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parteiprogramm

Freie Wähler zu Migration und Integration

Aus dem Programm „Anpacken für Bayern“

Landtagswahl Bayern 2023, 8. Oktober 2023Original-PDF, 36 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Migration und Integration

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Migrationausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Fachkräfte-Einwanderung nach Qualifikation, schnellerer Arbeitszugang

Die Freien Wähler wollen ein Einwanderungsgesetz, das nach Qualifikation auswählt, um den Fachkräftebedarf der Wirtschaft zu decken. Geflüchtete, die sich um Integration bemühen, sollen schneller arbeiten oder eine Ausbildung beginnen dürfen und dadurch eine Bleibeperspektive erhalten.

Die Freien Wähler wollen Fachkräfte aus dem Ausland holen. Ein Gesetz soll Menschen nach ihrer Ausbildung auswählen. Kanada und Australien sind dafür das Vorbild. Geflüchtete sollen schneller arbeiten dürfen. Wer sich bemüht, soll bleiben können.

Als Beispiel nennt das Programm, auf die Ausreise und ein Visumverfahren im Ausland zu verzichten. Während des gesamten Bildungs- und Ausbildungswegs soll niemand abgeschoben werden, gleich welchen Aufenthaltsstatus die Person hat. Ausländische Bildungsabschlüsse sollen schneller und leichter anerkannt werden. Die Abwanderung einheimischer Leistungsträger will die Partei mit einem attraktiveren Standort bremsen, etwa durch das Ende der Erbschaft- und Schenkungsteuer und niedrigere Unternehmenssteuern.

Originalzitat anzeigen (Seite 18)
„Einwanderungsgesetz nach Qualifikation nach kanadischem und australischem Vorbild, um den Interessen unserer heimischen Wirtschaft an Fachkräften besser gerecht zu werden“
Seite 18 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Die Auswahl nach dem Bedarf der Wirtschaft sowie niedrigere Unternehmens- und Erbschaftsteuern als Standortargument folgen einer marktorientierten Linie.

  • Migrationeher offen

    Schnellerer Arbeitszugang, eine Bleibeperspektive und ein Abschiebeschutz während der Ausbildung erleichtern Aufenthalt und Zuwanderung schrittweise.

Familiennachzug begrenzen, Abschiebungen konsequent durchführen

Die Freien Wähler wollen den Familiennachzug für Asylbewerber deutlich einschränken, Asylverfahren beschleunigen und Abschiebungen weiter konsequent vollziehen. Nach dem Programm soll die Zuwanderung Humanität und Integrationsfähigkeit im Gleichgewicht halten.

Die Freien Wähler wollen, dass weniger Familien-Angehörige von Asyl-Bewerbern nachkommen. Asyl-Verfahren sollen schneller gehen. Wer nicht bleiben darf, soll das Land verlassen müssen. Asyl-Bewerber sollen eher Sachen als Geld bekommen.

Vor einer Abschiebung soll es Rückkehrhilfen geben; Rückkehrabkommen sollen ausgebaut und Herkunftsländer, die nicht kooperieren, stärker unter Druck gesetzt werden. Sachleistungen sollen für Asylbewerber weiter Vorrang vor Geld haben. Untergebracht werden soll vorrangig dezentral, wobei die Kommunen Hilfe beim Wohnraum bekommen. Das Programm will Fluchtursachen durch Wirtschafts- und Handelspolitik bekämpfen und Nachbarländer von Krisengebieten bei der Aufnahme unterstützen. Kriegsflüchtlinge sollen unabhängig von ihrer Herkunft gleich behandelt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 18)
„Familiennachzug für Asylbewerber deutlich begrenzen“
Seite 18 im Original

Einordnung

  • Migrationeher restriktiv

    Ein deutlich begrenzter Familiennachzug, mehr Druck auf Herkunftsländer und der Vorrang von Sachleistungen verschärfen die Asylpolitik innerhalb des bestehenden Systems.

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