung auswählen. Kanada und Australien sind dafür das Vorbild. Geflüchtete sollen schneller arbeiten dürfen. Wer sich bemüht, soll bleiben können.
Als Beispiel nennt das Programm, auf die Ausreise und ein Visumverfahren im Ausland zu verzichten. Während des gesamten Bildungs- und Ausbildungswegs soll niemand abgeschoben werden, gleich welchen Aufenthaltsstatus die Person hat. Ausländische Bildungsabschlüsse sollen schneller und leichter anerkannt werden. Die Abwanderung einheimischer Leistungsträger will die Partei mit einem attraktiveren Standort bremsen, etwa durch das Ende der Erbschaft- und Schenkungsteuer und niedrigere Unternehmenssteuern.
Originalzitat anzeigen (Seite 18)
„Einwanderungsgesetz nach Qualifikation nach kanadischem und australischem Vorbild, um den Interessen unserer heimischen Wirtschaft an Fachkräften besser gerecht zu werden“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Markt
Die Auswahl nach dem Bedarf der Wirtschaft sowie niedrigere Unternehmens- und Erbschaftsteuern als Standortargument folgen einer marktorientierten Linie.
- Migrationeher offen
Schnellerer Arbeitszugang, eine Bleibeperspektive und ein Abschiebeschutz während der Ausbildung erleichtern Aufenthalt und Zuwanderung schrittweise.